Land - und Haus - Wirtschgffts - Calenders, Julius.
Mercket man aber, daß ein oder der andereVau-n gar verdorren will, so leget man an des-sen Wurtze! grüne fette Krauter, beschiäget dieGkamnse witLeimen UttdKuh-Misr,u!ld bestrei-ket sie zszen der Sonnen mit Lem-Oel, wartetihrer auch mit Beaieijen und sonstcn wohl. Al-so sol! man auch dieObst-Baume, weiche hartan der Sonne stehen, mit frischer Erde beschüt-ten oder ihnen umgekehrte Rasen zulegen, da-init sie die Hiks-üdervaurcn möge». Ho «i»ßman ingkiüM.«»ch immer die Baume, ab-sonderlich die jungen BauN-PAavHe» vor denAmeisen schützen, und ihnen-, wo sichs thunZ. s - das Wetter Wasser zuln'tei«. Und wei-ten ^'.ü! nach und nach Birn, Acpssel und aller-b«nd aildere dergleichen Baum-Früchte reiff«!-.d ze-ti? werden, kanma» nuu, woes vonnv-then, Hu.^r bestellen, damit nicht das Obst»egg^ffohlen, .und, welches das meiste, dieBaume dadurch verwüstet und
wenn es nemlich gar zu kalte uud zu „isieHerbste giebst.
In dem^valdc und Gckölyen soll man,
sonoerlich, wo viel haryiaes Tangel Hol«, unddabey eitel trockene Heyden zu befinden, all-täglich fleißig Acht haben, daß, so wenig dieReisenden auf den Gt-ra ^-n undFuß Stemm,als sonderlich die Zimmerleute, Pech- Bremieruud Vieh-Hirten unnölkige Tobacks-Feueruiachen , und dadurch das leicht glimmendelMtziaeGemilleoder Tann-Nadeln, soohue-diß dürre und hima, zu einer unerlSschlichc»Feners-Glut bey dürrem Erdreich, und jetzigergrössesten Sonnen - Hil ?e ausbreiten mögen;ÄUenfalls und bey entstehendem Unglück aberSorge tragen, daß eS zeitlich gelöschet werde.Den Rest des gehauenen Hoches kan man nunben trockenem Wetter nach Hause fuhren, da-ferne es im vorigen Monat nicht geschehen."Mt zeigen sich in denen Waldern und Hecken
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duu hat,sehr beMwerten Aesten, das
zenmen wer-j M.. . ^ ,
Desgleichen kau man nun, wenn man z der Holiundcrund Atlich.aucy andererderglej-vou denen mit Früchtenallzu-i chen Bäume ihre Beerleiu.
Wurm - ftichiae, s Bey der Vieh - Zucht kan man noch diesenfaule und untüchtige Obst ablesen, damit das: Monat den Stier zu den Kühen, und den Wid-andere desto besser wachsn! möge. Das abg.- f der unter die Schasse lassen. Das Rind-Viehsaileneschadhaffte sauieObß von Aepffel - und Z muß noch immer mit gutem jungen Grase ge-Bäumen soll m n ensicien uud dein füttert, oder demselben giiteSSLick-FutterSchweinen neben; von dem W-irm - stickigen j vorgeleget werden. Mm soll nemlich demkan man Brantewein bre-urn, und nachmalsz Rind-Vieh Morgens, Mittags und Abends,
wenn es aus die Weide gehen will, oder von
Bürdecteses
Heu,Stroh oder Getraide anzreissen, weil sol-ches, ehe es recht abgelegen und ausgekühlet,jehr ungesund ist. Daher gilt das Sorich-
die Trauer davon den Schweinen gleichfallsxo-schüttenimd anderesBirn und d
vder abnehmen lassenauch die Kerne davonzum steck, n aufheben. Die Kerne aber vom
Stein-Obst, so man zum Saameu aufheben
null, sei! man iiicht in den Mund nehmen, denn ^ wort uns diese Zeit: Alt Futter, neue Gesund-1>e taugen sonst nicht zum stecken. s h^jx. So kan man nun auch die abgesekten
In den'we-nbergen, wird zu Anfang die-l Kälber mit austreibe», das überleye Rind«fts Monats gemeinigllch die andere Hacke, da Weh aber aus der Weide verkauffen: Demisie mi vorigen -Monate noch Nicht geschehen,! jegund zu Ende des Monats fängt der Ochsen-vorsenon-men; Soviel S.ergsalt aber dieerAej unL Schwein-Kanffan. DieKchäfereyensind
es hernachzu grossem
Hacke erfordert, so viel gebühret auch dies rantern, nur daß sie nicht so gar tieffeindringe»dan ? de-m so» man das Unkraut und Wuri-elnsieii.ig ausniustern, damit es nicht, wenn derRegen darauf fallet , wk'-sr ai-sschlage, undinit seinem schädlichen Saanien und Uinwur-zeln den Weinberg einnehme, dasnicht >: ehr leichtlich ausim-cutenNachtheil »nd Abgang der Rebe«. Sobalddie andereHacke verrichtet, soll auch alsobalddie andere Hejfte «eschehea! Denn man hatmch lnimeria die Reben an diePWte m bin-den oder zu hessten, so wohl, daß die stockenWinds keinen Schaden thun, als anch da-Wit die Sonnen - Strahlen desto besser undU!:zshinheri-!r die Trauben bescheinen inö-Ken. Der Jumus ui-d Julius treiben son-Keit das Wein - Holtz zum meisten und be-ste» heraus, bis aus Bartholomai, oder zuEnde des A-ieuS-Monats, vrn welcher Zeitcn es bey guter Lufft «nd Witterung zeiti-ge!; so aber das Wetter bsje, geschiehet es
iiiin fleißig zn besuchen, und nachzusehen, wiesich dieselbe in derHinehalten, auch nnt Pser-chen und Melcken fortzufahren- Die Schwei-ne, weilen ihnen dieser Monat, wegen derHi-üe gar gefährlich, soll man zum osstern msWasser treiben und sck)wemmen, auch so wohlzu Ha'ise als sonderlich aus dem Felde fleißigauf dieselbe Achtung geben, ob sie nicht dasRanck Korn haben, damit so bald die geböri-a>n Mittel davor gebrauchet werden mögen.Gleicher Gestalt soll man ante Vorsehung thun,daß die jungen Schweinlem nicht in die kein-Saar kommen, oder fönsten vom jungen Flachsi» fressen kriegen, denn sie müsse» ohne Ret-tung davon sterben. Nun kan man dieHäm-mel, ingleichen auch die Laufs-Schweine aufdie Stovpein gehen lassen, damit sie allgemachgut werden und zu Leibe kommen-
Beyder Pferde-Zucht insonderheit, sollmau die Füllen nun frühe an?, und nach etli-chen Stunden, ehe die Mittags - Hike kömmt,zeitlich wieder eintreiben. ^n den Hunds-Ta-«ncs !j,"ter: 5;a eS creiancn sich auch «obl! «en oder sonst in heissen Tagen, sonderlich,I hr da zur keui« Zettizuas wenn die Pferde sehr Kbettsn, muß man sie
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