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Land - und Haus - Wirtschaffts - Caienders, Iuliu».
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Ä» die man künfftig zu bauen willess ist,^ eni Unkraut und unnützen Wuryeln rei-!^^ "d säuden, Zu Anfang des Monats.^en die gemeinen Wiesen gehauen, da muß„ e.,n das gemachte Heu wohl dorren, zu-Umm rechen, aufschöbern, »nd bey gutem.Ä-nen Wetter, so viel immer möglich, ein-Äc» lassen. Wenn das Heu von denen W-e-k„ Mman, falls änderst Gelegenheit »arzu„Handen ist, bey dürrem heissen Wetter fleis-a'ässern. Das Riet - Gras und «arren-wut und andere dergleichen Unkräuter, soM den Wiesen und Angern wachsen, M man
i,«t vor denen Hunds-Tagen im abnehmendenMden ausreuren- Endlich sänget man nun,'«ch an, kaub i»m Futter vors Vieh auszu-Mnlen, damit man dasHeu in etwas erspa-rendem Lust-Garten ist noch Zeit d.!S L?-,>M-n v- nmn, oder Frühlings - Schwem-Wl und andere buibolc, oder Zwiebel-Ge-Me, welche nicht lange aus der Erde blei-dl>i können, und deren im vorhergehenden Mo-,alebereits gedacht worden, ausiunehmen,undi! gleich wieder zu pflanyen. Der Saamen,m Frühlings - Schwein-Brot ist in die,emMnat reif, drum muß er gleich gesammlet und«Acherben gesäet werden. Nun kan man von«Wand guten Nelcken einlegen, und durchAM Topffe aiibängen, auch die Nelcken-kiöcke etliche Wochen an einen schattigten Ortftllcn. Weit!« diesem Monat allerhand Blu-m Saamen zeitigen, soll man dieselben mitkm vollen Mond fleißig abnehmen und vet-«chren ; auch sonst, weil die Hitze in diesemAmt groß, die Gewächse gegen den. Abend« Teich oder Graben Wasser fleißig begies-s«i! ingleichen um die zarten Gewächse, we-il» der grossen Hitze, etwas Kraut - Blätterleim-
In dem Rüchen - Garten soll man geaendcmWachsendes Lichtes Spinat-Lactucke-ündMel-Kraut - auch krausen und glatten Win-A-Eiidivien Saamen säen , und wenn dieUMM von diesen letzter» groß, solche nach>en Hunds-Tagen in ein gut fett Land einenvchuh breit von einander pflanyen. Im ab-ÄNieiidki Monden soll i»an Rettig - SaamenW oder stecken, so man im Winter gebrau-ten kan,als da sind: Die schwarten und weis-MEtraßburgerWuiter-Relrige! die grossenUjsmer und Saud-Rettige, u. d- m. Zu EndemMoiiate,oder!!m a!t Jgeobi säet man denUp-Saame» iu Winter-Pflantzen. DieseWntzen oder Sätzlinge davon werden imnervst auegezoaen, und den Winter über imeuer verwahret, bis man sie im nachfolgenden» wieder aussetzet, das künfftige lacobs-mu davon zu bekommen- DasZwiebel-««ig muß man auch noch umdrehen, und,..?,^^"^'ederdrückeii °^r treten; auch»Mimen Kohl zu Ende des Monats verse-
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tzen, so thun ihm die Raupen nicht so leichtlichSchaden. Die ersten Cucumern oder Gur-ken soll man zum Saamen stehen lassen. Ma»muß auch fleißig nach den Melonen sehen, undwenn dieselben anfangen zu zeitigen, ihnen Zie-gel-Steine unterlegen, und die reUen bey Zeitabnehmen, die unzeitigen aber fleißig warte»,daß sie auch reiff werden. Sonsten ist ix diese«und den nachfolgenden beyden Monaten dierechte Zeit, daß man den Capp - Saamen, undallerley andere« zeitiges Gesäme von Tag zuTag, damit es nicht von sich selbsten vergeblichauslauffe oder verfalle, fleißig abnehme, auchjede Art besonders verwahre- Wo der Rege«nicht das Garten - Land befeuchtet, muß ma«noch immer die Garten-Gewächse fleißig aegendem Abend begiessen. Nun blühen zum Theilin denen Gärten, oder tragen auch wohl ihre«Saamen, allerley Nägeley-Blumen, (Nelcken)Gras Lilien,^ Schwertel-Lilien, Qvendel, Po-ley, Eisenhutlein mit gelben Blumen, gelbStern-Kraut, kriechende Wald-Rebe mit weis-sen Blumen, Raucke, Manns-Treu, Mutter-Kraut mit gefüllten Blumen, Bärwury oberwilder Fenchel, kleine Wellwurtz, Tausendschö»oderSummet-BIumen, Stabwnrtz, Wermut,Ringel - Blumen, Klapper - Rosen, Phaseolen,Wviffs- Bohnen oder Feig-Bohnen, Keusch-B«um oder Schaafmülle, Wunder - Baum,welsche Bärenklau, u.a. m- In Feldern undWälder» aber bringen gleichfalls Blumen undSaamen: Scabiosen - oder Axostem - Kraut/weiß Seiffen - Kraut, Klehkraut, Ackermuntze,Creuykraut, rother Augentrost, Roßschwantzoder Schastheu/Wallstrotz, Ruhrkraut, Hart-heu, Perlkraut oder Meer - Hirsen, Wund-Kraut,Geiß Raute, Storchen-Schnabel, Pap-pe n, Genisr - oder Pfriemen-Kraut,Woll krautoder Königskerzen, weiss« Nießwurtz, wilderSenff oder Kresse, allerhand Wmden, Durr-wurtz und dergleichen.
In den Daum und <vdst Gärten kan ma»noch immer die Neben-Schosse und Wasser-Zweige den jungen Bäumen und Pfropff-Rei-sern benehmen, sonderlich den Pflaunien -Bckn«meii, wenn solche keine Früchte bringen wollen,oben an dem Gipffei, so werden sie des folaen»den Jahres Blüse, und nachmals feine Fruch-te tragen- Ausser diesem aber soll man an de-nen Bäumen, es sey Kern-oder Stein Obst, indiesem Monat nichts schneiden, denn solchesverursachet leicht den Brand. Weilen auchnunmehr wegen der grosse» Hitze nieistentheilttrockene Zeit einzufallen pfleget, so muß maodaher der Bä nie Morgens und Abends fleis-slg mit gebührender Wasserung warten, sonder-lich aber die gepeltzt- oder gepfropften Stamm-lein und Reiser zum öffteru mit faulem stehen-den oder kvthiaen Wasser begiessen. Denenmatten und gleichsam schmachtenden Bäumen,die zu verderben scheinen, soll man umder^de«Boden ein wenig aufhaue», ihrer mitDung-und Wässerung wohl warten, nnd, sie wied«aufzubringen, gegen Nachts mit Laugen undWaffer, oder mit Wasser, darunter Blut, »deretwas vei! Horn - Spik >en gemenget, begiessen-kkk; ' Mercket