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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
3439-3440
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La«d-und.Ya«s-M!ttschassts«Ca!enders, Majus.

allerlei» Awieb-i - Plumen; item, Roßmarin,Ware» - Blümlein, Nc>s:n?e- anchzeiee« sia?im («arten d-e Dre?taltiqkeits-Bl»vi!«, oders» «,'nannt-«» ^«.iesmätie'ge«/ Baldrian, Hatz-«csLlltcA^ty mit grossen VW«!--»,xes5t!te Rinael - Blume«, weisser Diptam,Rh- biibara,Ie längtr ie Ueber, Ver-x-K me-n «ichs:c. In ffeldem und Wäldernäb>r f-n? mcn hcrsor Ll-be-Krant, ?e^S - oderNäael.'in, kleine Winde,Storch-Sch«a-b>! Mrnd»Raute, Wajscr-Schaas-Garbe,Sch>-»«acn-Zänalein, Stendel- Wurk »derK«ab.«,-K rant, Wasser-Wegerich, Füusstü^er«>-a»t, Wasser - Hadnen-Fu»:,Mayer-Pftsicr,Eindeer oder Wolffsbecr. ffatzen - Klee oderHasen - Fuß ^ Orant, Bocks - Bart, S'!'r-Simpsser, «rosseBachdnnge« Gauchheil, Bcto-nien.Nattcr-Wnrt!, Manns Tran, Erdrauch,S'e Blume», u, a. m.

In dem ^a»in - c>der ö>bst - Garten mus:M-NI Keif-ia Achtung auf die junae« BaiiNic ne-ben, und die jungen Schosse an denen gepsropff-ten Bänn'cn, weder im Schneiden noch Bin-de« berühre«,sonder« stestille siehe« lassen, ,-nd,<!'? vor den Vöaeln, Gras-W«rmen, Raupen,Zimeiftn, Käfeni, und Vergleichen Ungezieferfis>'i q «>?n>abren. Insonderheit soll man dar««ü' sehen, wenn sich das Geschmeiße in dieBiälter der jungen BiUmlcm lezt, und sic^darinnen versvinvet; der.« sodann muß mandi«elbiaenB!ätlein mit allem dem, so daraufis,-eii-en, in eineiiTopfftbun, vnd '.'erbnn-nen. C» sind auch noch andere Würmiein,d>e man Stech - und Kneip - Wurme nennet,und theils süiwaw, weiches die schädlichste«/»Keils arau, und theils M-n, aber nicht aroxsind; diese tbun den junae» Bä«micin glei^6,ergestott grossen Schaden an ihrem Wachs-thum, indem sie ihnen oben die Sproßlein ab-ftessen, wovon die Bäunilein, aieich als ob sievereissret worden, zurücke bleiben, und garnickrmehr wachsen wkllcn, man mus? daher»dieselbe» fleißig ablejen, dabey aber sich w»d> inAcht nehmen,daß man nicht an den Banm oderdas Reis Sosse-dcnn svngen fallen sie gleich her-ab, aj? wäre« sie todt, nachher? aber flieacn siebald wieder in die Hohe, und fresse« aufs neue.Wenn mau siebet daß der aulgesekte öder ge-P'revftc Awcia wclerwird, s» tkns man nur die«lte Erde bey der Wurl-el ;um Tdeil hinwea,und !e?e davor frische hin. Bey dürrer Ze^rdeaiessrt man die?st»»ss-^täinme Abends u»dMrrüens, doch nicht die Stamme seldften. son-dern nur die Erde über den Wurect», und dassany sachte, nnd nach und nach, eben als wen«ein sm-fttr ?!egen darauf siele. Die a« denStäm-ren »der unten an der Wurzel auswach-sendeii Ränber maß man, so balb man ihrerwah.minnit, gleiÄ verschneiden, doch nicht,wenn ks in der BIZtbe sen«. So muß mau auchdas HSirM »m den Stamm wachsende Gras,(doch ^en Stt'Mni «»!) Wurkel »«berühret),ebclisellS weqräiimen; den« wenn die RasenUM denSraiNlnailw ichsen, so wird demselbendavon Nährn»-? und Sasst enttarn Wenn diejungen Pfi^umcn-Bau?!tt nicht frucht brinzeu

wolle», so muß man sie gleich im Ans«»a diesesMonats stutze«, und das überflüßigeHoltz wea-nchWen.s» werde« sie das solzende Iahr bl/ikmund tragen. Im wachsenden ncht verri^nizclman noch die von denen im Ianuans »nd?^brnari0 gesteckten Kernen ausgegangene^au-ulein, befleißiget sich aber bey der Umse-a>.nü, daß die Mutm-Erde dar»» bleibe, undwartet ikrerdenn serner mit fleißigem Beaies-sen. Wenn etwa das Laub an einem Baume,wieosstznrBlütl? Aeitzuacschchenpflegt, aelbwerben solte, mnß «>.:n -ur Wuryel räumen,und sehe«, obWürme oder Ameise« sich dabei,aushallen, selche mußxiaü Mtk dabei, geschüt-tete!» Rus vnd Kreide vertreiben, uudRinds-Vwt oder Fleisch-Wasser-dabey gießen, sod sieh der Ban»! wieder erquicken. Senk !übc

nu,bin!

diesen Monat

onste«über die Obst-Bäume

he« divöiiia ab.

In den Weinbergen oder ^Vcin S<N'tm

i'?7aet niau insgeniein so bald de> Wein-StockB-ätteri« bekeinme» beai.'mer, dieSenclever-zünehmen. Daraus«>nß um alt Milipxi Ja«cobi, oder all Waltpurais die eiste Hacke fei«tiefgesch-iben, wenn anders: dieselbe Nichtnjuch mir den. Räum « - id.«, rorhei« de»-.'den Monat verrichte! werde». Nach tiefemftigetzu Ente dieses Monats, und »ur demEingang deS nächstfel,senden, die Breche oderdas Erbrechen, da uemlich aüeine dieun,'erstenBlätter !'is a» den Saamen abaebiochen, dieneben dem Saa«ie» aber, nie auch die oberengelassen werden- Sonstcn ist icfft >ni MayendiealierbcqvcmSe Zeit, Reben ;» impffen oderpfropffen, ob schon der alte Stamm aucschlä-aet; was aber die jnnaen Zweige anl elanekt,muß man selbige weh! verwahren, daß sie nichtausfchl.igen; solche Vii wahning kan am beste«ni'tcrdcin Erdreich, oder in einem hchlen Zie-qel aeschcben- Andere aber rfleaen das Re-ben-Psrovssen im Herbste vorzunehnien. Soist auch voniivtbe!!, daß man zu dieser Zeit dieS>ifiU»as-Gn!bcumkacke.. llibriqens wollenetliche von de» alt'» Weitt-Meister«, daß ma«die ersten drey Jahre die Reben mit keinemEise» berühre« ^oll.

Im °w<ckde kan man,wo das Tannen-und/-obren-oder Kiesel>i-Ho!>? ;u dicke stehet,l'atten und Stanzen schlagen lassen, damit dasandere desto besser fort wachsen möae, denn dasolches ubriaesHolfi nicht angeschnitten wird,stehet ohnedem viel daven üb, und erstocket,'^vnsten blühen iej-und in den Waldern undSoiliunaen die schwärze« Brombeere, Hind-beere oder Holbeere, der Wasser-Flieder oderHoiluiider und andere.

^eyderVlel'-Z^cht.sonia« zu Ende desArnls das Vieh weaen Manael der Weide nochnicht hat .nisireil e!! können, soll es den Anfangdieses Momtts geschehen, und wenn es wieder-um Abends einacirieben wird, soll mans wohlmit Gras füttern, sonderlich, wenn es Melck-Vieh ist, dimit sie sein bey der Milch erhaltenwerde». Hingegen soll man nicht ehender, alswen» die Sonne sich schn, mercklich erhebet,dasselbe aus die Weide lassen, auch ihm vorher

zur