Land - und Hauswirtschaffts-Calenders, Aprilis.
--» lasse», weilen gleicher Gestalt viel BrütrM verderbet wird! es wäre denn etwan.tn Blichen undZlüßlein, die ohnedem in!-nck-reiche Wasser stressen, und dare-n manÄ schon -»vor .m Herbste von Gesträuch>d GM-m! Falle oder F.,ch - Weiden ge-2,1, danut die Hechle desto Ueber h-nemSnaen Man soll auch um diese Zeit kein Ge-,Mia oder Gras im Wasser auSmahen, au,der Brüt dadurch desto besser geschonet wer-n wo«. Jnaleichen soll man die Krebse mitEyern, das ist, die Mutter-Krebse, diesenMnat s»S den Wassern nicht lochen lassen:Mi! es arossen Schaden und Abgang verur-i-ckct- Von Rechtswegen soll man sie, wenn>e«efanaen, wieder ins Wasserwerffen. Hin--aen sind die Aale iel;t ant ,u fanaen, umlieZeit, wenndieErlen Blatter treiben. So«bet auch uunmehro derStvr-Zangan, und«lihretbis in denJunium. In diesem Womitimchili nicht nur diePärschen, Weiß^-Fijche,Aibali>ie»,Elritzen, Schmerlen, Gründlingemd Airen oder Eil - Fische, sondern es ist auchim und im folgenden Monat der Lachs-AM.
Sey dem Wcydwerck und I<yercy sollmn vi'ii Ostern bis Iohaniiis keine Rehe mehrDessen, Kernach ist es wieder erlaubet, dochseil mn der Ricken oder Ziegen, so viel möZ-»ch, schone« Wo die Ä-tbeu.-Hirsche häufigstd, werden solche bisweilen in d-eseni Mo-«sl zur Artzeney geschossen. Sonst vaSWdrollEnderlinge, und gar mchls nütze zuMessen. Man muß iek» »och n»t Fleiß be-sitzet sey«, das Wildpretim Thier-Gartenksiil Naaiwiüter zu füttern, weilen das andereW» in Wäldern in seiner Frenheit noch eherMSfiiiden kau, als. dieses Wenn das Laub«cheschlagen, werden die Suiten oder Wiid-m» - kecken wiederum angerichtet und ver-merk. Nun kan man noch die Hasel-HZner,md sonderlich die Hahnen mit der Pürsch und^i'ck Garnen bekommen, weil sie noch ihr»z.itz-kder Pfalk- Zeit haben, es wSvret aberiiichilänger, als bisetwan indieHeiffte dieses?Änats, denn hernaä? begeben sich die Hen-««I M Brüt, und verstecken sich in das dickeEMuche, darinnen halten sie sich denSvm-«er bmch ruhig, und also hat dieses Weyd-«ttck vor diesesmahl ein Ende. So lange k«nm» auch die Girrt - Hahnen putschen, nem-so lange sie falyen. Ob wohl in diesemKlink das wilde Tauten - Schüssen am bestenweil sie hansti ins Feld und auf die angesäe-li»Aecker streich-:», allwo man sie leicht mitTauben-Ru? stühe Morgens locken und«l em-A Baume putschen kan; da aber dieseswtcrmagere und zähe Tauben, die gleich ih-re «rut antreten, und mit einer ieden Taubewie xiantze Brüt, bisweilen auch wohl zweyeidcrbet werden so ist besser, man warte msKruken, und die Jungen ins Feld führen.
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noch zu verwüsten. Jeko ist es Zeit, sich mitjungen Mistlern und Amseln zu versehen, wennman selbige vom Nest ausziehen und zahm ma-chen will. Auch gehet der Fmcken« und Ge-reuth-Vogel - oder Gereuth-Lerchen - Fang mitd.em Stechen an- So werden auch noch in die-sem Monat die wohlsingende Fincken undEm-merlinge zurLock auf den nachstenHerbst ein«gethan, und verhalten.
Zu Hause muß man das Getraide aus de»nen Böden noch immerfort wenden und uck-stechen lassen,damit es nicht aufeinai der erwar-me. Auch es überschlagen lassen, den Verrathzu erfahren, so kan man das übrige Korn ver-kauffen, so viel man entrathen kan, jedochnachdem sich die Saat anlasset. Die Lager-Biere soll man nun in gute reine und frischeKeller bringen, auch noch Mall? in Vorrathmachen, wenn gute und Zum Wachsen tauglicheLufft ist. Nach Georg« soll man abermahl nuchden Weinen seheil, und die schwachen abziehen;auch noch um diese Zeit vor Menschen undVieh das benördiate Salk zum Vorrath ein-kauffen. Nun kdn man noch Mast - Viehschiachten lassen, und das Fleisch einsaltzen undräuchern, damit »wn eine« Vorrath davon denSommer hindurch haben möge. Eine sorg-fältige Haus-Mutter soll nun sehen, was »achdem rauhen Winter bis iext an Butter, Käsen,Fleisch, Zugemüse und andern übergeblieben,damit sie sich in ihrer Haushaltung darnachrichten könne. In diesem und folgenden Mo-nat, wenn die Bäume blähen, ist die besteBleich-Zeit, und wird die Leinwand am schön-sten und welffesten; daher muß man sich mitdem Wii'cken darnach richten, und dieselbe vondem Weber bey Zeiten abfordern, damit mansolches beste Bleich-Wetter nicht verabsäume.Man psieget nun auch junge Nesseln in Ver-rath zugrasen, und auf dem Boden zu dörren/welche man im Winter dem Wehe unterRog-aen - und Erbsen-Stroh zufüttert. Item häsel-neZäpfflem, damit man dieklemsu Ziegen imWinter zum Fressen angewöhnet, einzuMUN-len und aufzuheben; man giebt ihnen aber als-denn nur wenig davon,denn vom Uiberftuß wer-den sie räudig, bevorab die alten ; werden auchden Kälbern gegeben. Nach einem Regen lollinan auch um diese Zeit den Mist zusammenwerffeil lassen, «nd zusammen gerechtes Laubdarunter thnn, so faulerer desto eher, ^»glei-chen die Dacher der Wohn - und anderer Ge-bäude besichtigen und ausbessern So fangetman nun auch wieder an Zieg:I p»streichen undzu brenne«. Endlich ist an vielen Orten nocygewöhnlich, daß man um diese Zeit dieJnveu-taria oder Realster uud Verzeichnisse von derHausfahrniß, Vieh, Schiff und Geschirre beymGitte durchgehet, vermuet und zuiiehet, wasdaran abgegangen, und hingegen, was vor z»«-gang vorhanden sey. ^
Rücke träget man nun d-e Mau-
K August-Monat sind sie fett und aut, besser! rächen oder Meraeln ei» , und was ictztWen«i,d leichterz« sangen. Man muß um! nicht verspeiset wird, dörret man auf. Soeie Zeit verbieten, die wilden Enten-Rcbhu-! kan man auch nun die mmien Hopssei,-"»-MdWachM - Eyer nicht wegzunehmen,! Sxrossen oder Schößlinge mit Butter oder
! ,il z Baum-