Land- UIIV HauS- Wittschaffts-Calenders/ ArriliL
«.«iel sollesäüchdäs Jahr über grosse Schlag-, Mertzcn-St.n>b se» demGölde aleich «ch^«eocn und Gcwckster geben, ungleichen »vjten; dahir NISN auch: Trockner Mers,Äs-heu, soviel so« es «ach Ostern ReiNe,-->naiier April. kL!,IerMay. fallt Scheü:-en,K'j-7und denn auch im August» wieder,im ,oj!er, ^ind bijueek viel .Yen. Eben das hatten,i«l Nebel. Wenn aber der Mertz viel «j»Ni.e aucy die «auren da»o?> wenn e« in diesem Mo«««d der April darauf viel Rege« Hut, so folget nst donnett, und sprechen, irSher D"nnsr,schöner M-v- AufWeitz-Regen »oll em sMeryÄna-r. EinarünerMer«' «der. saaeadürrer Sommer folgen; andere sagen: «Sie sie, br.n-e .elttn was Gutes. AIs» au ch, wen««< im Mersen regnet, soll es im Brach-Monat j der Me> tz gar naß «nd-reanerisch ist. ssolact iel---iunio wieder regnen. Die Char- oder! t-m ein sntes Jahr darauf. Viel und grosseMarter-Woche soll, wie die Bauren davor Mersen-Nebel tr.naen starcke Küss--. "Das>»!>t»!i, selten ohne Sturm und Regen vcr- Wasser, so nach Wariz V«rküMqn«g ankder«den. ,, . «aat Met, ist derselbe» jchädlich. Twsse n»d
Der Früchte Gedeyen belangend. Eln^inq-ueaends M-rye-i-Schnee thu» der Saatdeknutes und gemeine« Sprichwort ist: Der'auch gar sehr wehe.
Haus - und Land - Wirtschafsts ^Verrichtungenim April.
»ms dem Felde fahret man zu Anfang dic-A fts Monats fort, alles, wsS im vorige«Monat, Ungewitters halber nicht verrichtetmrden könn.», zu Stande zu bringen. In-Mcheit aber r.-uß ina» nun daran seyn,daß die Sommer - Saat behörig ausge-fiel werde: Aiso kau man noch immer zuMrund Gerste ackern, und wirb diesen Mo-M der meiste Haber gesäet; was auch vorher-zchciiden Monat nicht ausgesäet werden ko»-
der nicht geschehen können. Wenn die grösse-Ae Kalte vorbey, so» >»<>» im wachsenden Mon-den, bey jchonem Wetter, an bequemen unsnuk FieiK darxu umgeriffeuenOetteÜÄeii Älee-Saamen aussäen. Man muß neMjch »orh«im alten Monden die Wiese» wohtsdrckuimn,da inan denn bey nassem Wetter, ober, wen»man sie sonst zu diesem Ende in ctwasgewjssert.dieselbe mir scharffen wohl beschwerte» Lae»übe!fahret, «nd dadurch dem Moes sonderlich
m,daS foWan diesen Monat aussäen: Denn, «och Abbruch thut. Man muß aber zugleichtii etwan m die zwölsste Woche vor Iaeobi>mit vorher die Anieis-und M»«iwsrKs-Hs«»mz man noch Haber säen, hamach aber nicht! sen abstechen und eingleichea, ^ uns die Kuysiz-mhr. Die Gerste säet man bis «m Walpur-! den zertheilen- Go ka» man auch noch umMerPhilippeIaeobihin, u«d auss höchste-dieseZeit die Gebüsche darauf ausrotte!', undmpiar Wochen drüber. Drum werden «evo wo es vonnöthen, mit Seisse»steder-«sche düa»Meckerzu derjenige» Gerste zugerichtet, die, gen. I»i übrigen aber nicht vergessen, daßms etwas langsamer, als die Mertzen-Gerste i man bey dürrem und durAigemWetter die Wie-' ' ' sen wässern 'lüsse. Item, die GeHäge, oder Zäu-ne und Gräben, wo e? noch Nicht geschehen, beyden Wiesen und Gärten ausbessere und hebe,oder neue mache, damit das Buh nicht leichtSchade» thun tonne; mqieiche« noch die We-ge und Stege zu rechte machen. Es lassen sichauch «och Weiden im Neu-Monde» Ver-seyen, sonderlich die Bind-Weiden, wenn siezuvor im Wasser ein wein., ausgeschiagen;man mm? sie aber zuaieich wohl verwahren, daßsich das Vieh nicht daran rc-ben könne, und sieam Wachsen verhindere. Zwischen Ostern undMngsse» pßeael man auch vieler Orten dieWalder, Holnungen, Gränyen und Marck-Steinc, wo nicht alljährlich," doch weniaste?^in dreyZah»« eliiniahl,nebe» denen benachdo»-ten, und iii Beyseyn wohikündiaer Leute, be-ziehen und besichtigen zu lassen, auch dabey al-les aufzuzeichnen, und was abgegangen oder
jssaen psieget. So kann man auch bis Philipp«Ärobi d-n noch Früh Lein; Item. Ebsen,MM, Bohnen und Wicken säen, llin Geor-zuMel man den Ackerzum Heide Kern zuiHrea und zuzurichten, und das Heide-Kvrn«mzusäen; daferne aber die Kraut-Leitt-Hir-ii- md Heide-Kom-Aecker «och nicht «edün-G fo mag man vorher den Mist zu Ansang die-ses Monats ausführen, und die Aecker behö-W düngen. Und aiso auch die Kraut - undMÄs-Ander nach Georgii im letzten Viertelm Moudes rühren lassen. Um welche Zeitmn auch noch Hansssäen kan. Die erste Bra-A kan nun ohngefehr vorGeorgii, bis die«iime anfangen zu blühen, vorgenvinme»w'den. Und da nasses Wetter anhält, kauwa, um die Zeit nicht zu verlieren, mit demMge auf die hohen und dürren Bera-AeckerWn.Nun kan man die an denen Vieh-Triff-
ieiijieleacnc Aecker niit Stangen verwahren, schadheffe worden, wieder zu erneuern,»müdem Vieh der Zutritt zur Saat benom- IniLi-st- oder Biumen-Sarten soll r
wi werde. Inaieichen, den geilen Weiften ° ' ^
« ndttSlchel abichrapfcn,doch, so ferne war-
vorhanden, und ehe er nochKnoten und»Mmegewimiet, oder, wie man sonste» zu re-
der
Blumen-Gärtner in diesui Monat, weil iichnu« der Sommer naher und der harte Winr rseine Endschafft hat, erstiich seine Gewächse,welche gleichsam im Winter verschlossen -^e-
dwHeget, in Die Schoß-Kiele tritt; Nichtwissen, wiederum in den freye» Garte» drin«M-r noch ferner den Hoxffen behacken, mw i gen, «nd iedem seine Stelle wieder e-nrä i-.-leiden nach Ostern, im zunehmenden Mon-1 wen, -ausaenommen bis indianischen Bäun«««'aanzeln, daferne es risd« des FryftS bal-!Mld Sewäwfe, wie «nchdiePomeranLen O-u. Theil. i i. i troiie»