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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
3397-3398
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Land-und HanSwirtschaffts-CalenderS, Ianuarius.

, ,.hcn, damit ste nicht auch.das Legen unter a,-5°dervielmehr eitel fc.lreEyer legen, welche^achm-l- be« der Brüt klar ble-den, imd al-I W-us k-meIungen t« erwarten. Was aber,n dieiem Geflügel zur Mast geha ten w.rd,'d als» stin Mutter bald mit dem Lei».!! bczuh-

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muß ,daswaa sich immerhin ansacken, da-tessichwobl aufmäste. Solisten soll man^Geflügel sein Keftäß ja nicht nahe bey demMachen, denn weil solch Futter m^en-e-n»lerlinkraut, als kommt solches dadurch Icmitms den Mist, und mit demselblgen nachge-d- !dS auf die Aecker, da es denn unsauber Ge-,Pdemacht,und den guten Saanien ersticket«^verderbet, So werden auch die Capau-« m dieser Zeit gemästet, so am besten und ge-sDiiidesten mit laulichkzemachten Nudelnlsch^ehet- Mas- k.m auch in diesem MonatM!w Feder-Vieh, als Gänse, Enten, Huner,>»»!?? ' I xmben,da etwas davon abgegangen, und man«, ick» nöthiget ist, einkauffen.

D-ydenB-enm mag mannundieerkauff-Bienen-Stocke oder Körbe von einem OrtMandern bringen und versetzen. Man muß,ier selbige wohl verwahret halten, damit^dieKeneii nicht ausfliesen, und durch d>e KälteB«mt, oder vom Schnee geblendet, auf^selben schmachtend hinfallen und todt lie-D'.'siben, Diejenigen Stöcke hingegen, die. «>«on lange hat, kanmaii,beya«wachfen-^-IvTazeS-Länge, wenn gelinde Wetter und"'''IMcher Sonnen-Schein, ohne liegendenWieesich ereignet, wohl zu einiger KurtzweilBifN'N.

Sey der Fischerey soll man die Teiche inWin und nachfolgenden Monat hin und wie-ttt ßeißiz aufeisen, und fein grosse Wuhnenuibk»,damit diebische recht Lufft bekommen;iidiikeraberdas Eiß, ie öffter muß es gesche-W, sonderlich, wo die Teiche keinen ZuaangMischen Wasser haben, woraufder Mischer,lttich-Mcister oder Teich-Vogt gute Achtungzugeben hat, es wäre denn, daß etwan nochMm, die das Wasser an gewissen Orten be-Ädiz offen hielten, vorhanden wären. Man«k serner die Teiche, so viel immer möglich, inl«llem Wasser erhalten, damit selbige bey gros-»Menicht aasfrieren, und die Fische mit«nDvß-Federn, wegen ermangelnden Was-M, nicht am Eise behängen bleiben. Und obMch durch vielfältiges Aufhauen der Wuh-w bey einem Aufstand nichr alles erhaltenwMkan, so muß man doch noch in Zeitenm Behälter zubereiten, damit die Fische, so>tl möglich, gerettet, und die ausstehende!! in»wer ant tuchti« Wasser gebracht werdenÄN-. ^veim aber Thau-Wetter ist, und das

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viauffe und nlchl stehen bleibe. Bey>. ...ern, Fisch. Häusern undD'sch--

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zielt werden/ mup man eben dergleichen

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sorgfältige Aufsicht haben, daß sie nicht zufrie,rcn- Da eS vonnothen, kan m-m aniel;o Bäu-me und ander Hvly herbey schaffen, damit manml Frühling wieder inachen und ver^ffei k»u-re/wo etwan das Wasser und Güsse an Däm-men, Rinnen Schlegeln, Rechen und derglei-chen Schaden gethan.

Bey derIagd und "Wevdwerck kan mannunmehro, we-i dieWolffezu An,a n dieses^°iffs Jagden anstellen,und die WoM Gruben, sonderlich, wenn kaltWetter ist, wohl bestellen. Die Marter, Fisch-Otter, Katzen und Iltisse, als schädliche Raub-Thiere, weil vorietzo ihre Bälge gursind beymirischen Schnee ausspuren, und ehe der Früh-ling zur Vermehrung herbey nahet, flei^ weg-faiigen. Man kau auch noch Hasen und Füchsejagen, fangen und schiessen; allein ferner nichtmehr/ weil sie künfftigen Monat schon ra.Lin-ien. Das hohe Wild in'dern muß manan Orten, da die Sonne anscheinet, niitHeufuttern, und vor die Hasen, wo nicht viel Heuübrig, Bircken-Reis abhauen lassen, damit sichdieselben erhalten mögen, und aus eben dieserUrsache auch denen Sauen nach der Brunsst et-was Fütterung an bequemen Orten hmschüt-ten. Nicht weniger wollen auch ietzv die Fasa-nen in ihren GeHägen gefüttert sey», weil siesonsten wenig finden. Man stellst nun ausdem Herd nachden Krammets-Vögeln, nachden Meisen aber aus den Leim-Spiuen, DieFincken, so ausdie Mist Stäte fallen, wenn siein diesem Monat mit einer SchlagMiid-oder,wie die Bauren pflegen, unter einer Reuter ge-fangen, und nichtnmHuuff, sondern mit Nüb-saat gefüttert werden, sind vortreffliche Siug-Vögel, und ftngen gar zeitlich an, sind auch,wenn man will, tauglich, verhalten zu wer en,und will man sie nach verrichtetem Gesang wie-der fliegen lassen, so darff man versichert seyn/daß man sie das künffrige /ahr in dem Scvneeam voriaen Orte wieder bekommet, weil es lau-ter alte Stand-Vögel sind, welche selbige Ge-gend nichr verlassen, DieRebhüner kau mannun bey frisch gefallenem Schnee, mit dem so-genannten Schnee-Netze fangen: Denn wen»derSchnee ohngefehr auf anderthalb Spannenhoch lieget, und sich ballen lasset, so begeben sichdie Rebhüner auf die Weißen - Aetter, undscharren liefunter dem Schnee, bis sie zu ihremGeäse aus die grüne Saat kommen: Daher»sie alSdenn am allerleichtesten zu überziehensind; es soll aber weder windig noch derSchneegefroren se»n. und der Zug von zweyen Perso-nen, die weisseHemden über ihre Kleider a»ha-ben, gegen der Lusst,und so schnell als möglichgeschehen. Die Hunde -Ställe müssen zu die-ser Zeit warm gehalten, und sie Hunde beylieblichem Wetter, um die Mittagszeit, her«aus? und in den Awinaer gelassen werden, da-mit sie an der Sonne sich etwas erwärmen mö-gen. Endlich kan man auch nunmehro die zumJagd - Zeuge benötbigte Furckeln, Hefftel,Schlägel/ Hacken und anderes Geschirr-Holtzin Zeiten zum Verrath anschaffen lassen.

Zu Hause soll man das ausüedlvschene undNKK s auf