Zwang-Back-O'en Zwang-Treiben Zwcng-Fener Zwcrg-Bauni zzz-
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'cm?opsskocl!endei!> Wasser, wvrinnenssaiinllcn, Äermnt und Gundel Reben ge,ot-worden, das?ferd mui! ader zugedeckt!e»n:bewach trockne es fleißig ab, und schmiere denOrt hinter dem Geschröte, woll! mit Baum-O i u»d Ler-Oel unter einander gemucht.O^is damit behafftete Pferd s°l! »i einem nuctelmaßia warmen, trockenen und von allenWinden besreveten Stall sieben, mit einer guwi Glreu vcrsehm, undwarm zugedeckt senn.Kam Mutter soll man ihm geben, K.eyen müwittii-Wasser angefeuchtet, Spely, Haver,möneteGerstenntEßig besprenget, oder G-r-s,c in Wegerich-Wasser geneüt, Gerste-r odergongen Cpreuer mit Eßig genekt, und >mrtVimiig Sumach vermischt, Linsen - Mehl,«derKleyen mit Hirs Mehl vermischt; mans^ihn, auchgebrannt Hirsch-Horn unter dasMler mengen, oder dürres Erlen-Laub,Bmiibcer-Slaudeli-BIätter, oder Granat-Kpffe!-Schalen aus dem Futter zerreiben.Acr Tranck soll seyn Regen- oder Fließ-Wasserimt Gersten Hirsen - Castanien - oder Reiß-Mchl angerühret.
Zwang-Back-cvfen oder Zwang-Ofen,leisset ein Back-Ofen, dariniien alle von derGemeine backen, und davor ein gewisses abgewi müssen. Dergleichen werden hin und wie-der aus denen Dörffern gesunden-
Zwang-Drescher, suche Drescher.
Zwang-Gesinde, an vielen Orten auf demkante ist eingeführet, daß die Unterthanen-Kinüer, welche sich ausser ihrer Eltcrn Häusertqeben, und vermieten wollen, ihrer Erb-Hmschofft gegen e>n geringeres Lohn, alsfremdem Gesinde gereichet wird, zu Zwang?dienen müssen, und diese werden zum Un-terschied des andern Gesindes Zwang - Ge-sinde geiicnnet. Ja an vielen Orten müssenke Unterthanen ihre zum dienen geschickteÄüider zur aewvhnlichen Vermiet-Zeit ansm Hoie stellen, da sie denn ausgeieien wer-ten. Die Zwang-Dienst-Iahre sind össtersWimmet-und aus ein odcc mehr Jahre ge-jletzt, oder auch unbestimmet.
Zwang-Hüfig, wird ein Pferd genen-'Zwang Huf'Zwang hat. Siehe Huf-
Zwang-Mi,die, oder Bann-Mühle, heis->et, n»> gewisse Leute zu mahlen genörhigetm werden durch Herkommen
«ns Gewohnheit, auch von undencklichenweil das Mahlen einMkuhNiches Werckift, es wäre denn, daß! Kchor oder Verbot ergangen,Wn ^barbey hätte bewenden
Heisset bey der Jägerei,,Hiupt-"iaqen das
^ dem ersten Treiben
A-llet wird '«^"^bjagungs-FIÜgel ein-
Zweck-Holy, suche Spindel Baum.
Zweigen, wird von einiaen das Pfropffenoder Peltzen genennt. Siehe Pfropsscn.
Zweig-Wachs, suche Pfropsf-Wachs.
Zweng-Feucr, ist eine Ar! zu äschern oderAjche zu brennen- Die Aelcherer in Thürin-gen :c, pflegen mit Zweng-Feucr folgender Ge-stalt zn ä>chern: Sie spalten die grossen fau-len Baume von einander, lassen sie auch zumTheil gantz, leZen solche in grosse Haussenaufeinander, zünden es an, und machen al-so Asche, item, sie hauen grosse umgefalleneBäume mitten ins Stamm, und hin und wie-der auf, thun Feuer drein, ss brennet es un-ter und über sich.
Zwerg, dieser Zunahme wird im Garten-Bau verschiedenen Gewächsen gegeben, die inihrer Art niedriger als die andern wachsen, alsda sind Zwerg-Pomeranyen, Zwerg-Ringel-Blumen und dergleichen.
Zwerg-Daum, heist ein Baum, der durchbesondere Psropff und Wartung also gezogen,daß er keinen Stamm in die Hohe treibe, son-dern bald über der Wurlzel sich in Iweigeaus-breite, und nichts desto weniger viel und guteFrüchte bekomme, Sie werben eingethei r mBusch - oder freystchcnde Zwerg-Baume,und in Spalier- oder Rancken-Baume.Jens heissen diejenige, welche in die Rabattennach der Ordnung aepstaiMt, und in einerKuael-förmiaen Gestsir erzögen, auch darin-nen durch die Scheere unterhalten werden:diese aber, weiche an den Mauren und Pianckenaus angeschlagenen Latten ausgebreitet undbefestiget werden, daß solchergestalt die Mau-ren und Wände gank grün scheinen, und daSAuge desto besser sich erlustizen möge- DieBusch-Bäume müssen einen kurtzen Stammhaben, und dergestalt qepflanket werden, daßsie zum höchüen neun Zoll >n der Lange über derErde halten; d >ß sie allenthalben eine untenzulauffende Rundung haben, die aber wederdurch Tannen-Bügel, noch Binden und Beu-gen, sondern bloß durch eine geschickte und v^r-nünftiae Beschneidunz zuwege gebracht wer-den muß: daß sie in der Mitten offen seyn,damit Lufft und Sonne desto besser hinem drin-gen, und an den Früchten so wohl die Farbe ver-bessert, als die Reisse befördert werden könne;und endlich, baß sie allenthalben mit Zweigenordentlich bekleidet seyn- ^ Die Busch-Bäumewerden gemeiniglich zwölss, im feuchten undgar fetten Erdreich aber funffzehen Schuh weitvon einander gefetzt. Die Aepffel- und Birn-Bäume aerathen auf diese Welle am besten,undpflegen die Aepffel auf den Paradies-Aepffel-Stämmen, die Birnen aber auf den Qvitten-Stämmen am besten zu gerathen- DasPfropffen »der Oculiren geschiehet auf diesenBäumen um eben solche Zeit, als bey den hoch-stämmigen Bäumen, und zwar ist das Pfropffenbeqvemeraufden Paradies-Aepffel-Stammenanzubringen, das Oculiren aber lässet sich besserthun auf den Qvitten-Stämmen. Die Spa-lier oder Rancken-Bäume werden von aller-hand Stein-Obst, als Aprikosen, Pseriichcn,
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