Zaun
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^iscken mitZ^un Gerten ausaeffochten- Ie-Ä alle diese Sänne sind w.der e.ne guteOeconomi.- Die beste und schönste ArtUnMncn sind die so genannten lebendigenu selbst -wachsenden Zaun- oder Hecken,! an sie fthlckc» sich nicht nur am besten vor5- Äcker und Wiesen, aeaendie^trasien un?z-riffle», damit sie von solcher Seile vor al-5m Mauff versichert, oder wie das eigent-°chc Wort lautet, verfri-d-t werden, ,en-dmi ne haben auch ihren Gebrauch um dieMrtei', zum Theil wegen der Ersparung derMcn, weil sie beständig sind, uno keiner Bes-rmig bedürffen, zum Theil auch zur ZierdendMukeit des Ansehens,sonderlich,wenn uettdmrlich unter der Scheere gehalten werden,qz man kan auch Brenn-Holtz daraus hauen-Ais aemcmeste und beste Hol» darzu, ist derWei^oorn-oderMehlbeer-Strauch, davon imHerbst entweder die Beere znm Saamen ge-san»»ler, oder die Beysätzlinge abgestochen,uiidderSaame in Gruben eines Schuhes weit»vn einander, und gleich so t-ef, so den Win-lerübercffen undausgeworffen stehen blieben,im Frühling, be? wachsenden! Mond, einqe-ßreuet; die Absästlinie aber im Oktober beyMm Mond aeseizet, auch wenn sie ausgeschlugen, mit Stutzen und Beschneiden zu reck-w Zeit fleißig gewertet werken müsien, da-mit sie unten am Boven recht dicht und festdurcheinander wachsen, und sowohl denDie-den, als dem Vieh den Durchgang verweh-re Wenn sie denn nach etlichen Jahren zuder verlangten Höhe erwachsen, werden sieM oben und aus den Seiten steißig unter dertzchecre gehalten, da sie denn immer dichter«erden, und neben dem Schutz auch eine beson-imZicrde dem Garten geben. Man kan der-zleichcn Zäune auch mit Schnittlingen vonH-gedorn und Schlehen - oder Schwarkdornanlegen,wenn man sie am aroben Ort eiii we-nig lraitet.u. in ein gutes Erdreich, bey wach-sendem Monde, einlegt, daß sie nur drey Fin-ger hoch über die Erde Herfür ragen, und sechsAnger weit von einander zu liegen kommen.Man kanauchStech-Palmen, Berberis oderWeiiischierling und andere stachlichte Stau-den-Gewächse, ingleichen Rhein-Weiden oderHartriegel, Faul-Bäumen-Schießbeeren- und«ergkichen Holtz darzu nehmen, und von sechsiujechs, oder auch nur von vier zu vier Ellen«ne junge Rüster, oder Paxpel-Baum dazwi-Miixflantzen, und solche mit einffechlen. Ummm jolchen neu-angelegten Zaun oder Hecke
Mtz man einen schlechten Zaun herum führen,
^^t jener von denen Ziegen, Schweinen undWern Thieren ohnbeschädiger bleiben möge.KM aber nur etliche Jahre, so !anae er dieÄMung hat, danren, hernach aber, und soZaun sig» verstärcket, undHohe und Dickegewachsen, mag
Zaun-Gerten Zaunkönig zzza
neu Ort nicht beschliessen, un'' zu Garten-Recht machen > wenn es auf demseli-en nichthergebracht ist; doch stehet an etlichen Ortmdenen Unterchanen frey, ihre Aecker gegenden Anlauf des Wildes zur Nothdurfft zuverzaunen; es müssen aber die Zaune derge-stalt gemacht seyn, dast sich das Wild nichtdarein jpiessen, oder sonst einigen Schadenj dadurch nehmen möge.
Zaun-Gerten, Zaun. Ruthen, Zann-Äte-cren, veisjer das weidene Reiß Holst, so nichtj zu Sav-We-den gebrauchet werden kan, hinge-aen aber zu Ansflechtung der Zäune gute D-en-^ ste thut. ES ist theurer, als anderes nur zum- Brennen taugliches Reiß-Holy, und wird ent-weder Bund-weise, oder, wenn viele Bändelvorhanden, Schock-weise verkauffet. Wennmau bey Verfertigung eines Zaunes «ich! ge-nung weidene Gerten haben kan, mag manauch Häselne, Faulbäumene oder Schießbeer-ne Ruthen darzu gebrauchen, oder sonsten Holtz,das sich biegen und tractiren läßt. Es ist «herauch dieses eine Holtz-Verschwendung.
Zaunkönig, Röniglein, Schneekönig,wird insgemein für den kleinesten unter allenbey un» bekannten Vögeln gehalten, es aiebtaber der Augenschein, daß das Goldhähnleinnoch mercklich kleinersey, als das Zaunkonig-lein. Er ist am Leibe braun, mit weiß undschwartz subtil eingesprengt, aus dem Rückenabsrschwartz braun,dergleichen Farbe auch derSchwantzhat. Das Weiblem siehet demMän-lein so vollkommen gleich, daß kein Unterscheidzwischen ihnen zu finden. Sie halten sich so-wohl in- als ausserhalb denen Gehöltzen auf,und nähren sich von Spinnen und anderemkleinen Gewürme. Sie machen ihr Nest gernein die mit Gebüsch oder umgefallenen Bäumenbedeckte Erdrisse, auch wohl, wo Wind-Brü-che sind, in die Wurzeln der umgestürktenBäu-me, und bauen es sehr dicht und dauerhasst, inGestalt eines Topffs, rund verwölbet/ daß nurein kleines Loch zum Eingang darinnen bleibt:inwendig bereiten sie selbiges mit Wolle unszarten Moos dermasseu künstlich, daß sich dar-ob zu verwundern, und die sehr kleinen Eyer-lein überaus warm liegen- Sie bringen achtbis neun Junge aus- Sie ziehen nicht, son-dern bleiben beständig an ihrem Ort: Jedochverstreichen die Jungen, sonst müste man imWinter mehr sehen, als im Sommer; wv ueaber hinkommen, ist zur Zeit noch unbekannt.Dieser kleine Vogel hat eine solche starke Stim^nie, daß, wenn er ansänget zu singen, welchesmehrentheils bey Aenderung des Wetters zugeschehen pfleaet, man ihn vor einen weit grös-sern Vogel halten sollte, als er in der That ist.Er ist seines angenehmen Gesanges wegen wohlwerth, gefanaen und ernährt zu werden. Wer
»,-» >> , nun dergleichen zu fangen verlanget, der kan im
m ihn wieder hinweg schaffen. Mehr Arten !Martio, da sie streichen, gar leicht darzu kom-i rye unter denen Art. Hecke, Pflaumen. Es ^ wen, wenn er nur einen sehr emeiiMeisenschlag.. > niemand, zu Schmalerung aemeiner nimmt, und, wie bey einer Nachtigall, deren
Geschlecht das Schnee-oder Zaunköniglein ist,
einen Mehl- Wurm hinein stecket, sodenn seiln-
k tk ß-s
Men, ^Trifft,einen Acker oder Wiese mit