M-Fleisch Zahn Gebrechen
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^bennbeiffen, und dahero auch wircklichzahne genennet werden.
-Fleisch, ist bekannt, ist auch vie->.>! Gebrechen unterworffiN!. Denn es wachst.qs wie ein schwammig Fleiich, c-^ entjun-?ncb. es schwindet, es nmd «chwuriq,alles«Wit von unreinem und scharffen GebluteM Verstopffiiria der Sässte, welche denn,w besten umerlich zu heben.
^kn-Gebrechcn, derer Pferde sind vieler>.» i.nd «iiter duienselben die bekanntestenfol-n - Bek-nu.!en etliche Pse.de kle.neqe Zähne, so man wolsss-^ai?tt- nennet.Aeie wachsen neben den andern Zäunen her-lZr.uiib thun nicht allein dem Pfero ledr wehe/U sie ihre Fütterung davor n,c.)t recht gen.el-,»können, sofern es nehmen auch >o che«Ade an, Leibe nicht recht zu, >o lanae «oleyez dne da sind. Man muß sie dahero denenKrten im abnehmenden Monden mit eineml-wM Meissel ausschlagen, oder mit einer, W en ausreissen, oder wohl Achtung geben,k.« man sie mit der Wurtzel heraus dringe. -)Werden auch den Pferden so wohl die Haacksn-i>» Stock-Zahne, mitzunehmendemAiler, ie-^ch.ineinemehender,alsan dem andern, sin-l«hl eS auch denen Fohlen zu geschehen pste--ct, sebr lana und spikig, wovon die Pferde sichin die Backen hauen, imd nicht recht sutternkönnen, dahero man ihnen solche mit einem>«m Äsen abschlagen und eben machen muß.,z Bekommen die Pferde auch den Iahn-Zchmemn von den Flüssen, welche von demHmpt berab fallen, wovon das Zchn-FleischMh, «eschwollen, hi»iz und entzündet wird,d«s >?ferd lässet darneben vkl Schaum aus demNwle fallen, Demselben soll man den drittenStaffel (im Gaumen) stechen, die Adern un-ter der Zungen lassen, und das Maul, wie auchdie Zähne selbsten tätlich mit Eßia und Galt?unter einander vermischet wohl abreiben, undtemich folgendes auf das Zahn-Fleisch schmie-ren l Nimm aepülverten Bertram zwey ^oth,Canipffer ein Qvintlein, Honig acht Loth,misches unter einander zu einer Salbe. Oder nimmMyLoch pulverisirte Granat-Aepffel Schaa-len und Honig,so viel genug ist, z» einer Salbe:Oder nimm Honig, Wachs, frische Butter,Baum-Oel, Speck und Hartz, eincS so viel alsdes andern, zerlasse es über einem aelinden«bl-Fcuerzu einer Salbe. Oder siede Weiden-mibm Honig-Wasser, und wasche dem Pferdew?!>l»i-Frisch damit, und streue ihm dasPulver von Weiden-Blättern auf das Zahn-Dlch. 4) Wird denen Pferden auch derMn-Schmertzen erreget von denen scharffen«ndstucken, welche ihnen nicht allein dieuden wund machen und zerreisscn, sondern°uchdas Bein gar von einander schneiden, wei-ihnen sehr wehe thut, und langsam heilet-^ ejen ssi! man den Schaden offt nnt Eßia,dar-ben daltz, Alaun und Heydnisches Wuud-^ At gesotten worden, auiwaschen. und mitPulver- von Osterlueey""Mischet, schmieren. Wen» aber das Zahn-
Zahn-Gebrechen
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Kleists? weix und gleichsam ersterben wäre, unddre Hitze mchl gar zu groß ist, soll man demP.erd taglich das Zahn-Fieitck und Kinn-Ba-cken nnt warmen Eßia, in welchem Berti mund Wo!qc:-iü:h qesölten sind, auswascheu,Wid nawmal», bis es sich in das Geschwür vet-lheiler,das .'ahn Fl'ischn'ir f?l.iendkrM>xl r51.^ >Z)'»>e"n und reiben: Nimm Bettram undSenff-Mchl, jedes drey Loth, vermische e«'mit^onia zu einer Salbe. ;) Bekommen die Pscr-de iUich A 'ttN Schmett?-», wenn sie die Zähneschieben, da es sie bisweilen sehr hart ankommt,bevorab m, »unfften Jabr, da es den lekte»Bruch talit, da!' sie ^uch di^w^ilen gar nichtfressen können; die Auien sind ihnen dunkel,das Mau! hitzig und laufft ihnen viel Geifferund Schleim ans dem Maul. Ti.sen P'-rde,,ist anders nichts zu gebrauchen, als daß man r>-nen das Maul offt mit obbeschriebencm Essigauswasche, und bis der Bruch vorüber, ihnengeschrittenes Futter, auch Weitzen-Klcyen mitHonig-Wasser vermischet, zu fressen gebe undsiedanebsn mit ianlichtem Wasser, in we^emschönes Mehl und ein wenig Honia vermischetseye, trancke. 6) Bekommen auch die Pfe.deGeschwäre in und airfdem Zahn-Fleisch. Sol-che soll man, wenn sie zeitiä sind, mit einer Flic-ken oder sonsten eiueni sch -rffen und sois-ig-irInstrumente offnen die Materie wohl herausdrucken, und die Wunden mit warmen Lßig,wommen Osierlucey gesottn worden, wohlauswaschen, und so es tiucken worden, mitnachfolgender Salbe offt schmieren: Nimmaexülverte Gall-Aepffel und Granat-Aepffel-Schalen, iedes zwe» Loth, mit Honig, so vielgenua ist, zu eineralben vermischet, 7) De-nen Pferden sähret auch zuweilen inwendig indem Rachen bey den Hunds-Zä!;nen ein Ge-schwüre in der Grssse einer Bohne oder Hasel-Nuß aus, welches aus Uibersinß des Ge-blütes und andern Feuchtiakeiten seinen Ur-sprung hat. Dieses Geschwür muß mannach der Qvere mit einer Füete oder Gemsen-Horn ausreissen, oder mit einem heissen Eisencauterisiren oder brennen, das Blnt wohlausdrücken, den Ort mit Eßia und Saly, odermir der Brühe von Oel-Baum-Laub mitMyrthen vsnnischet, wohl auswaschen, demPferd, in Zeit wahrender Cur, Kieven mitSaltz vernienat zu fressen geben, auch so dasPferd biut-reich, ihm eine Hals-Ader, undeine Spor-Adcr springen lassen. ManchenPferden hänaen auch die Runyeln oder Aal-ten von der äussersten Haut offt so weit überdie Zähne, daß, so das Bserd das Futter mitden Zähnen fasset, es sich in solche Hautselbsten bauet, uns vor grossen Schmerlen dasFutter nickt ballen kan, sondern dasselbe miteiner grossen Menge Schaum wieder muß fal-lenlassen; solche Falten soll man cauterisiren,und mir unter einander aemischtem Honig undEßiq offt schmieren, auch solch- Salben gebrau-chen, deren eben bey dem Wehetaq der Zähnegedacht worden. Gebrechen der Zähne an denMenschen sind -) die Zahü-??chmeryen, wel-che von scharffen und sauren Flüssen entstehen,
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