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Wurm
Wurm
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^ ^f ischmeer wohl unter einander, machet I oder vier Tage darinnen, so fallen sie selbsten>P>wßer daraus, leget es auf den Schaden heraus und der Schaden heilet auf das beste
etwa drey Tage darauf liegen,I -."wiffr es Oder, nehmet Venebiich Glas,»ss es klein zu Pulver, e.n halb Loth zuWver geflossenen langen Pfeffer, Homg n»d«s-Galle, machet einen Teig daraus, strei-' » denselben auf ein neues Tuch, und legt5/d m Pftrde °uf die State, da es denMM, hat, und lasset es l»s auf den dr. -«Tag Ilege.^ Man kan auch einem s°l-^ «erde die Wurtzel von der grossen Pim-« -/e.iNhänaen, und das Kraut klein zer-chmtt-n mit dem Futter vermengen, auchMs in sein Trincken legen, und das Pser^lassen- °d-r man mag das Kraut<» Pulver stossen, und dem Pferd oes Ta-,ij dreymal, jedesmahl vier Loth, mit war-
aus. Man muß sich aber in acht nehmen,daß mau keine Flechse oder andere ohnschad-haffke Stelle mit dem Brenn - Eisen oder Ar-senico berühre, und dein Pferd dadurch eineLähmung oder andern Schaden zuziehe. Soist auch zu merckeii, weil die meisten äusser-lich applicirten Mittel theils Gisst, theilsaber sonsten schärfte Materien sind, daß mandas Roß jederzeit wohl verwahre, damit essich nicht belecke, und das letzte Uibel ärgerwerde, als das erste. Ein Pferd, das denWurm hak, soll in einen absenderlichen tro-ckenen Stall gestellet, mit Kleyen, darun-ter etwas von^ gepulverten Schlangen-Balzgemen-et, gefüttert, und mit Wasser, darin-nen Wachholder-Späne, Sassafras?, ChinaChina, Sassaparilla, Fenchel und Abbis-Wurtzel gesotten worden, geträncket wer-den.
Wurm, Heisset man auch das weisse dickeAederlein unter der Zunge der Hunde, welcheseinem runden und flachen Würmlein gleichsiehet, und deneiiselben, weil ue noch jung sind,genommen werden muß- Man offner demHund das Maul mir Gewalt, hält die Znn->, ^ ge vornen bey der Spitze mit einem Tüchiein
es warm, ««d w,..r. -en mit einem schärften Messerlein
Oder neh-
«i Wasser zerrieben emgiessen. ,
Mtpt iieu Honig, Venedisch Glas , Wei-»Uchl und Hütten - Rauch, Mischet es«MM Salbe, und bestreichet die mit eineraufaer ssene Benlen damit. Vor denwsscndcn Wurm siedet Brot-Rinden inWchr, schüttet sie also heiß in ein Tuch,«d bchr-lchet die Beulen damit, wo derWmn lieget. Oder, nehmet Katzen-Koth,MÄtt und menget denselben mit Bauin-
öchsden damit. Vor den grossei, Wurmi»i Vbcr-Gerüste, siedet Bilsen-Kraut-Wiirttl, bähet dem Roß damit die Beule,lit ße weich wird, Niachet mit einer Flietemköchlem darein, und leget etliche. Tage«ch eisunder Menschen Koch in Werg dar-«der. Vor den reitenden Wurm nehmetw halb Z^össel Wein Eß g, eine Hand vollWeniiiit, und vier Loth Frauen-Milch, las-s-t-S durch einander warm werden, und gies-A ks tem Perd also ein, schmieret auch denM, wo der Wurm liegt, mit unker einanderWittitten Euphvrbinm und Lor-Oel. Vortrn,f!.inyosifti>eii Wurm: Nehmer graiiendiiivesel, üveckulber, xniccum, Nie
auf der einen Seile, wo keine Adern sind,länglich herab, nimmt einen Pfriemen, hebtbesagtes Aederlein iu der Mitte subtil damitüber sich, bis man auf der andern Seitedurchfähret, und es mit dem Pfriemen her-aus reißet, heriiachmahls aber'in die Wun-de Saltz und Asche reibet. Ein Hund, demsolcheraestalt der Wurm genommen worden,wird von sich selbst nicht wütend, und wenner gleich von einen: solchen Hunde angestecketworden, soll er doch mit seinem Biß andernnicht schaden.
Vvurm, ist eine Kranckheit der Baume,
, ^ .welcher in denenselben entweder Alters hal-
pWMel, eines jeden ein halb Loch, all l der, oder wenn sie hart gekosten, geschlagen,Meer zwey Pfund, machet es zu einer ^ oder auf andere Weise verletzet!werden, cnt-«M, und schmieret den Schaden damit: stehet, da die Rinde sich von dem Holl; ab-Mitt ferner Bibergeil, rothe Myrrhen, ^ löset, und Würmer darinnen wachsen, welche«MDreck, eines ieden drey Loth, Alant-! die Rinds durchfressen, daß der Nahrungs-«uryem Viertel-Pfund, flösset alles klein, ^Safft zum grossen Nachtkeil der Bäume da-»..5 einem Maaß Eßig in einen neuen ! durch verrinnen muß. Dieses zu verHuten,
^.k^uachet ihn oben seste zu, lasset es eine l muß man bey dem Ausgraben und VersetzenI^et sodenn dem Pfer-!dcr Bäume, so viel möglich, zusehen, daßd -e-..r^ns die eine, und des andern Mor- selben nicht verletzet werden. Wenn aber^ ue andere Helffce ein; essoll aber diese dergleichen Schaden an einem Baum ver-abnehmenden Monden geschehen, mercket wird, so muß man solchen Unrath« >» „ I folgendes vor den Wurm insge-.fleißig weg schaben, oder ausfchneiden, und^ t Mittel: Man ma- den Schade» wieder mit Baum- Salbe ver-
klein gepulverten streichen. So kan auch nicht schaden, daß^ führet das Pferd in ei-! man diezerschwollene Rinde bis auf das Holtzbrennet die Beulen bis auf spalte oder aufschneide, damit die böse Feuch-^ Meissel oder Wiecken aus tigkeit, woraus die Wärme wachsen, herausiw« «»x g«br»nnten Löchern Liessen möge. Diese Kranckheit kan auch
^ sie mit ietzt ge-i mit Ochsen - Harn und Eßig unter eman-
»' ein iedes Löchlein ei- der gemenset, oder mir Schweins-Mist, s»-^e^elvd.r Mecke,und lässet lvichc drey mit Menschen-Harn vermischt, und den
' Schaden