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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
3065-3066
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^ Wachs -Stock-Scheere Wacht

Wachtel

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-^T^ckter, Zwölffer -e. zu iiennen pfleget,n? neMch durch das funffte, achte^chüe» > ^ . ge>wqx worden. Wenn

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in ^en, aezoaene Wachs-Lichter,^^5 v/nae ^ '»an davon

Ringe ab, zu gaiiyen und Halden Psuni,aniir man zum Verkaufs, 10 vielderiel-GennÄt verlanget wir!?, alivbawÄndcn klil'e. Oder man Wickelt sie auchs andere Art sehr zierlich rund odermM auf, damit man wiche bereitsÄi det, desto beqvemer m den Handen«möge. Oder man windet e.nktkk solchen gezogenen Wachs-Stockes auf

'wa-hs-Stsck-Sch-erc, welche von Eisen«der Meßing, zwey schneidende, dicht zusam-« Messende Ende hat, dazwijche» derrennende WachS-Stock eingeklemmet^ undM-IIN er bis dahin verbrannt, durch dieSchee-,e »wwiret wird, das, er verlolchen niuv.Weil 'aber MeWachs Stock-Scheeren nichtMzut gemacht, d »ß ne so genau als nöthigucknmen treffen, die Feder auch offteis nach--iebeinnd schlapp wird, mithin nicht allzu«mix darauf zu bauen, als dvrffte sicherersw», wenn man eine Buchse von starckeni El-sw «der ÄeSing-Blech niachen, solche mitIM» Lttk zusammen löthen, und oben indie Mitte des Deckels ein rundes Loch soweit,daß ein Lnde des Wachs-Stocks «enau durch-Wgm werden ka», durchschlagen, an sol-chen, Loche aber ein zerkerbtes oder mit schar-smZahnen versehene» Blech einnielhen liesse:Nenn weil man solches Blech bin und herMm, und nach Belieben das Wachs - Lichtals» damit befestigen kan, daß es nicht wan-ken noch weichen mag, folglich, wenn es bis >an da« Loch und Blechs gebrannt, erlöschen!, und den in der Büchse steckenden übn !M Wachs - Stock nicht anzi 'üiden kan, so schei-'M «eniaer Gefahr bey dieser, als bey der vorwehenden Erfindung zu seyn. Am besten, mn sepe die Leuchter, insonderheit dieMat-Leuchter, oder niedrigen zinnernenenunchter.BZachs-Stock-Scheren, oderWachs-vttck-Buchseii, wenn man sie brennen lasse»»>li, i» eine irdene Süssel, oder aus ei-^.^iten Ziegel - Stein, damit, wennMch da« Licht durch-oder umfallen, oder?.?, Wachs - Stock brennend werdenme, das Feuer doch nicht über die Schüsselimle reichen, und Unglück anrichten

««n?^N^'?^"'beissendie Ballen, welcheAn«/. ^cr unreinem Zeuae, so bey '

Z"'Wg des Wachses .n dem Sacke zur.^-!geblieben, gemacht werden. Siehe Vor-

dadurch wird theils

A 'be.ls ihrer etliche zusam-

^'"em Orte entweder zur

«»Sda v°»^5 ^ Aufsicht bestelle! ist, um,

L»richlet " ^b/>cht zu nehmen, j»ilylet dieses nur eine eintzize Person, so

Heisset dieselbe eine Schild-Nlacht, oder weimes des Nachts oder am Tage von einer Pene-iverwaltet wird, der eine aanfte Gemeine nieiner Stadt oder auf dem Lande anvertra> etist, wird dieselbe eine Nacht - oder Tage-!>-teraenennet; nicht weniaer Heisset man vie!-malen verschiedene Kriegs - Knechte oder auchGerichts-Bediente. welche einen in Verwah-rung halten mussen, ebenfalls die Wachr,da sonst auch verschiedene Personen, die d,-r-zn bestelletsind, Unfalles, was an einem Or-te vorgehet, genau Acht zu haben, die Schaar-Vvackt geheissen wird. Eben daher pstegtman auch denjenigen Hund, so zur W-ch-samkeit gewöhnet, an der Ketten, oder deSNacht los gelassen, auf dem oinde von einemHaus-Wirt gehalten wird, deiiVvacht-Hundzn nennen, davon das Wort Hund ferner nach-zuschlagen. Die Wacht und Wache haltenist eins sehr nöthige, und in gewissen Umstän-den sorgfältig einzurichtende Anstalt, in icderWirtschafft und auch von der Polieey in de-nen Dörffern, Städten, und anfdenen Stras-sen, an denen Gränyen und bey denen Pas-sen, nicht so wohl wegen der Kriegs-Gesahr,als wegen allerhand unnüften Gesindels, derDiebe, Bettler, Landstreicher, und derFeuers-Gesahr, ja wegen der allgemeinen Ruhe undSicherheit-

Wachtel, ist ein Erd-Vogel, welcher seinenAuffenthalt in fetten Korn Feldern, und mitlangem Gras bewachsenen Wiesen hat, und »stwie ein Rebhun geartet ist. Am Kopffund Rü-cken H it sie sast aäimlich die Farbe einer Lerche,ausser daß sie am Hals herum etwas heiler ans-siehet. Die Männlein sind an der Kehle theilsbraun, theils schwary, und gehet dergleichenStrich halb um denHals hinum. An der Bmstsind die Mannlem gany Weihen-färb, davonaber die Weiblein wenia oder aar nichts haben;weiter unten am Bauch sind sie weiß grau; derSchnabel ist bey etliche» Männlein imSom-merkchl - schwarft, bey etlichen aber ist er nurdunckel-braun, und die Füsse sind weißlicht.Das Weibiein ist am Koxffund Rücken fast wiedas Männlein, nur in etwas dunckler, amSchnabel ist es weißlicht, an der Brust aberdunckel weiß oder schwarkdüpplicht. DieGe-stalt der Wachtel, dem Gewächse nach, ist ausserlich anzusehen, wie alle Hüner-Arten, und ander Grösse einem Krammels Vogel zu verglei-chen : Denn ob derselbige wegen seiner hohenBeine gleichviel höher auSsiehetalS vieWach-tel, wenn sie neben einander stehen, so wird dochan der Dicke und Länge des Leibes, nach hin-weggeiwmmenen Federn, kein »rosser Unter-schied zu sehen seyn.Die Wachtel wird im Zim-mer so zahm, daß sie, wenn man sie recht wartet,nemlich, wenn man ihr nicht nur Weiyen, son-dern auch allerhand Saamen und Salat giebt,wie ein Haus - Hun herum iäuffet, auch Eyerleget, und weiches wenig andere Vögel thun,sremde Junge aufziehet. Ihr Schlagen oderRussen, das nur im Sommer bey dem Mann-lein anders, als bey dem Meiblein, im Winteraber überem lautet, kvmwet einizen verdrieß-lich