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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
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3009-3010
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Uiberhütcn Uiberzug

Vietualisn Vieh-Hof zoio

"yeiffet, wenn man ans dem

! weiß ui'eriieben, und beAehetaus eikem Bett-Tuche, zwey .nauvt-Krsien- u«d Deck-Bett-Zi^ctien. Daher saat man: Die Mutter hatder Fechter und so vielmahi zu nb^zicheirmitgegeben. Man »enuet auch die Bereit,woiuik schön beschi^aeneKtühle überzogen w er-den, einen l?il-erzng. Ja ossterö wird i?ydem Frauenuin» er ein langes Ober-Kleid, f»die andern Kleider gany bedecket, e>n Uibcr-zug aenennet.

Victual,en.Lebens M-ttel, bedeutet alleSdasjenige, was an Sve,se und Getrancke zumLebens Unterhalt dienet. -

Viel», darunter werden begriffen allerleyiere, so zum Nutzen einer HauSwirt-

zghme Thiere,

z-°?^

.«ar'trockenerFrühimaK Zeit^

5Ä» feauf d.e»enia.nFelder, da d>.

^ ii'dui r.lckc stedet, niith.i! zu l'e^rgen,

! /st"t'«i" '«echte iaaer werden, zu treiben

! . a isb-ttcli, sondern im Gange oder Trei-^er >ütcn, und die Saat nicht zu rieff n'.'g-Ti>I«M Es soll auch dieses !»>-->>! reu?' NcrMlliigs geschehen, 'renn ee ai.ei.auf'bcoinnet, sollen die Schaase schonKVr pn dM Felde seyn, denn ,onst treten? " ,?,»ck>ein zu Grunde, und veruriachen,'hr oie! Gchade». ,

Uil> M" °de'

iia« auf derScheun Tenne »on^lchastt gehalten, un insbelondcre so.eneni.»>-Mch-nen und abqerechten Getraide, ^ . ..

ii lek^'i, Stmtzeln und andern, so Mit dem«Mi, mcht binwea aebracht werden können,

».„N-m an eine Stange .-ebundenen Fleder-^«saekehttl wird. Man giebt solche de-«iM«» und so lange man sie ihnen reicht,m' »im ihnen kein ander Futter vorschut-

!öi!

Uiwricben, ist eine Garten-Arbeit, da manwuemkM Garten-Acker zu bevorseyenderAn-^^iiiik hölzernen und eisernen Harcke»kW !>'echcii wob! überrechet, die grossen Klos-'str,v-sMet, und die Erde sein klein und gleichMA>,damit der ?aame der Küchen Gewäch-se, Aicher megeniem sehr zart und klein ist,

» so diel besser und gleicher eingesäet wer-k», iiiid aledenn auch bekleiden und wachsenlim.

lliberritten, oder wenn ein Pferd allzusehrMim ist, soll man Zwey Maaß sauren Wein,

»M^eid Kümmel und Rogaen-Brot zuiam-NM iiuiiim Topfftbiin, und wenn es gekocht,d.MMi>llBei»e biS an den Bauch mit strei-ch^-und «also drey Zage stehen lassen, svden»i.Mc in ein Wasser ft'ihren und mit einer gu-lili Aciffe iibkreicheii. Oder man kan einemiibernllenen Pferde die Schenckel vier«P mik irarmen Bier und Butter waschen,

Mie sollenden vier Tage bis über die Kniew Hiinde '.fttt schmieren, so werden ihm dierwckel weder zurechte und gelinde. Aufm an, besten, wenn man indieHer-man wasche das Pferd erstlichnehme hernach Brantewein und Baum-d !>v.i einen Groschen, ein Nössei gu-d"" Eyern das Weisse,

T Knoblauch-Safft vier Loth,n>M./ "^''uache diele Materien alle mit'in?, ,„id reibe das Pferd

' ^"ke Reiten nichts,

Änk Wer grosse Reifen

Tandem 8-n Mittel allezeiküber

das Roß ein wenig

^garnichtins^

i » ne^ nen Vieh - Stallen welcher auf grossen Vor-

werden, stehe Art. Thier, Das Vieh nls»Mdiesem enaen Verstände wird folgende» Ge-stalt unterschieden: Nemlich in??,a - Vie!',

womit Ochsen und Pferde, Viel', womitPferde, Esel und Maul-Thisre, .i»chr Vieh,womit das tragende und innge Vieh, melck--Vieh, womit das, so M lchaiebt, Mist-oderGälte Vieh w, n it das, so wederrraqend nochmelckcnd ist, Nlast und Sclu -cht Oiek,wr-mitdas, so zur Mist >»idzum Schi icht.'li ans-geieker, gemeiner wird und endlich allerley Fe-der-Viek an Gänsen. Enten, Twthünem,gemeinen Hüneru, Tauben :e. wovon behöri-gen Orts ein mehrers. Hierben U'elSen wirnur das eiiiziae üderhauxt gedencksn, daß sinsorgfältiger Haus-Vater sich bey dem Verkaüffeines und des andern Stückes ja wohl um -- -Hutsani in Acht nehme, immsssen einiae ^ Ge-wissen-lose Leute, wen» sie solches feilschen oderbesichtigen, und ihnen etwa zu theuer lenorenwird, behende und betrügliche Kunst-Griffsdaran ausüben, daß Kernach das Vieh den Koxffstets aus die Erde hält, und nicht fressen^-:!;so, daß es das Ansehe» giebt, ob sey es kranck ioder es kalt den Koxff immer auf eine Seite, v l>wolle es drehend werden,so,daß hernach unwis-sende, einsaitige Leute es gerne um die Aclffksund weit unter den Werth verkauffen. Allein,wenn man bey sozestalten Sachen dergleichenan dem Vieh vermercket, so wasche man nur in»ersten Falle demselben das Maul recht reine ab ;im andern Falle aber, so es den Kopff auf ein?Seite drehet, suche man hinter den Ohren, obnicht etwas in die Haut eingedrücket worden^welches man sodenn heraus ziehet, so wird baldder Betrug hierauf entdecket werde». EisernViel, Heisset, was einem Pachter oder Nuy-Niesser dergestalt eingethan und übergebenworden, daß er es in derselben Anzahl undGute wieder liefern, und den Abgang erstat-ten muß.

Vieh-ZSezauberung, siehe Bezaubcrungdes Viehes.

Vieh-Hof, Heisset der geraume Platz vor de-

^sser c>clitt»>, ^ kal- wercken gemeiniglich mir einen!Geländer ein-

'^«i! und m/>> leichtlich gefangen ist damit das beym Ausmisten und

?'bn'schiachrin - > sonsten ans den Stalle» gelassene Vieh darin-'

,^>>coyili, .? ^^"Ichlachtig. nen herum qchcn und uicht.auslauffen könne.

^«/^urch verstchen

'""r«e>sse° -vaiis- Der Vieh-Hof muß eine be'gveme Mist-Stak

sie ei» Bette haben, undm'chtM «u sehr im Schatten >ie-

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