Vermicelü Vernageln
si„l> Iralianische Nudeln, wel-,- u von gutem Mehl, mit Wasser
^"1,k'lm T^a/w7e"FckVcn7und i» Wür^ i durch Spritzen, die voll kleiner^5 nd sor^ diese trocknet
^ »nd bebet sie zum Gebrauch auf. SieÄü wenn aber Saffran, oder Eyer-Älemdrmiter aemischet werden, gelb. Bis5 n-ild auch S»cker drein gethan, daK-naenehmer schmecken. Diesen, Tel
tl«t- wie
man sonK noch andere Formen, denncht ihn Platt, und ein paar Fmaer!. sie werden auc», als Ae-
ttiicdk — >yzii wacht >h»
Band! sie werden auch, als^Äi-le i^'rck gemacht, ingleichen auch w.ewie die Senss- Kor
groß,
... ^er, als wie Paternoster-Äuvpffe-
,M.lÄ d>ezu nehmen , welche fnsch undM twcke» sind, auch eine schoue Farbeha-d„: die weissen sind am gebräuchlichsten.N- sind der Brust gut, lindern, starcken und«iW M Krafft. ^ ^
V-rnWlii der Pferde, geschiehet «nsge-!>mÄ ungeschickte und unvorsichtigewelche denenselbe» beym Be-Ich-^-^eNaaei in das Leben treiben; odere-«Met auch wohl, das? sich ein PserdM-iw! Nagel in den Fu« tnrr, woraufr-hmcket, und denselben immerzuMkt. In dem legten Faii ist nichts bes-man ziehe den Nagel alsobald her-md stecke ihn so gleich in ein Stucke«>üS Cchmeer, verwahre beydes zusammeni« «m Schachtel, an einem kühlen Ort, soUtt es von ihm selber aus, und das Pferdrwnichthnicke». Wenn man nicht so gleichaliStimer bey der Hand hat, so verbindetWA dm herausgezogenen Naas! nur ge-ÄwSe mit einem saubern Tüchlein, daßk -M kufft darzu komme, bis man Tchmeertcheim. Einige schlagen den eingetretene»?>«!, so bald er aiisgezoaen, i» die Erden,iichmii ajs!>enn grünes Wachs, und träu-beik hinein, vermachen» mit hänffeni„,d hatten den Hanff etwas überU d>s das Waelis erstarret, welches garM ^ichichüt. So aber ein Pserd von dein»ernaact worden, »>id mankloofftjiu.iiik.den ^i.sie auf den Nageln herum, so,l«!ite? be? Berührung desselben Nagels,man auch das Si-^»gebrochen hat, und man greiffr mit ei-""^en Eiiden oder WändenkVt >uckt es auch an dem
Ä.!"° vernaaelt worden. Hast du nuu
kil' dazu, bis d» das
d-iss-n is- ' -«st'denn auf einem^^nteweiii in das Loch, leac««> da» Äd"? ein wenig BranteweinW'rq' denn mit Hanff-
^ das Eist» oben drauf,dem Ort, wo es ver-^ oder wasche
^>ii, und x" S^Haden mit warmenlimdken ^/"^"^'lchen Wund-Hal-bem. Oder g.eb dem Pferd, wen» der
Verpachtet Verrei.ckung -??4
Nagel ausgezogen, klein geschnittenes Maus-Oehrlein-Kraut unter dem Futterr zu fres-sen, und lasse es drey oder vier Tage imStall stehen. Wenn ein Pferd vernagelt ist,daß das Blut heraus gehet, dem tropssetheisses Oel oderheissen Terpentin in die Wiiil^de. Item, Koß Wnll-Kraut oder Komas-kertzen - Kraut und Nesseln, und treuste denSafft darein, oder steck die Kräuter hinein,wenn die Wunde noch neu ist. Oder, wa-sche den Schaden täalich mit wannen Eßiq»nd Salk ans, und streue dvs Pnlver vonRosen, Myrrhen, Gallen-Aepffeln und Aus,von iedem gleich viel, unter einander ge-mischt, hinein. Wenn ein Roß vernagelt ist,nud man kan es nicht im Stalle stehen lassei!,so laß ihm die Eisen abbrechen, »nd den Na-gel ausziehen, so denn gieb ihm Nagel-Kraut,oder Maus-Oehrlcin und TormentiU, mitein wenig Saly auf Brot gesireuet, dreyBissen zu fressen, laß ihm das Eisen wiederaufschlagen, und das Pferd seine Strasse gs-hen. Oder, laß ihm das Eisen abreissen, rö-ste Brunn-Kresse mit alrem Schmeer, undbinde es drüber, lasse es die Nacht durchdaraus liegen, und das Pferd des Moraenswieder beschlagen und reiten. Ist ein Roßvernagelt, daß es schon Eiter gesast hat, undsoll doch von Stund an geritten werden, solasse das Eisen abbrechen, räume zu demSchaden, und lege ein Stürklein von deruntersten Rinde von häselnem Holtze ins Loch,und Ul'schlitt von einem Lichte darauf, alsbreit und lang das Loch ist, lege einen Fili;drauf, und lasse es beschlagen, so ist es voiStund an zu reiten.
Veronica, suche Ehrenpreis.
Verpachten-, heisset derjenige, der einemandern, so der Pachter geiien.iel wird, einStücke nutzbares Bau-Feld, oder ein ganytsGut, mit aller Nutzung, geaen Erstattungeines gewissen Theils der Früchte, obereiner verglichenen Geld - Summe aus einegewisse Zeit vermiethet, oder wie es cigentlich Heisset, verpachtet oder in Pachtgiebet. Was ein Verpachtet in Acht zunehmen hat, ist vornen unter denen Wor-ten Pacht und Pachter bereits angemer-cket.
Verpfählen, heisset das Vieh, weicheszum Schaden, oder an unbefugten Or-len geweidet wird, fangen und einsper-ren.
Verpfianyen, siehe Verseyen.
Verecken, ist ein Jäger-Terminus, wel-cher von dem Hirsch gebrauchet wird, wenner, nachdem derselbe gemeiniglich im Merkdas Gehörne abqewvrffen, »ehen bis ;wö!ffWochen daraus das Gefäge von den Kolbenabgeschlagen, und ihm das neue nunmehr»wiederum recht erstreiket ist.
Verrecken, nennet man überhaupt dasSterben eine» Viehes.
Verrenckung, ist die Verrückuug eine»Beine», das durch das Gelencke an ein anderTheil de» Leides gesüget ist, aus seineni Ori
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