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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
2989-2990
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Verfirsten Verhalten

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»K-Me- die mit Zucker üi-eiieaeiie ?cn-?Älr man >n Konzernen Bückien. oderSchotte!»; die fliessende Säffte2 und g,esset oben e, we-

del-od-r Oliven-Oel darauf, daß sieoerderl"'ii- K räuter und Gewächse trock-Schatten. so es verdicke und garB'a'tter !»>'- s° daß sie gerne fau-!.v Iimle» diese bci> der Sonne vollends ae-Lt »>-rden. a!sdenntbut mansiein bol-?,«el,achteln, oder, wenn es wohlriechende««chse sind/ in Gläser, die em enges Mund-

Verhauen Verkornet -??»

man es mit Wachholder-oder Hollunder-Bee-ren zu vermischen, und deren nach und nachimmer weniger zu geben, bis sie der erstenSpeisen völlig gewöhnet. Sind sie so weitgebracht, daß sie bey Leben bleiben, und mitdem ordentlichen Gesrässe vorlieb nehmen, sostellet man sie nn stille und finstere Oerler, dasie weder TageS-Licht sehen, noch V°ael-Ge-schrey vernehmen können, und behält sie als»bis auf Iacobi verborgen, lind dieses mußauch von denen kleinen Lock-Vögeln, als Fin-ken, Ovackern oder Voglern zc> und andernverstanden werden, die ebenfalls im finsternauszuhalten sind- Kommet hernach derStrich und die Zeit herbey, so bringet man

solil»! ^veli-Nöae! iwen oder divnn?--

s.5 haben- Das Gesäme behält man an ei-«? trockenen Ort, in lwlkeriien oder glaftr-» K-schirren, wie a«ch in Papier, damit sie ^ ^ .

?-«»liimer dauern und reine bleiben. Die solche Loch-Vogel zwey oder drey Wochen vorwenn sie frisch, legt man, daß die Stie-l bero auf den Herd, desselben zu gewöhnen,w umterst zu liegen kommen, und die Buken Vornehmlich ist be»m Verhalten nöthig, daßÄliich feden; das aetrocknete oder gebackene! man die eingestellten Vögel nichr singen las-Maber halt man in Schachteln, Körben sc; denn ohngeachtet sie im finstern sitzen, s»urd Mm aus i treibet sie doch die Begierde offt vor der Zeit

verengen, suche Rade. zuii! Gesang, daß sie sich zu Haus verschreyen,

vernrstei!, heissetdie Spike des Dachs be- ^ und wenn die Zeit des Striches kommt, kei-tickm, md Nder den Regen und Schnee ver- nen Laut mehr von sich geben. Man mußmven Bey Stroh-oder Schob-Dachern also, wenn ein Vogel nur das geringste vomMM solches mit besonders darzu verfer- j Gesana von sich spüren lasset, an den Ort, wotijM Schoben und Leimen, bey Ziegel -Da- die Lock verhalten wird, starck anklopfen, diechew mit Hohl-oder Forst -Ziegeln, bey ^Böael erschrecken, und also in ihrem sernernW,MD«chern aber mit Bley. -Singen irre machen. Andere haben die Ge-

Vergcbe oder Flechte, ist ein rother Fleck,' wohnheit, daß sie eine grosse Schelle oder klei-tttiem Neiischen in der Haut auffahret, an- ne Glocke über die Vögel aufhangen, und sof-B «was beisset, auch wohl weit um sich a'eich, wenn sie nur das wenigste Dichten vonM, mid zuletzt, wenn er reiss ist, die Haut ihnen mercken, sehr starck an-icken, wodurchd« ckS§!i»ft schuppig machet. Weil dieser von ne gleichfalls gestöret werden, daß sie von ser-«ii mderbten und scharffen Gebläte her-^ncrin Gesang ablassen,chnt, ist y'odl das sicherste Mittel davor, daß Verbauen der Reben, suche Verklären,w keid aereiinaet, und das Blut corrpiret Verhauen, nennen auch die Winker, wenn«de. ZZiewohl einige die Vergehen zu vsr- sie beym Pressen der Trauben den Kuchen, oderlmdln meyne», wenn sie solche mir Schweiß das Bette, das ist, den Aussatz der auszepreß-

. . ^ n?jx wx Kalter

abkommt/ wiederin der Mitten darauf setzen,siehe Argrest.

Verkehrte Pastere, siehe Grisetle.Verkieler, wird von Gänsen,Truthunern ?c.gesagt, wenn sie alle ihre Kiele und Schwing-sie znsinaen aushören, bis s^ Flügeln bekommen, und nun

"kl-Strichbald angehen will, et-> mehr» völlig flücke sind-? Clever «n das Licht, und auf« Verknoten, nennen dit Winker oder Wem-

Dienste daselbst mit Locken zu Gärtner, wenn sie bey dem Schnitt die Triebei oder Enden des Wein Stocks, bis aufdrey oder! sünff Augen über dem Stock oder der Erde ab-»m in- " ^»uerrmr, minmt schneide». Ist icher eine starcke, alte Böge dar-

die Wild-Fänse, soviel an. mit einem seinen gewachsenen Enve, sowird solche in einem Schenckel bis auf dreyAugen geschnitten, hingegen aber an den an-

mdeii ffekiSern, oderso genannten Fenster- ten Hülsen, viereckig! machen,vchAissc öffkers bestreichen- ist, und was von den Seiten a

vemisimcin nicht, siehe Augen-Trost- ' " "

Verhalten, sagt man von denen Sang--M f» zur kock auf die Vogel-Herde bestim-mt inid, und dahero den Sommer über inih-MÄWeii «n ßille und finstere Oerter aestel

l Arancht werden. Das Verhalten oder Enden deS Wein-Stocks, bis aufdrey oderk 2 ^Mehct also, und zwar erstlich, was ^ sünff Augen über dem Stock oder der Erde ab-»m Anbetrifft, nimmt schneide». Ist i-ber eine starcke, alte Böge dar-

> d" Wild- Fanse, so viel an, ii ' "

^ benöthigkt, stellet sie in wird

^ Q?t ««^cnenimen an Auge.. , . . ,

/ '^ejieu zu suchen, mit leinen! dern Enden über drey Knoten gelassen-imibm lonst, we- Verkohlen , wird von den, Hvitz gesaget,

^°sse>i gar bald wenn man aus einem grossen zusammen ge-

^Wckd-,/-lmge binden ihnen an-! brachten Vorrath von Scheit-Kolk, welcheslle sich wsammen, da-! aisdenn mit besond-rm Fleiß über einander

^>'wt manik» ^?^tern. Hierauf ^ und zusammen gebracht worden, die Kohlen »aund ^ welches in, br^men vf.eget, davon unter dem Wort Rohle

^>^vet,,» das darzu; die ausführliche Beschreibung dieser Arbeitt»b» Zreke« " der Vogel sol-!«

"" ""vl gleich gewöhne!!, so pfleget

finden.

Verkornet, sagt msn von den Roggen,8-4 Weitze«