Venetiaül'sche Spiken Venus
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«enn m-n gerne einehalle» will.
reine und zarte Haut er-
ventt'an'scke .sind unker allen
>'lrlen sustdle koiibarnen, »idem sie sehr^acii-hcr und giebt es derer allerhandals ' welches die
^me ist. weil sie durchgehens erhaben,m mt "sci'tern Zierathen aus das fe.-.stesebr luI'U>"i Zäckle», ansgenchet; ^»r»u^uiZ ",a rilleva, dieses ist ein«n.ttel'Gut, und etwa von halber dergleichen«Vil' ko"ko meWZno lericcllo, diese Art5 u»crl>aben im Faden, sei» genehet m-l«nd-zäckoen; l'»"-» rcr,ce»v ron-Io, dieseM ist iM frischen gearbeitet, etwas leichterM schlechter, auch nicht 1° fein '">d d-chre,->« die vorige; ^c--"p->n-o. dieses sind diemeinken und schlechtesten von und in Band--iii-enehet; in Holland nennet man sie
vder auch l^cunc cies (.'znzillcz. sonstMm sie auch Fraiiylint.
Ventil Heisset bey den Brunnen und andernWM-Kimen dasieniae uneiitbchrlicheßru^, dadurch das Wasser zwar in eine Röhre,ßmffel o!« Kasten, vermittelst einer Oeffiwiiz, entweder von selbst hinein treten, oderda hinein getrieben werden kan, aber ebenn>c.M der im Ventil befindlichen HindernißM wieder zurück gelassen wird. Ob manm» schon mancherley Arten dererselbe» imGe-d-i«ch b-t, und sie bald vom Holy und i.'eder,klv »on Mej-ing und Leder, bald voii MeßiiigM. mch mancherley Constriiction verferti-iii,so Ihnn doch immer die Ventilc mit deiienickwen Klappen die beständiasten Dieiiste.Wn« dieser Sache weitläufftiqere Nach-liidi/ »>!e auch die besten Arten, so wohl der!Zsldm als Röbren - Ventile auszusuchen'«erlme!, wird solche beisninmen in Jacob ^^eupslds I'iiczrro I-i^llrzuNc, ?om. 1^j> 172 ,>- antreffen.
V-ms, ist der Ordnung nach der snnssteMete, und einer der allerschvniien Sterne«myimml. Sie hat na6) dem Mercims den«eil stand an der Sonne, daher sie auchchkinc andere Art gesehen werden kan, als«ai, wenn ne der Sonne vorgehet, da sie der»«rgen-Stern gcnennet, und das andere"e chr nachgehet, da sie derAbend-Icheinet sie iin
N die Sonne
N^und^m legten Fall des AbendS eiiiiae! ^ Untergang. Sie nimmt,m? k.. ^«-Sterne ihr Llchti« ^5 aucham Lichte ab und
'5de 2^ Natur n.ch soll sie
ml ^ucht und warm,
' .-^hr,^ronn»en sie regieret,
warm und geschwülig, aber auch da;i°> mehr keuchte als trocken seyn> Iusonder->« scU der Frühling ziemlich spät kommen,m dubey m^xig seyn. Ist nun darinnen dieetwas arvß, so folgt ein dürrer und hi« Tommer draus, welcher das Getraide«dünnemachet, oder doch in einem solchenWi zu l-eivrge!, stehetso aber die Nässe
Verbannet Verbellen -s86
im Frühling nicht so lange anhält, so folgtgemeiniglich ein warmer und geschwüligerSommer. Der Herbst im Venerischen Zäh-re ist ordentlich zu Anfangs warm und schon,das Wetter aber hält nicht gerne lange an,weil es vielmal schon mitten im Novembereinwintert; dargegen der Winter selbst gantzleidlich, erst zwar trocken, aber mit dem Fe-bruario w-rd er sehr seuchte, und finden sichalsdenn starcke Wasser-Güsse ein, die garvielen Schaden thun können.
Venus-Haare, suche Mauer-Raute.
Venus-Nabel, siehe Nabel-Rraur.
verbannet, heißet ein Feld oder Wiese,wenn dieselbe mit dem Vieh zu betreiben nichtgestattet wird: ein verbanneter weg aberheisset, welchen insgemein zu befahren verbo-ten ist. Ja verbannen und bannen heißtüberhaupt entweder einen Ort und ein Ge-schasst oder das Daseyn eines Dinars an dem-selben verbieten, oder aber einen zwingen,daßetwas an einem Ort geschehen muß, und nichtan einem andern. Daher die Bann-oderZwang - Mühlen, Bann-Ofen oder Zwang-Ofen, das Bann-oder Zwang-Recht:c. so be-nennet werden. Denn Bannen heißt auchüberhaupt zwingen. Und daher kommt auchdie Redeiis Art: Im Bann thun, oder einenvon denen Rechten einer Gesellschafft aus-schliessen und dadurch zwingen, daß er sie ver-lassen muß.
Verbellen oder Erbellen, ist ein Fuß-Man-gel an Pferden, die entweder einen gar zu har-ten oder allzu weichen Huf haben, und langebarfuß darauf geritten worden. Wo man die-sem U«be! nichr bey Zeiten Rath schasst, mußMi!» solchen Pferden endlich gar die Sohlenabziehen. Die Zeichen dieses Mangels sind,wenn die Pferde die Füsse von sich strecken, undso leis treten, als wenn sie auf Nadeln giengen.Dielen soll man die Hufe mit Speck fleißigschmieren, und ihnen mit zerstossenen SreckWachholder-Beeren und Knoblauch einschla-gen. Oder man nehme Vvsstoß ein Pfund,Wachs ein halb Pfund, alt Schmeer ein Pfund,Salst eine Hand voll, mische es unter einander,und schlage dem Pferd damit ein. Item, manmache dem Roß einen Schuh, nehme hernachBöcken-Unschlittu. Honig, jedes ein Viertel-Pfund, alt Schmeer ein Pfund, Wachs oderVorstoß ein Viertel, Pfund, Roggen-Mehlzwey Hände voll, Eßig so viel genug ist, roste eSmit einander in einer Psannen, schlage demPserd damit warm ein, thue «uch davon in denSchuh, und lasse es also drey Taae ruhen.Oder, man roste Hirse-Mus, so in Wasser ge-kocht, in Butter oder Schmalz, und binde esdem Roß warm über. Man kan auch die Bro-samen vom Roggen-Brot in guten Wein-EßiZweichen, und dem Roß etliche Tage damit ein-schlagen. Hat aber ein Pferd den Fuß derge-stalt »erbellet, daß ihm die Sohlen unten schwä-ren, und abnehmen, so stosse man erstlich dieWand rings herum weg, und löse die Sohlengar ab, fasse hernach unten die Strahle» an,und trachte solche gantz heraus zu nehmen, nn-8-- z sche