Türcki /che Naht Türki sche r Bund Turckischer Weitzen -??8
!l!ir de» Tücher-LappenW. n» aber damit gedoppelt über^all den Tücher» zu stelle,i M, wegen'' -v^b W-ldpretS oder anderer U lachen^°-.» v.eI dar.mgeleae., (denn off^Mrerlian.a,.alich mit lauter Wpcn-i!e wird) alstenn muüen die Kurckcln vier/- iiekalbe Elle lang ,ei'N, um osen Lappen,der 'girren in einer Kerbe, auch LappenZ ch m und also dem Wilde ein Glend-'Au ma»en. Siebe Nrlappen.z-mwel, ist i» »der bei, eine», fliessendenm 5er oder Bach, eine w Neffe Grube, die so«.iii mw^chrcr ihrer Tiesse wegen, als an-tattysich sindenden llnaemckchllchkeilener nicht leichte geflschct werden kan: es» r-l-im bey eiüfalleiiden heiflen SommernMd dürrer uüd trockener Witterung, da dasAftrcniircdergantz, oder doch gröstentheilsm isilnel, und nur der Tümpel angefülletMel sicher Zeit, und wenn man etwastttÄid-netth >» dem Tümpel vermerckt,Mch, Mi so wohl vordem Zu- als Abfluß ei-len iwiim Damm, damit weder von oben her-mmtMTümpel etwas kvn>men,iivch untenw «vszkschhffle Wasser wieder zurücke inW Tinvpei treten könne. Hierauf lasset„M durch ei» paar starcke Kerls mit breiten,Wm, langen, höltzernen Schauffeln oder«Zchirssen, das Wasser aus dem Tümpel««Messen, b>S derselbe leer ist, und man dieWemileinander heraus nehmen kan. Wie««hl dieses allein ein Lust-Fischen vor Herr-Mlen, und sonst insgemein denen Fischern«Men ist. Es sollen auch die Eyer - Krebse»Wenen kleinen »och ium Wachsen dienli-ldkuMeii wieder hinein in den Tümpel gc-WOn, und allein die grosser» heraus ge-mimen werden, damit das Fisch-Wasser nichtlmuschrabgeodel werde.
Türckische Bohnen, siehe Faseolen.Turckische Hüner, suche Trurhüner.
Tm'ckischeNaht, wird von denen Nähte-rmm dieienige genennet, welche auf einerknien wie aus der andern recht, und also auftOmSeiten gleich anzusehen.
?ürckischcv ZA'»id, Heidnische oder Feld-tm-, tt. M.-.rrarion, ist ein Blumen - Ge-Me, welches aus einer gelben Zwiebel-«rm einen Stengel treibt, an welchem diecl.we umher sitzen. An der Spike kommtMivenie, rothe, Pomeranzen-farbne oder»en«ie Blume hervor, gleich einer Lilie,/uswerts umaebogenen Blättern,S. ichsam emcn Turckischen Bund iormi-Einige dieser Blumen haben em schmaetliche traqen gantz^ ""'en.theiismit.tbeil-oknel'linctcn,!^u^r-far^em-trolben-^nc,.e^
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Adunxici > Hlut-farbene, ebenfalls«t l'l »ver gelbe mir und oh-
Tli'in inc 'beils >oeniq
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ist mit den gemeinen weiß-und gelben Lilieneinerley. Sie werden am gewissesten von derjungen Brüt, so die alten Wurtzeln oder Zwie-beln abätzen, fortgepflanzt; solche einaesetz-te Brüt traget nach dreyen Jahren Blumen,dahingegen von dem Saamen unter sechs Jäh-ren dergleichen nicht zu hoffen, zu geschwelten,daß die Blumen von dem Saainen sich gar sehrverändern und gantz andere Farben hervorbringen, als die Blumen aewesen, von denensie gesammlet worden; dahingegen die Blu-men aus den Brut-Zwiebeln fast durchgehend«ihrer Haupt- und Mutter-Zwiebel Farbe undArt der Blumen nachahmen. Diese Blumenhaben nicht viel Sonnen Hitze nöthig,und kön-nen dahero an einen schartigten Ort gesek-twerden.weii ernur so beschaffen, daß bey stetemRegen-Wetter das Wasser abschiessen oder ab»geleitet werden kan, damit die Zwiebeln nichtverfaulen. Die Aushebung der Zwiebeln istnicht alle Jahre nöthig,sondern darf kaum nachdrey oder vier Jahren einmal geschehen; dochsoll man sie alsdenn nicht lange aus der Erdeillassen, sondern bald wieder einsetzen, oder dochinzwischen mit rothem feuchten Sand beschüt-ten. Und weil die Ameisen diesen Zwiebel!»sonderlich nachgehen, als muß man sich solcherMittel bedienen, welche dieselbe» vertreiben,als da ist, ein frisch ausgehöhltes Marcks.-Beinhinein geleget, in welches sie hauffig einnisten.
TürckischerHollunder, siehe Hollundcv.
Turckischer-Rlee, suche Esparcette-Saa-men-
Türckische oder Indianische Rresse, sieheAresse.
Türckische Melisse, siehe Melisse.
TürckischeNegelei»,sucheTunlS Blume.
Türkische Tauben, siehe Tauden.
Türckischeu Vvaiyen oder Mais, ist eineFrucht, welche zu einer starcken Staude, mitgrossen Blattern,wie Schilfs, unter welchen dieAehre hervor kommt, erwckchset, und viel hun-dert Körner, in der Grösse einer Erbse, bringt,welche Reihen-weise in einem peltzigen Kolbensitzen. Sie sind in der Farbe sehr unterschie-den, etliche gelblich, andre roth, Purpur färb,blau, schwärzlich oder bunt. Er erfordert einfettes, feuchtes und mürbes Erdreich und star-ke Sonnen Hitze. Weil er den Frost gar nicht^erdulten kan, so wird er gemeiniglich um diei Hclffte des Aprils, wenn man dieGnrcken und! Bohnen pflam-et, nach der Schnur in gewissei Beere,einen halben Schuh breit von einander/j zwey Zoll liess in die Erde aepflantzet. Inschattigten Orten, wo viel Bäume sind, wirdz er nicht recht gut thun, vielweniger Fruchtebringen. Gegen dem Herbst wird er zeitig. DieKörner sollen eine starke und gesunde Nahrunggeben. Die Aekre, wenn sie noch im Kolbenu. grün ist, kan gekocht oder geröstet, als etwaSNiedliches genossen worden, Das Sttöh giebtein gutes Futter vor die Pferde,und die darausgebrannte Asche MitTerpentin vermen-m die-net wider das Haupt-Wehe. In Italien wird5s - Vieles