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Tuceta
Tuch
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Stocke icdoch nicht ledes, sonderlich un-»dem Fraue-ülmmer vertrage!. l^n. . S-ed o«ar>«,'§-mDeittschia-wu-ch u-wlde-L>, nu.lmchr- abersogen-e-n, daß n-an
G itteo «ankeFeioer vamtt »eiei-c: i-eye.?, i.eb-11 freye Lufst uno warme Sonne, blu-N i ät und erst-n-Herbst. ^So laidd.eLnev«rbty'st, sch«-«d-ti'.'-m de - Stengelan der Erden »d, leger das Geschirre gegenMl igailseine Seite, damit die Feuchtigkeitslch abziehe, und dringet es solenn an einenmime» lrockenei! Ort in eine S:uve oder (>a-in eni-n Winckel, und läst die Wuryel denM?en Winter über trocken sieben. Srüh-W, etwan um den h üben Uew od'^r auchda, hebt man sie aus dem Geschirre, wasW> junger Brüt sich Im-ion selber ablojct,Miitt man weg, die übrigen lässet man an derHM-Wiirüel sitzen, und beschneidet d-eKMln unten, so weit sie dürre, und so vielnMiji, verleset solche sodenn zwey Zrll tiefin ein Geschirr mit frischer iuckercr Erde, undLiesset sie, so bild sie geseyet, mit laulichemWM, dnunter ein wenig Weiii gemischet.IndeiiMiii-kändern sind die Wein-Hefengut!Mu, dadurch erhalten sick) die WurkelnmDliz, »iii> treiben viel ßärckcr ,n die Sien-§el M Blumen, Nachgehends kan nian siecm mch bis m den halben April oder zu An-siiiz dc» Miven in einer warmen Stube bai-ll», dasiedennmitlierweile aueksimen: undhmefin die fre»e Luff: an eine Sonen-reichenLiisieUen wo sie jederzeit vor Nord- undOst-WÄcii so viel möglich, beschirmet ist. An-wenden im Herbst, wenn die Blume gantz«Mihel, und der Stengel abgeschnitten, dieWrkel inis, lassen sie an der Luffr >oohl trock-««>, uüd verwahren sie an einem etwas war-» tti'ckeiien Orte in der Wshn-Stube, le-Mesodennim Frühling Mieder ein , und be-Mn jie fleißig. Die junge kan man, wennMMrse!l>en ubeiffüßig hat, in ei» mit guterude bereiteres Beete ordentlich pflanzen, somtti! »e wohl wachsen uns groß werden.«?>, > ^ teiriae Biu-
m-n Martio Reihen-weise
breit von einander in ein Mist-begiessen, mid sowohlN-cht-Frösten undK ' ^°bl verwahren, als auch«ii ti> «! ^-Decken daruder leac«, da-W - d'idurch rcsto stäreler treiben,««« ^'Llumen befördern
k-n man Viesel->Ü,!I«!?,-^ ausheben, in Tspffe ver-herrlichen Geruchs
«i» ^ox>>. Gliche zmamtde-
Leisten
^lesse>i"ss wttd/n s.-/^, ">w
^ Amiien tragen ^
^^nV^^^iesem beyden Al-^«iiderm^ weiches«ns Rind-ni" Stückenuns Nttl allerhand Mbem Gewüry
eingebeitzet worden, daß manesfastdaSgantze
Jahr über gut dabei! konnte.
Tuch, heist überhaupt ein von Haaren odee^aden, leinen, wollnen/seidnen gemachtes unddicyte zuiailimen ge>ch.aaenes zur.Hülle der^cnftyei! veiiercigtes Gewebe. Allein insbe-sondere wird ein dickes, sondert, von Krempel-Wolle gewebtes, gewulcktes, gcschornes undsoneerüa) zur Winter-Kleidung nch lchickeü-deS Gewebe, ^uch genennet. Doch das mußman in einem Manuiactur-Lerico suchen. EiriWirt braucht inoesieu dasselbe, und also muger seiiion Unterschied und Güte wissen. erliefert mich dazu rohe Materie, nemlich Wolle,aus der Wirtschaft, deswegen er auch wegeilderAnwendung seinergewonnenen rohenWaa-re von lolchen ?rviw>Vs etwas wissen muß.Sonst aber bedeutet dieses Wort in der Wirt-schafft eigentlich das
Tuch, Jagd Tuch, so eine Wand von star-ker Leinwand ist, womit bey dem Bestäti-gungs- .^qgen ein Refier im Waide umstellecwird.^ Die Brote oder Hohe ist gememig-lich fünff Lllcii, dainit, wenn es in sie yödegerichtet, kein Wild nicht drüber fallen kan;Die Lange aber richtet sich nach dem beson-dern Gebrauch derselben: Denn es giebet derücher, ausser denen Tücher Lappen, dreyer-ley Sorten, nervlichen hohe Tücher, Däni-sche oder :tt!ttel-u.ücher und-^auft-Tucheu.Die hohe» Tücher smo gePeimglich hunoertund dreyßig, an einigen Orten auei) hundertund sechzig einfache oder achtzig gedoppelteWald - Schritte, das iß zwey hundert Ellenlang, weiche Länge durch die Leinen wohl zuhalten und zu zwingen ist. Die Haupt- oderOber-Leine daran soll sünff Zoll dick, und aniedvedem Ende des Tuches gute vier Claff-tem länger seyn, auch ohngefehr drey Steinschwer wiegen. Die Unter-Leine ist um einziemliches schwacher, und etwan zwey Zolldick, gehet an iedemEnde des Tuchs zwey Class-lern vor, und wieget etwa zwey und einenhalben Stein. Am Ende des Tuches kom-men kleine hAtzerne Knebel, von Drechsler-Arbeit, emer Hans oder acht Zoll lang und ei-nes Daumens dicke,und werden derselben jech-se an rieu.en Leinchen angeschlungen, und festeam Ende des Tuches .ngenehcr, vergleichenkommen auch an jedem'Ende seeys Knebel-Lö-cher, zu weichen längliche eiserne Ringe mitBin» Faden eingesasset werden. Wenn nunein Tuch aus ist, und das andere angestelletwerden soll,so knebelt man sölches an den Wech-seln tmamen, da es denn daselbst wohl eine gu-te haibe Elle über einander gehet. An der Ober-Leine so wohl alstiuch an der Unter-Leine wer-den eiserne Junge in der Grösse eines harte!»Thalers, ohngefehr eines Feder-Kiels dickedurchgezogen, und an dünne Leinchen, jederdrey Viertel-Ellen von dem andern, ans Tuchgenehet, und dasselbe durch die Leinchen einge-fasset oder eingesäumet; wo aber die Ringe ste-hen, werden solche mit Nessel-Löchern umstos-scn,!veil sie »m Tuche feste H-Uttn müssen. In
solche