Trespe
Tressen Treten
»7 ^.^seiner vollständigen ZlnweisungT'-r-n. Drücken -c oder soze-
»"!"/!'n «icbr es Romanische Treppen,Äes diejcniaen siud, so gar kmie Stufenund darüber man mit Wagen und«-n kommen kau Zu denen Häup -ten sind vorneinlich mit?u rechnen diebinären Treppen in denen Wekn-Häusern,Än muß tmn der Eimmnq leichte zu stn-M n»d bey dem Au-tritt derselben"-/mlicher Platz sich finden, sie aber svl-«in- übriaen »och die Beqemlichkeit besi-?„ daß man über seidige m d,e übrige-.aelanaen könne, ohne durch e.ne von den z»Machenden nothwendig hindurch oderM r m gehen. Ein mehrerS davon ist >nSIMMS neu - edirten Goldman» und ,nsliimDentsch überseyren nachzu- ^
M, irre denn in diesen, letzten einige garMe Arten p. m. 207 und 20s angeführet.B eMet zu finden. Zu denen TreppenWiiei, auch mitgezählet werden die von demihmMen i-ros. weineln,n I-na ersun-!d<»e F«hc-Sessel, auf denen man sich selbstlmch Gegen - Gewichte aus einem Geschoß inw andere aufheben und hernieder lasscnkan.!^Gleiche» ist noch im Iulio 17-7 in dem jAai« zu Alt-Dreßden auf Königlichen Pe- >i'^vn einem geschickten angele-i
KWlden,so davor der gedachten Ienai-schm M«nier bey verschiedenen den Vorzugdckn soll und findet man dieselbe nebst derMi in den Natur-Geschichten 1k>
lreschen, suche Dreschen.
Trespe, ist ein bekanntes Unkraut, welches.WcWich unter dem Weiften und RoggenBaden, und von einigen vor ein verschüm-«<s Korn mit Recht gehalten wird, in-'m ti auch wieder in gutes Korn verwan-«»werden kan, davon die Leirziger Summ-WenivStückn. i zusehen. Sie wächst nicht»Xm bey feuchter und nasser Jahrs-Witte-wg, »nd m niedrigen tiefen und sauren Fel-!ma,sondern auch aus schlechtem und scharfen««un, der etliche Jahre hinter einander be-!m »erben, item, wenn man aus WäldernNDAecker angeleget, am allermeisten aber?»!ü Furchen. Sie kommt fast ein-w allein unter der Winter-Saat, nichtM ^ Wenn in,
« ? eiiigesact worden, so
lolaende Jahr die Trespe in^^l das gesäe-N"'"^afie und Kälte durch die Herbst-en ks» ^ ^ ausge-'ls 'ermodert und verfaulet derTheil vom Korn, doch bleibet?/dm^a°°m/n" WM Mehl oder Milchdie dazu
d>>ch!tarkeit ..i.1^5 »Warme noch etwas
zy6.
°°r bringet ^ , die Trespe her-^»rsichiiae ^ zuweilen
"MS- jcand-Wme zu enier rechten
Trespen-Erndte selbst Gelegenheit, wennne neni'ich entweder aus ilnachtsamkeit oderaus Noth, unreinen undbös- artigen Trespi-gen Saamen aiisstrsL^n^ Der gute Tresxen-Saame verwandelt sich he» guter warmerund trockener Witterung ans srischen trocke-nen und sonst guten Äeckern, wircklich wie-der in gutes und reines Korn, dahingegenvon dem schlechten und nicht recht schwerenTrespen-Saamen auch nichts auszugehenrffeget. Das davon «backene Brot ist et-was scbwartz, und eben nicht nnschmack-hafftiz, doch soll es sich im Backen etwasschwer heben, und daher einer stärckern Säue-rung und Ferments benothiget seyn. SieheLulch.
Tressen, nennet man die aus Gold, Silberund Seid« gewebte Streiffc», die wie dasBand von unterschiedener Breite, entwederzlatt, oder durchbrochen, schlecht oder aus-gezackt, gemodelt oder Sviegel - Tressen»u. s. f. Man gebraucht dieselben, Röcke/Schleppen, Lätze, Hute und andere Klei-dungen damit zu besetzen, und an stat einesBandes damit zu umfassen oder zu chamari-ren- ES sind sehr vieferley und wichtige Ma-nufakturen und Fabnqven ietzo davon vor-handen. Siehe das Manufactur-und Hand-
wercks-
Trester, Triester, wein - Trester oderTriester, Vvein - Treder, heissen die vondem Wein überbleibende ausgepreste Hülsenund Kämme. Sie dienen zuvörderst durchAufaiessunq frischen Wassers, Lauer, oderTrester - Wein, daraus zu machen. DieNoth oder die Gewinnsucht hat gelehrt, auchBrantewein davon abzuziehen. Die Wintzerpflegen sie gerne den Tauben und Hünernvorzuwerssen, weil sie die Körner davon fres-se», wenn sie aber noch nicht recht ansgebran-stt, und sich über einander erhitzet, so stirbtauch das Feder-Vieh gar leichte davon. Fri-sche Trester gewännet aufgelegt, lindern diePodaarischen Schmertzen, und bringen dievom Schlag gelähmte Glieder wieder zurech-te. Nachdem man Lauer von den Tresterngemacht, so sind sie im übrigen nichtsnütze, als daß sie verfaulen und zu Erdewerden.
Trester-Vvein, siehe Lauer.
Treten, ist eine Arbeit, die bey der Wein>-Lefe von starcken Personen, so die Trott-Rnechte genennet werden, mit den Füssenverrichtet wird. Wenn von denen Butten-Träzerndie gesammleten Trauben, m die et-was von der Erde erhoben stehende Wein-Butten, Bottiche, Zuber, Kuffcn oder Ton-nen, wie sie unterschiedlich genennet werden,geschüttet worven, müssen die Trott-Knech-te solche mit den Füsssn wohl zertreten, also,daß der Safft durch ein Loch in das unte?«gesetzte Faß oder Standen abaezarffet wer-den kan. Bey dieser Arbeit muß man kei-nen Fleiß sparen, dieweil, ie besser der Weingetreten wird, ie leichter er sich auch nach-
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