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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
2957-2958
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Treillage»

Trenschiren

7^-.. slii!, manchmal eine Stunde oderweiiaer oder mehr. so gewöhnene der>5 / wenn sie ansangen zu weiden, >o^?''^"äheraufstei^

-958

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... . . »ia-denn ie" kleiner manie besser

Ks.» dabey ftin klein, den» ie k^ °r den Hünern machen kan,^ / t»o üw die Hüner wieder ducken,l 5n und nicht fort wellen. s° stehet derN5 -Macr still, oder gehet wohl wieder

Ui-er nicht alle bey einander l-egen, >v^ l°s- ;u -reiben und fortzubringen,, steiseii gerne aus; fangen sie aberweiden, so gehet man von^ ..«"M!!ch>^fs-ezu. So ba-dd-eHu-In! N-u >en F>üz-li- nach dem Haameu, m^erii. so dringet nian noch harrer aufk,,.«! is siee.'!dlich alle mit einander!» demw.m>»siad, alsdcnn lauffet ma» lwiiell zu,.Ä öaa'ae.' aus, I-aet das Sch.w xderLm««i«««'e Kuh aus die gefangenen Ha-«, «ei eines nach dem andern heraus,B t-schneidet ihnen die Fittiche, lastet dienenne iiibst noch eiuer jungen, und ei-r !» jmi^!> Hakn alsobald wieder fliegen,dinudmi thut man in einen Sack, undBi sie nach Aushebung des Zeuges hinweg;lÄMli sis aber gleich würgen, raufftmanßW cme !?ch«inä - Feder aus dem Flügel,W!ü>e!! damit hinter dem Genick in denM, ic-sterben sie bald. Des MorgensWi se sich lieber aus dein Felde nachim ^'Sen, und des Abends lieber aus denHükü'Nach dem Felde zutreiben. An statti-r vh tt.-k des Schildes, kan man auch.

sMA der Seite bleiben, damit die Hüner!s« nicht gewahr werden. Andere stechten >«w» ^ .nb und Sträuchern einen Schild,Mjim Mmi, dadurch sie sehen können,

wdmilien also wie mit dem gemahlten. WoHi'ücr durch Schiessen und Beiden ge-lWcht ivmdei!, ist mit dem Treibe-Zeug we-W ausuüichten. Dieses Weyd-Werck, wel-Us, Weil sg gar vje> Gedult dazu gehöret,«vchem verdri'ßlich vorkommen will, ist amMüi vvü Michaelis bis Weynachten zu ge-michli!, deiiii nach Lichtmeß hat dieser Fang

M i»rc.

^elüazen, werden die Wände und Ziera-U» i» Gatten genennet, die man entweder« schobelteu undCreuk-weise über einan-' .üMMen Latten zu machen, und, umW -r ^.iier «iiien, mit Oel- Farbe anzu-'"^/liezet. Die hierzu gehörigen Lat-

gehörigen Lat-'.n ^"'weoer von FMiten-->uf der Säge-Mühle, sM ! geschnitten se»n, oder eswe ^ ^ Gärtnern geschickte^r Tischer Beyhülffe, der-leibst aus das zier-liliiel Nivgli'ch der, ^rciiircaur

"Wcgwiß^"'" ^^"Uiid im Schnitt zu

Trenschiren, Heister die gar zugerichteteGpeiien auf das^ geschickteste zergliedern, undin gehörige Stucke zerschneiden, welches invorigen Zeiten auch bey den ansehnlichstenVersammlungen vor aller an der Tafel siken-den Augen verrichtet werden muste, zu ieki-gen Zeiten aber gemeiniglich an einem Ne-ben,Tisch ins besondere vorgenommen, uuSdaraus vorgeleget und herum gegeben wird.Zu Ausübung dieser so nöthigen als nützli-chen Arbeit wird eines theils erfordert einegeschickte und sirme Hand, die Gelencke or-dentlich. und zierlich zu treffen, uach gewis-sen Regeln die Gabel zu embrochiren, undmit dem Messer die Ober-und Unter-in-gleichen die Creutz -oder verkehrte Schnittevortheilhafftig zu machen; andern Theils ge-höret auch darzu eine annehmliche Vorsichtig-keit die Stücken im Vorschneiden nicht un-bedachtsani in die Schüssel fallen zu lassen,und damit das Tisch-Tuch oder die .Klei-der der darneben sitzenden Personen, odersich selbst zu besudeln, nicht weniger de-nen Speisen mit blossen Händen zu nahezu kommen, oder diese allzu viU mit Fett ein-zuschmieren ; das Geschiitttene in per Schüs-sel wohl zu ranlnren, und solenn der Ge-bühr inch vorzulegen. Die Regeln desTrenschirens beruhen in der vortheiihass-ten und nöthigen Führuna d?s Messers beyschnitten, bey UmwenduüA !es gannenStuckes, und bey AbleFuny'ver davon ge-lösten Theile. Vor allen Di.'en aber sollman bey den Schnitten die Vortheile wis-sen, wo die Skärcke und Schwäche an ei-nem Messer zu suchen, und davon mercken:Ie näher mau bey dem Hesst das Messer an-setzet, ie stärcker ist es; inzleichei!, wer dasGelencke bey einem Geflügel treffen will, dermuß das Messer an den vermuthlichen Ort,weil er den Zusammenwuchs von aussen nichtsehen kan, mit seiner Klingen Clärcke, undalso nahe bey dein Hefft ansetzen, dasselbehin und wieder bewegen, bis er das ^.Mes-ser zwischen das Gelencke hinein dringe.Zu diesem Schnitt, wie auch, wo mangerade vor sich hm etwas theilen will, fas-set man das Messer mit dem A-cher-Fingerund Daumen dergestalt, daß der Hefft a»dem Hand-Ballen auflieget, und der Ru-cken des Messers unter d'em Zeiger-Finger ^ineiner geraden Linie stehe; oder, man fassetdas Messer mit voller Faust also an, daß daSEnde des HeffteS an den kleinen Finger zuliegen kommt, und sich oben der Daumettum das Messer herum schliesset, welches indem Falle geschiehet, wo man von oben^ denSchnitt gerade vor sich hinweg zu fuhrenhat; so man aber von unten hinaus gegen!stch schnewen will, wird zwar eben also das

> Messer, allein nur mit gewendeler Hand ge-halten, so, daß die Schärffe des Messers ge-igen den Leib gekehret ist. Bey den beste»

und üblichsten Nmwendungcil eines gantzenStücks, ingleichen eines 'CaxaunS, Berg-

> Hahns und dergleichen, schlägt mau entweder

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