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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
2953-2954
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^saeÄret^von grossem Nn^enm de«Ms»-kunfftigem Zustande sey, >a in stl-^rKm, na den Menschen dadurch zum Nach-Än tur Stille, Fassung des Gemüths,Äu/dem Schlasder Sicherheit m der Ge-5 br n-en könne. Und es.st gewiß, daß eineUe mMe und weise Traurigkeit auch ^ernÄ-mch-viel schaden Allein wenn ,-e un-U - all!" hefftig, lange anhaltend, oderK Über Dinge gehegel wird, die nichtoder wohl gar geringe Uibel, nur>,ch der verderbten Einbildung und de-5» »M.'Ntlichen Begierden des vereiteltenMmM S«ß und wichtig sind, ja das en -5« Mle und begehrte G»te offt dessel-M ist! >o kan mai! leicht erkennen,sdeTttuc'gkellder Seele und dem Leibe.M» seo, wie die Schrifft saget, a^ÄVaumkeit der Welt den Tod zeitlichM wia bringen könne. Sonderlich macht»ickGemüths-Kranckheit in der Wlttichasst!«teil Geschaffte» ungeschickt, den Leib aber ^Älich kranch matt und elend. Deswegen ^jich liii W>rt sehr sorgfältig vor unmäßigerwldsrichter Traurigkeil zu Huten hat.j Ittbec/ suche Traber.

ptiben, heissen die Jäger, wenn man bey ^wm Haupt-Jagen das Wildpret mit!wmscksfft aus einem Orl in den andern >>M, Wenn (wie oben bey dem WortHmt-Iazen gemeldet) die vorhandenenMe mid anderes Wild genugsam erkun-vngesuchet und bestätiget, der hohe,«mle iilid übrige samtliche Jagd Zeug auchMW Ortes geseset und ausgestcUet; ais-- dsmi »erden aus denen Aemtern die vorderetMlidM i u gebotenen Dauern, oder Lan-det-Ncrlhanen Dcrff-we^se verlesen, dasdeite-Bolck in Ordnung gesellet, und vonwm her, durch die daran gelegenen Hol>!! und Moräste, von der Seiten oder durchandere Gebüsche, welcheMkenabgeiegeii/ ein verlohren Treiben^len, vamit sich das alida aushaltende«retdurch solches Treiben nach dem gros-»Lllld dezebe! Daß aber solches nicht. » c» auslauffe, wird währen-'>> Treiben mit Tücher- Lappen sofort bey-AMllet. Man muß auch, nach Gele-MM der Walder, das Treibe-Volck zurMiien «der »ucken, wie es sich fuget undw d e» schien will, sich schweucken las-weilläuffriaen Winckel7, ^ und das Wild nicht mehrÄ» N iu treiben ist;

'"cht mit Jagd-Hunden. stören >oll, denn man sol-

dl der M sondern allmählig

kw^^chafft treiben: Es wäre denn,i-Z-i ^ Leiben aus ein Behältniß oder^IideS käme, und

kmen Ä! und solches aus-

k Ä u»d Schies-

Mn >>ch auch hüten, als wodurch

Treiben

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Pas Wild scheu gemachet wird- So ist auch' das grausame Geschrey schädlich. Wenn mmder Jager-Meister vermuthet, und von de-nen Forst-Bedienten benachrichtiget ist, da?j das Wild von allen abgelegenen niei-

I stens zusammen gelaüffe» seyn werbe, undj nunmehr» wohl in dem grossen Wald senn! müsse, so muß er die unter seiner Botmäs-j ligkeit oder Commaiwo stehende Jägerei,, unddieFörsterederselbenRefier, nebst denen, aus! denen Aemtern, zur Jazv bestellte» Landes-Untertkanen, alsosvrt ohne de» qennstenZeit-Verlust das Treiben ^any mache» u»Sstellen, iedvch also eintheilen, da«, ein ie-der nach semer Bedienung oder seinein Ringauf die Flügel, und zwar, so viel ms .lich, IN, aerader Linie gestellet werde, dergestalt, daßeiner so weit, als 'der andere, parat stehe.Es sind die Förster mit einzutheilen darumhöchst nöthig, weilen steallda bekannt, undin ihren Refisreii nicht allein Holk-recht,wegen der Behältnisse de.? Wldprets, s?n-te-ii auch, weil ne der Strassen und Wegehalber bessere Nachricht geben können.Alle Jagd - und Forst-Bedienten aber wer-den darum vor das Treibe-Volck eingethei-let, daß sie die Landes-Unterthanen in gu-ter Ordnung zum Treiben anlegen lassen,und durch die Lind Knechte die muthwiili«hinterbleibende, zu Beobachtung ihrer Schul-digkeit mit Schärsse anhalten sollen, wor-bey aber, daferne es nicht höchst nöthig, odereinige Bosheit zu mercken, dieselben mit un-gebührlichen Stössen o?er Schlagen billig zitverschonen sind. Wenn nun das TreibenAestellet worden, und die Jckgerey sich nachihre» Nummern rangiret hat, wird durchden ältesten Hof-Jäger, als Flüael-Mei-stern von dem rechten Flügel, durch ein ge-wöhnliches Flügel-Horn, welches er fuhrenmuß, der Ruff gegeben; alsdenn antwortetder andrre Hof-Jäger, als Flügel-Meisterdes lincken Flügels, auf eben dergleichen Art,darauf der in der Mitten befindliche Ol-er-Jäger, Wild- oder Forst-Meister, so dieMitte führet. Die Jagd-Juncker, Jagd-Pa-gen und übrige Jäzerey, stossen drey Hieffins Horn, und das Treibe-Volck antwor-tet mit dem Wald-Geschrey: Ho! Ho! Ge-het also das Treiben Schrill vor Schritt fort,durch dick und dünne; wie einer in solcherOrdnung angestellet worden ist, muß er da-bey bleiben, und muß sodenn das Treibenferner continuirel werden, bis man zu bey-den Flügeln an die Tücher kommt. An demLaufft aber, und wo der Zeug enge stehet,muß es, «any stille zu seyn, scharff besohlen,und kein Feuer oder Lermen gemacht werden,worauf die Zeug - Knechte, die Stell - Leuteund Fuß-Knechte gute Achtung geben müs-sen : Denn sonsten das dahin getriebene Wild-pret, an stat dessen, daß es sich allSa verber-gen und aufhalten sollte, scheu werden, zu^rück prallen, »nd durch die Treiber mit Ge-walt durchbreche» würde. Wenn nun daSTreiben den Bezeug erlanget, alsden» wirdk r j eme