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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
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2945-2946
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Miaiie an seiner Güte ab. Sechs tausendMe ohngefehr werden einem Schrägen Holz" r-"', syxjj bey Verkvhlunq

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Trab Träber

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Miden, daß von so viel Stücken Tors eben»MiÄl Kübel Kohlen,als von einem Schra-M Hrik erhallen worden. Es geschiehet «derMeikohlung des Torfes also: Es »nrd nem-derselbe gleich dem Holtze auf die scharffe-Kin gewisse Meuler von etlichen tausend, jaA Mn und zwölftausend, auch mehr Stü-Wüerb und dichte eingerichtet, iedoch daß dieM«°d das Feuer nur in etwas durch kan,Nimmt dessen Bedeckung und Anzündung,lind AuSstossen, wie sonst bey dem>fMkohIen gewöhnlich, verfahren wird,

^.»iiiiiß derTorss, so verkohlet werden sollMI trocken seyn, sonst giebt es viel Brände;,,yialichiliAchl zunehmen, daß ein solcher^«lnaeaeii den Wind mit einem Schirm vonxch, Schwarten oder Bretern verwahret«A, indem, wenn der Wind sehr darauf ge->!l, tie Kohlen sehr schwach und leichte wer-kn, Ze truckener der Torff, desto besser werdeniich w Kohlen, iedoch wird ein iedes StückWMsden dritten, zum weniastenaufden vier->N Ml schwinden, weil die kleinen WurzelnB Mrlein von der Hitze zusammen lauffen,M hierdurch das Stuck, ob gleich um etwas!!«, doch um so viel derber und dichter ma-Diese Torf-Kohlen liegen fest auf dem>5. halten gut nach, und verstattern nichtW in Funcken, wie die Kohlen, pste-

sind. Das Kraut sowohl als die Wuryel istdem Giffr überaus enrge.ien, und ein heilsumeSMittel wider die rothe Ruhr,Gicht,Häfftwehe,und andere dergleichen Zufälle, ^n den Apo-thecken wird insonderheit vieWmtzel gebrau-chet. Das Wasser, so von dem gantzen Krautdestill^et, und der Extract, so aus der Wurtzela^ein bereitet wird, dienen gleichfalls widerobgedachte Gebrechen.

TornesoN, suche Bezette.

Torte, siehe Tarte-

Tost, suche Dost.

Trat», Traben, ist ein starcker Gang de<Pferdes, da es den rechten Vorder- und linckenHinter-Fuß zugleich fortsetzet, und also Wech-sel weise den lincken Vorder- mit dein rechtenH»iler-Zuß. Auf der Reut-Schul weide»durch den Trab die jungen rohen Pferde ausae-arbeitet, und die neu-angehende Reuter fest imSattel zu sitzen, dabey auch sich mit den Knienund Bügen recht zu schliesset!, Leib, Hände undFüsse recht zu führen, und die Straffen undBeyhülffen denen jungen Pferden in einemoder andern Mangel, wohl und zu rechter Zeitzu geben, angewöhnet. Durch den Trab wer-den die Eigenschafften des Pferdes erkennet/die Glieder aus einander gebracht, der Ruckengestärcket, die Haltung des KopfS und HalseSbesser eingerichtet, die Füsse sicherer und leich-ter, und das gantze PfelD gefetzt und wohl ge-

^ schickt. Ein jung Pferd soll man allezeit zuerst

«i M d-y dem Vermessen wenig Abgang .,uf d.c rechte Hand Sie dreymal, dennwke che zu geben So sind fte auch nicht nur eben so viel.nal auf die linke, und wieder so viel

- auf die rechte vorbringen, und iedeSmal pa-lassen. Wenn ein Pferd sehr auf dendieMe bey der Pro- j dringet, muß mans etliche Tage in einerbe"> <^)mel^n über, ^gen Voica herum traben lassen, und wohl mit

dm hkdeii Ofen, und bey dem Probe-Schmel-lm mli dem Kupffer-Ertzt ihre Güte erwiesen.Am luidmndes um das Sachsische Wald-»d Heltz-Wefen sehr verdienten Cavaliershmil MlLarIo«>iyens!>>lviculrurzm l-.XII.utschm, w» mehr davon zn finden ist.

Tormmnll, Blur-Vvury, Roth-U?ury,>»tke Heil-wury, Giebenftnger Rraut,l'm> mldes Heil-Kraut, welches überall aufdraiMsen, Bergen, Hügeln und Feldern

dem Nas-Band regieren, so wird es hurtigerwerden, und künsstig in einer weiten Voi-a de-sto leichter galvppiren. Die Pferde, so einenschweren Trab haben, werden Traber undHochtraber genannt. Vor dem Wagen lässetman die Pferde gerne einen Trab gehen, zu rei-ten aber wird es dem Pferde zwar leichter, alsder Galopp, aber dem Reuter desto schwerer.

.......... Traben, wird von den Jägern der Gana de«

'Ml. DieWuryel ist ungleich, knorricht, 'WolffeS genennet, weil er ohne Unterlaß in tt-'"wl-n Zasern b-feüt, und von aussen dun- i "em Trabe fortgehet.

Traben, suche Traber.

Trache, siehe Drache.

Trachen-Holy, suche Elftbeer-Vaum.Trachten, Heisset man die anaericht.'tettund aufgetragenen Sveisen, so bey solennenGastereyen auf einmal eingefchoben, und aufdie Tafel'efetzet werden. Eine Tracht, oder

Farbe; inwendig aber ist sie «chon>

?>d»»d!eidsarb, trocken und eines rauhen zu- >

?m»i>chen!>en Geschmacks, wie die Eicheln. >

;!!jiAurxel treibet jährlich imAvril vurbis»der auch bisweilen mehr, dünne runde >

^Me,nicht viel über Spannen lange Sten-wie die Bintze»-5?älme.r hervor, welche?W» »n bis oben aus etwan Gliedes lang

5-mnder, mit tief zerspaltenen Blättern, vielmehr Tragt. WKt auch ^

gleichsam wieder in neben besondere und Manier der K^eldung, ^ ^. ^ ^

Mleiii tkei>»n, ''"M

Einkerbt und benim die man auf den Armen oder Rücken getragen

erscheinen bleich- bringet, z. E. eine Tragt Holp.

Traber,Traben, Seil' heissen die überdies«

en,demFuuffi»ger Kraut ähnlich',w, daß sie nur " '

daß sie nur vier Blätlem ha- benoe» . g^^uet hat- D>e Träber

^ Nach den Blumen folaen KnvpfleiN, die daraus man ^ Ahe,

«»sehende Erdbeer - Kuövstein «»zusehen. sind em gut s»tter v»r Ochlen,N, Thtll, i ^ ^