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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
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2929-2930
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Thier

Thier

DieFischeSchwüüy,

Federn Zum

M FlÄ. »«'d heDn VöM.

Me, isvdern ein?»

!«?. au st.i't der Ruder Floß

weo?» der Schwanz«^«der ist. Nur muß man die-.i^ii ci^N'b!'!.»/ welche zugleich auf dem« n?e und im Wasser leben, als welche zu-.«»«»IN,'Kr Kuist baden. Es Ist aber

->ei>ua, daü die,e !i.Y-l!e vorn.iul>'liÄ durch Gelsncke an de» Vorrerund durch die Muskeln und Spaun-« ^i, «ach der Begierde des Tbiers und«.^scincr Absicht, ni Bewegung gefettet wcr-ü. xaduich eben ist ein Thier nicht allein-MktM-m Futter nachzugeben, solches zuM'cl'en, und hernach mit Hulffe andererMderzuüberwaltiaen, >a seinen Feind zuoder sich Zu beschütten, sondern vielexhi-re küuieu auch durch diese Bewegunglnn Menschen in seiner Arbeit, in Krieq undyi.de», i» .'>ause und ausser demselben inWe" G-sMten Hülse leisten. Andere aberdiv'ßizei! ihn durch den Anblick ihrer Bewe-«iniz, !»uch§ Gefühl oder durch? Gehör der'BMMilizc», die sie bey ihrer Stimme auchm mdem Cvrpern verursachen- Und ebenM sicscr zeigen sie ihre verschiedenen Em-f?iidm«n, Locken, Klanen, Wüten,Federn:e,?»!ttr>ich wird ihr Gefühl dadurch unge-m»i zan entdecket, indem sie die gerinaste«l nur erst eintretende Veränderung derWrlichen Lufft, folglich des Wetters vor-der nmcken, und durch .:lle>ha.'id Bewegnn-M siiichen, als wodurch sie unsere W,tt-w?ropdctci> werden. Es liegt ^lso sehrwi w'in, dax die Bewegung eines ThieresirM von statten «ehe, so ivohl um seinerslil»iSi>>iltu!ia, Nahrung und Wachsthum,der Menschen Nuttuug und Dienste»iim ?^ach dieser verschiedenen Art der«Milz ihres Auffenthalts, ihrer Umstän-Ehrung u, s. f. ist auch der ThiereWch, Haut und andere Dinge unter-«een, l?nd eben darum muß es auch anwo Thiere sind, nicht an dem-fedlcii, davon sie nach ihrer Art le- -einsammlen, und dem!

,U>wnrerm Nutten darreichen. Es >«?S-m-ine Menge Thiere, und^ vor sie, unter des

?i ^ U> mancherley

""b Dieiist, ,.i so gar zu seiner Beschißi-n T» der Weit vorhin-

»tt, 8) noch nicht alle bestim-

«cr dÄ >^er Art, Es ist

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Speise, durchAbessen« Dinge zur Kleidung,

Hülle und Lager/ znr Arbeit in allerhandZustand, darunter sonderlich das Haus - Ar-beit,.' - Vieh in der Wirtschafft schöret, zum.!!!e!?el!ey Lust und Peqi-cmlichkeit, zurBeichiitzmig aegen andere Tbiere und Men-«chen, Seiest wenn Gott die Thiere zur Str.«,se einiger menschen brauchet, so haben an-dere davon ihren Nutten. Messen ss kanman dein unerachret die Tluere, in Absichtans das nächste, so derMensch davon bat («>zuvörd-ift überhaupt eintheilen in nützlicheund «chadliche, die entsn «hcr in Nuttungs-vder Arbeite Mch. Und dieser llnterschiedgehet alle Classen an, die m«n sonst noch ausandern Gründen und Absichten von denenThieren machet, Deun man theilet sie auchnechst denenienigen Einth-ilungen, die wirschon bey der Betrachtung ihrer Natur be-rühret haben, (-) ein in z) fliegende, b)schwimmende, c) kriechende, ->) vierfußigeoder wissende- Jede dieser Classen aber ent-hält bald edlers, bald geringere und unedlere ^Thiere, bald Ungeziefer in sich. Sonderlichaber sind die merfüßigen Land-und die flie-genden edele Thiere zu mercken. Denn bey-de werden wiederum (?) in zahme'Haus.-undwilde Thiere unterschieden, w,ewohl es schei-net, datz alle zahm gemachte Thiere anfäng-lich wild, ob gleich nicht alle von einerle?Natur und Schwierigkeit sie zu zähmen ge-wesen. Die ersten, nemlich die zahmenHaus-Thiere, nennet man in der Wirtschafftbesonders das Vieh, und nuterscheidet siein Haupt- und Neben - Tbiere. Die Haupt-Thiere sind theils (^) blosse Nuttungs-Thiere,als: Schaafe,Schweine,Hüner,Gänse:e. theils(K) Nuttungs - und Arbeits-Tkiere zugleich,als: Ochsen, Kühe, theils blosse Arbeils-Thiere, als: Pferde, Esel.Cameele, uudbeyder ^aad die Hunde, die sonst im Hans- nurNeben-Thie'.e sind. Demi dieNeben-Tbieredienen entweder zur Reschüttung oder zur Lustund Eraettniig. Zu denen ersten gehör,»Hunde, Ketten :e. Zu denen andern aller-hand Vögel ze. Man kan aber auch in Ab-sicht auf die Wirtsch ifft, zahmes, fliegendesund kriechendes Gewürme und auch Fischebieder rechnen, z. E. Bienen, Se-Seii-Würmer, die Fische in Streich-Streä-undWachs Teichen oder in der zahmen Fischerey.Ja zur Lust hak man in Häusern und Höfen zah-me Hirsche,Füchse,Bare Wölse, die denn eben-falls in Ansehung dcsZwecks, in der Wirtschaffta'-sdenn zu Neben Thieren zu rechnen sind.Diewüdcn werden wieder in drey Classen ab-getheilt. Zu der ersten rechnet man die grim-mig reissende wiloe Thiere oder Bestien, alsden Löwen, das Panter-und Tieger-Akster,den Baren, den Auer-Ochs und derglei-chen. In der andern kommen die edlen Thie-re, als der Hirsch, das Schwein, die Gem-se, das Rehe, der Dachs, der Hase, daSCaninichen ze. In der dritte» sind die Raub-Thiere, als der Wolff, der Luchs, der Fuchs,das Marder, der Biber, der Fisch-Otter,die wilde Kaste, das Iltis, Eichhvcnlein, und; der