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dergleichen. Hiernach!! werden <4) die Thiereauch eingetheilt in solche, die Hufe haben,welche entweder nicht gespalten sind/ als dasPferd- der Esel, das Maul-Tdicr :e. odermit gesvaltenen Hufen und Füssen versehensind; diese sind enlwtder wiederkäuende odernicht wiederkäuende. Unter jenen ist derOchs/ das Schaas, die Ziege/ (und iv.iS et-wan sonst für wilde Arten unter diese dreygehören), unter diesen daö Scdwcin :e. Manhat aber auch 5) Thiere, welch«: Klaue,!, wieFinger haben; und diese sind wieder zweyer-ley / entweder die gleich von der Mittler le-bendig gebohren werden, als da sind unterden wilden, der Löwe, das Panter-nnd Tie-ger-Thier, der Bär, der Weiss, der Fuchs,der Dachs, Biber, Fisch-Otter, wilde Ka-tze, Hase, Cani-iichen ?e. unter den zahmen,Hunde und Katzen; oder die aus dem E» ge-bohren werden, als Frösche, Schild-Krö-ten, und deraleichen. Endlich unterscheidetman >uch l?) die Thiere theils nach dem Ge-bot des Leviiischen göttlichen Gesetzes/ da ei-nige Thiere denen Israeliten -n essen verbo-ten waren, theils nach dem von Inaend ansbeygebrachten und angewöhnten Eckel undAbschea, sol6,e zu essen oder nicht zu essen,in reine und unreine Thiere unter allenHaupt -Classen. Jene sind bekamt aus derHeil. Schrifft! das Verbot verbindet unsaber nicht. Was aber nach der Gewohnheitvor unrein gehalten wird, das variiret nachdenen Gegenden und Völckeri!. Bey unshalt man alle Mäuse- Arten, Pferde, Hun-de, Katzen:c. vor unrein, oder eckelhasst zuessen. Aulekt werden auch die Thiere («) ingrosse, Mittel - und kleine Thiere in allenHaupt-Classen, nnd ferner (?) in unvergiffte-le oder gifftige Thiere unterschieden. Beywelchen allen doch die Vearitte und Meinun-gen so verschieden, und mtt so v:.-!en Irrthü-mern vermischet sind/ daß man sich über-bauxt nur dieses mercken muß, in diesen al-len nichts ohne Untersuchung anzunehmen.In der Wirtschafft muß man auch (u) die Ein-theilung der Thiere in ften.de lind eiuheinli-sche Thiere mercken, ») weil mit denen letz-ten zwar viel sicherer in der Zucht zu verfah-ren, diese aber!,) auch durch die ersten, ent-weder vermittelst fremder Männlein oderWeiblein zn verbessern, oder c) qar mit Nu-!?en zur Verbesserung der Wirtschafft einzu-sühren sind, da man denn 6) derselben Na-tur, das Futter derMntter, die Wirkung unddie Unistande sehr wohl zu erftrschen hat, wennman sich klüglich entschliessen und glucklich da-mit fahren will. Endlich so wird auch e) mitfremden Thieren allerhmd Handel getriebenMan hat übrigens auch noch (9)einiqeNeben-Dinge von denen Thieren in der Wirtschafftanzumercken, die sie zu der Wirte ihren Wet-ter-Propheten machen. Denn man willdie zukünftige Witterung von denen vierfüs-siaen Thieren folgender Gestalt erfahren.Wenn daS Vieh geqen Mittaa nach der Lnsstschnappet/ und mit offenen Na/en-Löchern
über sich oder m die Höhe riechet; wen» dieSchweine Heu oder Stroh hin und wiederschleppen und werfen, als ob sie toll wären;wenn die Hunde GraS fressen und wiederspeyen, sich au? der Erden offt wältzen, odergar nichts fressen, in die Erde kratzen, unddes Mereens hen.'e:.', oder der B.,uch ihnenmurret und wie Wasser rauschet; wenn sichdie Katzen lecken und putzen und mit denPfoten rwl die Ohren streichen; wenn dieHeerd-Schasse sehr mutwillig und mitdenen Köpffen zusammen flössen; wenn dieRinder die Fusse lecken und brüllend demStalle zueilen; wenn die jungen Kühe hinund her, auf und nieder, unter die Pferde,oder ander grosses Vieh lauffen, gleich alswären sie rasend und toll ; wenn das Viehmit denen Füssen oder Hörnern in die Erdegrabet; wenn die Esel nnd Maul^-Esel dieKvpffe und Ohren ungewöhnlich schütteln undspii-en; wenn die Zieaen übermäßig und be-gierig zu dem Futter eilen, daß sie sich wedermit Drehen »och Schlägen davon treibenlassen; also auch wenn die Schaafe im Heim-aedcn das Gras auf dem Weg abfressen, undsich davon nicht abtreiben lassen wollen; wennd>e Husche unter einander kämpfen und sichstessen; wenn die Wöiffe und Füchse heulen undbeüen, und sich zu denen Dörffern und Häu-sern nahen; wenn sich die Hasen an Oerterverkriechen , da es nicht leichtlich auf sie reg-nen kan, oder da sie aus langem Grase undaufqewachsenem Getraide auf schlechte Pläkeweichen; wenn der Igel die Löcher an seinemNeste zusiopffet: so wird von diesen allenRegen vermuthet. Da aber das Rind-Viehmit aufgereckten Schwänzen auf der Weidespringet und schwitzet, soü es ein Donner-Wetter anzeigen-
Thier, heijset bey den Iäas'.m das Weib-lein des Hirschen, oder die Hirsch-Kuh, soauch sonsien den Nahmen eines Stucke Wil-des führet, ingleichen Hindin genennet wird.Diese ist ohne Geweih,' schwach und unstreit-bar/ hak ein sch -rff Gesich: und schnellen Lauf.Es halt sich dieses mit seinem Kalbe zusam-men bis zur Brunsst/ da es von dem Hirschheimgesuchet wird. Auf die Fährde einesträchtigen TbiereS muß man, wenn dieFruchtuui St. Georgen-Tag über die Helffte, wohlacht geben und die Kennzeichen genau be-trachten: Denn weil das Kalb im Hinter-theä des Leibes lieget, so bleibet der Hinter-laufft eine Spanne mehr zurücke und setzetdas Thier solchen zur Seiten neben aus, weiles seine Frucbt schonet, und mit der Keule nichtvorschieben will, indem die Frucht, wo sie lie-get, solche Seite ausgefüllet und eingenom-men hat. Wenn nun das Thier gehet undschreitet, tritt es viel tiefer mit demselbenHinterlaufft ein, und schleiffet bisweilen aufder Erden, nemlich, wenn es ei» Hirsch-Kalb, mit dem rechten Hinterlaufft, so esaber ein Wiidkaib ist, mit dem lincken Hin-terlaufft, wie voraemeldet, neben aus undbleibet zurücke. Das tragende Thier äset sich
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