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Lheurung zu verringern, . .
hören auch hieher wohl eingerichtete und im-mer zu revidirende öffentliche Taxen. Sieheden Art. Taxe. Eine allzu miproportionir-liehe Menge des Volcks verursachet auch bis-weilen Thenrung. Deswegen es öffters voreine göttliche Vorsorge zuhalten, wenn ersolche Dinge kommen lässet? dadurch ile et-w.s vernttnseit wird. Allein man hat auchv?ü Seiten der höchsten Gewalt allerhandNittcl, diese Ursache zu heben. Ehemalswar dieAmichtunq neuer Pflantz-Stadte, Co-luiien !?. in andern Ländern, sonderlich beydenen fruchtbaren, und doch noch in Nah-rungs-Geschckfften unersahrnen Deutschen imGebrauch. Daher kamen unter andern dieIaae der Volke» in Europa. Allein es^istge.viß, wenn ni-'n die Nahr»ngt-Ge!cycks?tenur iinmer veszrSssert, so wird selten über zuviU Volck, und s ?s sich nicht ernähren konte,geklaget werden rönnen. Da aber d^e>e Ver-grösserungIeit erfordert, »nd also nicht gleichdiese Wirckunz thut, so ist man doch >jenv-thiget, auf die Verringerung derMenge bis-wellen zu dencken. Dazu gehöret nun die
der Mithridar, nur daß dieser iedwzeit schwarzer, hitziger und stärcker als derletzte. Siehe diesen Artickel. Der besteZheriac kommt aus Venedig, und ist einegute Artzney, auch vor viele Vieh-Kranck-hsiten.
Theriac-Rt'aut/ ist nichts anders, alsder gemeine Baldria«, welcher Artickel nach-zusehen.
Thermometer/ ist eine Art von Wetter-
Gläsern, die Beschaffenheit der Wärme u«i>Kalte der Lufft das gantze Jahr hindurch, jafast alle Tage und Stunden, dadurch so genauals möglich zu erforschen. Es wird auf man-cherley Art zugerichtet. Die gemeinsten finddas Holländische und Florennnische. Bey-de bestehen aus enge« gläsernen, mit gefärb-tem 5j 'i,iru v!n! angefüllten Röhren, Mit demUnterschied, daß bey der ersten Art der 8pi.nru« in der Rohre steiget, wenn die Lufft kalt,und fällt, wenn sie warm wird; bey der andernaber durch das Steigen die Warme und durchdas Fallen die Kälte angezeiget werden. Audem erster» nehme man eine enge gläsernemit emem Knopf oder Blase versehene Röh«
bessere Vertheilung - des Volckes im Lande re, halte den Knopf oder die hohle Kngel einselbst, da sie von solchen Orten, wo sie gleich- "K-r <>>» -rn^pn,,.
sam zusammen hucken, in andere Gegendenvers net, gezogen, und gelocket werde», wo esfehlet, wozu eine kluge Regierung i-n Mit-tel finden kan, daß alles mit autem Willender Leute geschehe, ch Die Veranstaltung,daß alle Jähr eine ziemliche Menge in an-dere Länder, um was zu lernen, oder zu gewin-nen, in gewisser Ordnung reise, z) Der mlwsund die Verhandelung der Hulffs-Trouppen, wofür Subsidien-Gelder gezogenwerden, gehöret auch hieher, «nd hat nochvielen andern Nutzen. 4) Viele Staaten linddeswegen auch genothiget, in bestandigen
Kriegen ein ^rc.i»um pvikicun, zu zuchenFrsnckreich kan solches bestätigen. ;) DieVeranstaltung des auswärtigen See- und
wenig über ein Kohl-Feuer, daß er erwärme,und die darinnen enthaltene Lufft verdün-net und einigermassen ausgetrieben werde.Denn giesse man vermittelst eines subtile»Trichterleius gefärbten vini, oder
starcken Brantewein darein, und eben der-gleichen auey in ein Glaslein mit einem engenHals, dergleichen man in den Apothecken zugebrauchen pflegt, und zwar in dieses letzte-re so viel, daß es bald voll werde; denn halteman die Oeffnung der Röhre mit dem Fin-ger zu, wende selbige um, und stelle sie ge-schwind in das Glaslein mit dem engen Hals,also, daß das Loch der Röhre oder Phiole rechtmitten auf das in der Mitten erhöhetc Hu-geicin zustehen komme; denn verstreiche undverschliesse man die Mündung solchen Gla-
Land-Handils aber samt denen Schiffahrten ses mit Wachs, also daß die Phiole geradeist noch ein billigerund besseres Mittel dieses und unbeweglich darinnen stehe, und derZwecks. Andere Mittel, z.E. die Verbietung Brantewein nicht ausrauche, denn sonstund Hemmung der Ehe» und Hegung des^wurde es im Winter nicht dauren, sondernsen Standes,, sind gefahrlich und wider gefrieren und das Glas zerspringen. Das
Wachs kan mit schönem Papier oder Tas-ser uberkleidet werden. Dieses also zuberei-tete Thermometer wird «uf ein mit weissearPapier überzogenes Bret oder Gestell beftsti-
ehelo
das aöttliche Gesetz. Noch einige wirt-schafftliche Sprich-Wörter find von der Then-rung zu merckei!. Denn man sagr im gemei-nen Sprichwort: Die Dürre macht selten,kberflüßigee Regen aber allezeit Tl>eu->get. an einen"geiviss^i Ört in die?rei>e Äfftxung ; weil durch den letztem Saat und gesetzet, und an den Seiten herunter eüi-Erndte gehindert wird. Und hieher geböret che Linien, als ob man einen Maaß -Lrabauch das Sprichwort: Gerach das Getrai- darauf abtheilen wolte, gezogen, und diedig auf dem Sande, so wird TheuriiüglAbtheUung solgendergestalt gemacht: I«im Lande. Denn in «lizu nasscn Iahren j Winter setzet man ein wenig Wasser i» e>-geräth das Getraide in denen Saiid-Ländermnem Glase unweit davon, wenn nun solcheibesser, als in den besten und fruchtbarsten!gefnerer, so siehet man, wie hoch dergciarb-Fkldern. Wenn auch eine aantze Gegeudjte Brantewein oder Spinm- m der Rohredurch Schauer - und Hagel-Wetter Schadenigesticgen, und bezeichnet den Ort auf dieleidet, ss folget Theurung; ein «chmalerSttichjan der Seite gezogene Linien mit einem
aber trifft nur, die eS trifft, macht aber keineTheurung. ,
Lderiac, ist fast eben ein solches cv^poZ-
Strich. An dem Sommer leget man obenein wenig Butter aus die Phiole, und mer-ket, wenn dieselbe zu schmelyen anfängt, wie