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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
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2905-2906
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,j.d also muß man allezeit, wenn man urrhei-' will, obThcuru»q vorhanden, die bei>-d-- Dinge i» ihrer Verhältniß gegen e.i-an-ke betrachten, da man denn nnden wird,^ ' wen» gleich z. E. die Vietual.en drey,^'m7°k-rw-kreise ""d- ">s ander -«« dennoch deswegen, wenn nur auch gutemd diesen, prcport.en.rliche Nahrung undMeioinii vorhanden ist, solches noch keinekbeurnng sey. Und dieses iir ^>e Ursache,^ru-n man nicht schlechterdings »enden,l>°bcii Preis der Victualien gleich aus >!.he>!-n i oder einen schlechten Nahrungs-Zu-snnd schliesst,>, sondern vielmehr i,n Ge--entheil offt daraus erkennen kan, es sen aneinem Orre viel Nahrung. Gewinn und GeldvorlMvc», z.E. in Holland sind die Vielua-lieii fthr theuer, wenn man andere Oerter»am hält; allein es ist auch Nahrung, Ge-m ,inu „d Geld vorhanden. Eben so kan manmi Leipzig zu dieser Zeit urtheilen. .Manßchet also daraus, daß ein Cameralin undPvliticus sich nicht gleich an das gemeineKlage» e-iijelncr Leute über Theurung keh-reii dürsse,-sondern diese Sache gank andersnach ihren, wahren Grunde beurtheilen und

Theuerung

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anderer Pclieey. ^nstallen und Absichten,als welche oKers erfordern, da:; man ge-wisse Waaren, womit z. E. ^»xu-, zerrieben,oder wofür das Geld aus dem Lande geschlep-pet wird, durch allerhand Mittel theuer u>a-che, ob w,r eben gleich „ichr billigen wol-len, was einstiiiahls denen HollandischenKaufleuten Schuld gegeben wurde, das? sienemlich eine ungemeine Menge Zunmet-Rin-de verbrennet hätten, damir diese Waaretheurer, und der Vorrath derselben desto hö-heres Geld gebracht werde» mochte ESist uberdem auch in manchen Negorüs un-aemein viel daran gelegen, daß die festeHand darimie gehalten, z. E. die Waare ineinem hohen und Gewinn bringenden Preiserhalten werde, nicht aber zu sehr herunterfalle, als welches ein Landes Herr an, bestenzu bewircken vermögend ist. Was aber dieMittel anlanget, die Theurung der allge-meinen nothwendigen Dinge zu verhüte»,oder doch zu verrinaern, und folglich die be-trübten Folgen derselben, darunter Hungers-Noty, ansteckende Seuchen, Entvolekerungder Lander und Städte, ,a der Verfall allerNahrung und Wirrschafft die empfindlichste»

untersuchen müsse. Die Ursachen der Theu- sind, abzuwenden: so kommen solche auf ei-rmig stns theils in dem allgemeinen Nah- ne beständige und schon lange vorher anzu-rims-Abfall zu suchen, welcher Artickel nach-^wendende Sorgsalt an, damit die Ursachenzusehen, theils aber ist die Theurung in die-der Theurung nicht exUiiien, oder wenn sieM-emenie und besondere, so wohl in Anse- «--Wren, solche bald gehoben werden kön-hiiag der Güter als der Gegenden und Oer-ncn, Eine recht schone Ausübung findet manter zu unterscheiden, da, sich denn mancher-^an denen Anstalten, die Joseph in Egyptenley Ursachen Herfür thun. Der Miswachs iinwegen der bevorstehenden Theurung "mach-Zeld-Früchten, Vieh-Sterben, und die Raii- te. Und ob man gleich nicht so gewiß, wierät oder allzu geringe Meng« der Lebens^dessen prophetischer Geist eine bevorstehen-

Mittel in Vergleichung der Menge derer, diesie brauchen, sin» die gemeinsten Ursachen;sonderlich wird diese letzte nicht nur durcherstgedachte Dinge, sondern auch durch un-bedachtsame Ausfuhre oder verschwenderischec°->5umrion, oder aber durch Faulheit, wes-wegen man die Metualien weder roh »och ver-bessert im Lande zu gewinnen trachtet, durchden Mangel der Zufuhr, derselben Versper-rn,,z durch Krieg, Unruh, Pest, schwere

de Theurung voraus sehen kan; so hat docheben dieses Exempel die Verehren schonlängst bewogen, sonderlich die vorläussig undin guten Zeiten nach und nach aufzurichten-den, und mit hauSwirrlicher Klugheit zu un-terhaltenden allgemeine Proviant- und Korn-Häuser oder Proviant-Magazine als ein sol-ches Mittel anzusehen. Allein über diesesso dienet auch die Anstalt dazu, wenn maneinzelne Wirre immer mehr und mehr dahin

Mpmeil, schlechten Verkehr uud Han<ei!zu bringen trachte:, daß sie in ihre» Wirt-mr mtern Landern, >!>iS dergleichen verur-jschaffts-Geschäfften unter andern die An->ll)ec. uiber dieses alles aber verursachen! Wendung des Vernioieus so einrichten, daßm!i.hium»z auch uiibeoachrsa», verstattete ein jeder einen jährlichen propvrrioniriichens.««» ^"5 Aus- unl) Vorkäuffe-!Uiberschuß und Verrath erlange. Und eben

meinem Lande oder von diesem vorhandenen Particulair-Vor-°!. gc,ehen werden, daß rath muß die Police» sonderlich in Ansehung

derer nöthigen Vietualien beständige Nach-richt haben und einziehen. Daraus grün-det sich die Visitation oer Korn-Boden :c.in einem Lande. Allein es muß auch nachhero, wenn die Theurung wircklich eintreten will, dahin gesehen werden, daß diese:Verrath recht gebrauchet» nicht aber durchSchinderei, und Wucher die Theurung eistrecht befördert werde. Eben diese Rege!giebt auch die Anstalten an die Hand, obund wie man Aufkäusser in Victnalien zu-lassen, und selbige inOrdnung halten müsse?Demi auch diese sind ein Mittel, wenn siein gehöriger Ordnung geseket werden, die

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Theurung in deucnienigen Dingen ver-^ alle Arme und Reiche un-^ "°thdurfftigeii UnterhaltMuaien. Und hat man die Ursachen der-v" , oder doch ihre Wir-

«z, die Theurung abzuwenden und zuver-von weitem und vor-auzuwendcn ziemlicher »>as-ii von Zeiten euier wohleuiaericyteten Pv-

seil vonliee» in

k»N in denen übrigen Dingen "lä'ssit "sich

Kt -erw-n. Ja es ist nicht e.,.-

und Wandel, und auch IN Stnsehunz

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