-8«?
Tagelöhner
Tages-Schläfe Tage-Zeit -87s
nbruarii eingeschoben wird, und die,er Mo-nat als^eni, -v Ta.re bekommt. Mit diesem?aa htt es folgende Bewandniß: Die ^on-ne kinget Z65 Tage 5 Stunden 4? Minu-ten zu, bis sie die zwölf himinlijche Zeichendurchläiifft, welche Zeit wir eben ein Jahrnennen Weil nun dieses grosse Unordnungim gemeine» Leben machen sollte, wen» «ichnickt das Ia! r immerzu mit einem Tage an-
nickt das Ja
fangen, sondern ane ^ayre iveiiigircii? u>«ssmff und eme Viertelstunde weiter fortge-rücket würde, so lasset man im gemeinenbürgerlichen Leben diesen Uiberschuß an ;Stunde» »»d 4? Minuten fahren, und rech-net vor ein gemeines Jahr Z65 Tage, bisendlich die übrige 5 Stunden und 4? Minu-ten ebenfalls einen gantzen Tag ausmachen,welches aller vier Jahr ge>chiehet, da dennder erwachsene Tag aus dem gedachten viermal genommenen Uiberschuß der 5 StundenM 4? Minute» eingeschaltet werden muß,deshalbcn auch ein Schalt-Jahr z66 Tagehat. Z» der öauswiltschafft muß ein Haus-wirt die ordinären Geschafft eines TagcSsein den Abend vorher, so wohl vor s!ch alsseine Leute überdencken und anordnen, dieanssml'deiitlichei! aber hernach sein ohne be-schatt der ersten einzuschalten suchen, wennsie vorfallen. Denn in der Ordnung dererGeschaffte, welche höchst nöthig ist, liegtviel an der Eintheilung der Zeit. Ja beyiveitläufftigen Geschafften müssen auf dieTage sein die angemercket werden,
damit man nichrs vergesse, und hiernechstzeichnet man auch dabey, ob und wenn esworden. Hiernachst wird in derl«irschafftliche» Arbeit der Tag in folgendeTheile, und die damit verkttüpfften Ruhe-eß-und Andachts-Stunden bey einer ordent-«chen Wirtschafft eingetheilet. So bald manMeftanden, und sich angezogen, wird ein
bey ihrer Arbeit stets auf dem Dache seyn,damit der Tag nicht unnützliÄ verschleu-dert, sondern etwas verrichtet, und dasTagelohn nicht umsonst bezahlet werde;hingegen ist er auch schuldig, denenselbe»des Winters eine, und im Sommer zweyRuhe-L?tunden nachzulassen, und ihren ver-dienten Lohn ohne erhebliche und rechtmäßi-ge Ursache nicht über die Zeit aufzuhalten,als welche Unbilligkeit so ivokl in dem altenTestament unter die Sünde»,' über die Gottein schnelles Gericht kommen lassen wolle,gezehlet, als auch im Neuen Testament alseine Himmel- schreyende Sünde, die vor dieOhren des Herrn Zebaorh kommt, angeae-ben wird. Uiberdem würde sehr gut seyn,wenn nach dem Unterschied der Geaendenalle Jahre von der Polieey eine ordentlicheTaxe des Tagelöhner-Lohns gemachet würde,damit so wohl an Seiten dieser als an Sei-ten derer Hauswirte alle Ungerechtigkeit ver-hütet werden mogte. Denn eine beständigeTaxe gehet nicht an, u»d hat diesen Nutzennicht, welche man hin und wieder in de-nen Landes - Polieey - Ordnungen fin-det.
Tage- Netze, suche Lerchen- Netze.
Tage-Negisier, siehe
Tages - Schläfe, ist ein Vogel, derdiesen Nahmen mit gutem Rechte führet,indem er sich, wie die Eule, des Tagesgar nicht, als wenn er geschreckt wird,sehen lässet, und sich gerne in hohle Bäu-me, auch unter die Gebüsche un» Stau-den im Holüe, woselbst er sich jederzeit auf-zuhalten pfleget, verbirget. Seine Gestaltist von Grosse, als der Kibitz, hat auch einesxrencklichte Farbe, ausser daß er bräunlichmit dunckel-grau vermenget, fast wie eineWald-Schnexffe aussiehet, dahero man ihnauch, wenn er aus der Erden sitzet, so we-
UUU), Ivnul cl uus nyc»., sv lvc-
«>1 zum Gebet und zur Fassung des Geling als diese, ins Gesichte bekommen kan;Muths gewidmet. Hernach gehet die Arbeitidabey hat er auch eilien kurven Schnabel,vis zur Morgen-Brots-Zeit an. Zu dieser welcher nach dem Kopfe zu breit wird, wiewivmet man eine halbe, ja wM auch bis- die Thurm-oder Mauer-Schwalben zu habenweilen eme gantze Stunde. Hierauf conti-nmret die Arbeit bis zim Mittag - machen,
M denn vor Menfchen und Vieh zum Es-mi' und zu einer kleinen Erholung zweywi werden. Nach diesem
M die Aibe.t bis um halbe Abends-Brot-M, io eme halbe und auch wohl aanste
und end-
ich wlgt die Abend-Brots-Zeit. Dazu wie-Stunde genommen wird. Darauf"brige Zeit bis zum Abend - GebetW Schlafengehen, zu allerhand Äbend-Ar-W angewendet. Diese Eintheiln,," des
> wegen der Taqelökner
An. Nacht.'"^ brachten. Siehe den
7n'em"tla,-^ ^nennet,
Nicssene» ^ i» einer unae-
N'' " ^dunqen wird. Ein^ans-H^balter, sM zwar de-vu> -HA «„genommene!! T«gcl»hnern,
pflegen, womit er die Mücken, Fliegen,Käfer und dergleichen fließendes Gewürme(welches er bey Tages-und Nachres-Wechsel,als uni welche Zeiten Abends und Morgenser sich allezeit sehen lässet, sonderlich emsigsuchet) desto degvemer wegsangen kan.Seine Brüt bestehet in 4 sprencklichten Ey-ern, in Gestalt und Forme der Elster-Eyer,welche er insgemein auf Schlägen und an-dern lichten Plätzen, in weniges Geniste zulegen und wohl zu verbergen weiß. Er ge-het Herbst-Zeit, wie andere Vogel, aufdem Zuge, doch »hnvernierckek, mirweg.
Tage - Zeit, werden diejenigen Ter-mine oder gewisse Fristen in dem Jah-re genennet, zu weicher gesetzten Zeitvor das auf diese erhandelte
Gut das ruckständiae Kaufs-Geld abge-tragen, und in einzelnen Posten bezahle:wird.