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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
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2867-2868
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2867 Tafel Tafel-Riß

ben,w nn aufdieKöüigl. oder Fürstliche Tafeldie Speisen aufgetragen werben.

Tafel, diß Wort bat im übrigen noch man-cherley Bedeutungen in dem gemeinen Leben,und «erstehet nian insgemein darunter einegevierie Fläche, dergleichen find die grossen»iereckigten Gläser zu Spiegeln, wie auchdie, welche zun Fenster» statt der Scheibendienen; die von Eisen, Meßing und an-dern! Metall gegossene viereckigte »der alsogetriebene flache Stücken; nicht wenigerwerden auch die gurm das Haupt stärckendeMsiseUen, die Choeolate und dergleichenmehr in Tafeln verkanffr; in der Zimmer-Arbeit find ebener Massen die Tafeln wohlbekannt, weiche aus zwey oder höchstensdrey an einander geleimten Bretern beste-hen, die auf der einen Seite fein glalt ge-hobelt, dergleichen gebraucht werden, dieFuß-Böden damit zu belegen, oder die Wän-de damit zu verdecken, welches bey den attenZeiten, ehe man die Gips - Decken und Ta-peten aufgebracht, als eine der besten Aus-zierung gebraucht, und Tafelwcrck genennetworden. ^

Tafel-Rrany, ist emerhoheter Nein oder

Tafel - Servi eS Tage»«,«

Tafel-Gervieo, heißet insgemein dasjeni-ge Geräthe, so man zu Bestellung einer ge-deckten Tafel nöthig hat. Bey hohen Stan-des - Personen ist e« insgemein von Sil-ber, bey Privat - Personen aber von Zinnverfertiget. Hierzu gehören Schüsseln, vongrosser, Mittel- und kleiner Gattung, Com-incnllem, Wetten, Teller, Löffel, Vorle-se-Aöffei, Messer, Saly - Messen, Leuchter,Schüssel - Ringe, Poeale und dergleichenmehr..

Tafel-Zeug, wird in dem Wäsch- Invimrzri»alle dasjenige Geräthe genennet, womit manbey grossen Ausrichtungen und Gastereyen dieTafeln zu bedecken, oder es sonst darbey zu ge-brauchen Pfleger. Es bestehet solches gemei-niglich in einem grossen und langen eigentli-chen Tafel- Tuche von weissen Damast, Zwil-lig oder Stangen-und anderer Leinwand, dar-unter die Holländischen und die Schlesischendie saubersten und allerfeinsten, welche mitschönen Mustern und Figuren, die haupt-sächlich nach der Läuge und Grösse der Tafelabgetheilet/ und also gewircket; worzu nochzu rechnen die Teller-Tücher nnd Servietten,weiche gemeiniglich und von Rechtswegen mit

Ring etwas darauf zu stellen, man nennet ihn^em Muster und der Gute des Tafel-Tuchesdaher auch einen Schüssel-Ring, davon dieses!accord seyn sollen-KLort nachnischlagen. j Taster, ist ein leicht gewebterZeug von sffe-

Tafel-Riß, wird derjenige Entwurff ge-znen und ungedreheten Fäden, und Mi übrigennennet, welcher anzeiget, wie die Tafel nach!von unterschiedener Gattung und Güte, schlechteiner gewissen Figur mit Speisen und Auf-'oder picciret, auch vsst mit piceirter Rauga-säxen zu besetzen; wobey denn vornemlich^e, einfach oder doppelt, schielicht oder ein-darauf gesehen wird, daß die Tafel in derlsarbigt, ungewässert oder gewässert, welcherangenehmsten Ordonantz der Confitüren und letzte wieder in Tobin, Tabinet und schlechtRangirung der Schüsseln überall wohl beje- gewässert eingetheilet wird. Den gautz ge-

het, und für die Gäste über dieses noch einbegvemer Raum gelassen sey, daß sie sichdessen bey dem Genuß der vorgelegten Spei-sen und des darbey befindlichen GetranckeSnach Gefallen bedienen können; nicht weni-ger muß man fast von atten Seiten, ohnegrosse Beschwerlichkeit der an der Tafel sitzen-den Personen, zu denen aufgesetzten Schüsselnlangen können Wie nun die Anzahl dererSpeisen unterschiedlich, und diese zudem

meinen TaffetheissetmanBast,der allerschlcch-teste und gantz dünne heisser Franyschetter-Taffet, oder auch Zindel-Taffer.

Lag, dieses Wort wird gar verschieden ge-braucht, iedoch kan folgender Unterscheid da-von behalten werden: Es ist nemlich der Tagein natürlicher, und verstehet man dariiütcrdie Zeit, welche vorbey gehet, ehe die Somieeinmal um die Erde hennn kommet, welches-4 Stunden austräger, die hernach wiederum

bisweilen Gängen-oderTrachten-weis, bis-in die Astronomische und bürgerliche Sluii-weilen aber auch auf einmal aufgesetzet wer- den eingetheilet werden, davon das Machs-den, über dieses annoch die Forme der Tafel mansche t.«ic<>n nachzuschlagen. Es httjset

auch immerzu nach den Absichten der Herr-schet, oder dessen der lracriret, sehr verän-derlich; also Ussen sich auch die Tafel - Rissenach solchen Umstanden fast unzehlich verän-dern. Hier sind ?sk. xvn dreyerley Exem-

«ber auch schlechter DingS Tag die Zeit,welche die Sonne über unsern Horizont zu-bringet, und die sogleich der Nacht entge-gen gesetzer ist; dahero sind in diesem Falleberannt die Tag - und Nacht-Gleiche, da die

pel vorgesteller, daraus ein jeder abnehmeiüeine des Frühlinas, und zwar den -i Mertzkan, wie etwa nach «einem Gefallen und de-!cinsället, wenn die Sonne im Widder kommt,menden Umständen eines und die andere des

lien anderen vorkommendenund das andere geändert werden könneki?. i ist der Tafel-Riß zu dem Rüchen ZettelXo. iz von -6 Esse» aus. zwey Gänge; k iz. 2ist dergleichen zu No. 10 von -6 Essen aufeinmal auszusetzen; und n?, z gehöret zu8 von 16 Essen auf einmal, wozu demnachdas WvrtRüchcn-Zetkel nachzuschlagen, unddie daher genommene Numeri, dargegen zuhalten.

des Herbsts den -z Sepiem-ber, wenn die Sonne in die Waage tritt;der küryeste Tag, welcher den 21 Novem-ber eintrifft, da nämlich der Winter sichsähet, und die Sonne in den Srenwoatritt; der längste Tag, der den 21 ^mm

infällt, an welchem Tage des Sommers .lu-fang, da die Sonne in den Krebs kinmtl,>;u !Ml natürlichen Tag ist z» «ehlen rkr«Schalt-Tag, welcher alle vier Jahre am -4

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