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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
2865-2866
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-565 Tacht Tüschel-Krmii Tafel

inApvchcckcil^wirdaus dem Taback eiiiSLas- was zerkerbte und raube Blätter/1"inck>ir, SykUP ^

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i,n>.i"i> Ps.aster, Salbe,

^ u d Sa!« bereitet Das Wasser thutM in Engbmstigkeic, Wa,«ersticht und kai^

»n Zlederiu äusserlich um?eichlaaen, stillet

,- di»' Schmerle» des Haupts, zertheilet dieqchn und allerley Geschwnl^ Der-1- dienet vottrefi-ch wider den vch-ag. D-eMnü oder NnÄur lhut gill l» Äiusi-Kranct-k- l-n Der Snrup reiniget und heilet dieLnn-ae, und vertreibe: den vusten und SchwilltüM. Das Pflaster erweichet und offner,dieDie Salbe »nd das Oel «eilen Kratze,KchÄren, Krebs, Iittermahl/ giffrige Wun-den und Vrand - Schäden. Das Saltz öffnettei, »eib, vertreibet kalte Lieber/ führet denEteiii und Gries ab die Wärme und alle Kosescenchtigkeiten des Unterleibes. Die Sten-gel, welche man gemeiniglich in dem Ackerliehe» lsssel/ sollen gedörret und verbrann!«iiic rreßiche Se,ffsnsieder - Asche geben. Ausdem Siame» ftll, eden wie aus dein Lein-oder Rübsen- Sagmsn, ein gutes Brenn- Oe!geschlagen werden können, welches keinenDampff von sich geben soll.

Tachs, siehe Dachs.

Tachr, heisset man die vier, sunff und mehr-sack jusmimen genonimene Fäden, welche her-nach mit Unschlitt oder Wachs überzogen wer-den, und den vornehmsten Theil des Licdtesawben. Diese Tichte werden von Garnveiserliget, das entweder aus Baumwolle gespönnen, oder a»S groben werckenen Fadenjiisimmm gedreher worden/welches letzte abervvcherv etwas gebleichet und weich aeklopfferwerden muß/ daher es von einigen Rlopff-Garn, ineaemein aber Tocht-oder Licht-Garn genenner wird. Man hat aber aucheren fvicheTachte i» dieOel-Lampen. Jedochder kand-Wirr braucht auch nur von^unge-s»«»uencr Baum-Wolle ausgezogene und einmmgaedreheteTachte zu denen Lampen, inzleiche» das reiffe und weisse Marck dererBinse», welches Binsen-Tachre heissen.

Täbstein, ist ein keiner Stein, der in Oe-sterreich ob der Ens aesunden wird, lichrgrau,s>stt und dicht wie Marmor, sehr schwer, lastßch wie Kreide schaben, und auf allerley Schä-den deiljam streuen,

Täschel-Araut, sonsten auch Hirten-Ta-jch-, Hirren-Seckel oder Seckcl-Rraut,>» -m gutes Heil - und Wund - Kraut, dessenAn »weyerley Gattungen hat- Das eineiasmchte Wurkeln,

und etwas

längere Täschlein. Beyde Arten dieses Krau-tes ^>aben einerley Tugend, indem sie unterdieFußjol«!!/ oder unter die Achseln und aufden Nacken gebunden, oder nur in der Handgehalten, das Bluten der Nasen stille»/ und'-»gleich wider Vlulspepeu, Blutharne»,Durchlaus und rothe Ruhr dienen; daher»es auch von einigen 25lm - Vraut qenennetwird; wiewohl man diesen Nahmen auch!,em Wegtritt beyzulegen pfleaer. DemRindvieh, welches den Bauch - Fluß hat,soll man Täschel - Kraut zu essen gebe»/den Pferden aber das Kraut klein zerschnei«den, mit dem Futter vermischen, und alsovorschütten.

Täubrich, suche Tauber.

Tafel, nurd eines Theils vielmalen vor denTisch genommen, darauf man die Speisen zusexen, und selbige daran zu verzehre» pfle-get. Dieser Tisch bestehet ausser denen, diemanches mal ron Stein oder gar von Silbergefunden werden, allermeist aus Holk/ undist der Forme nach gank veränderlich; baldist er ein rechtes Viereck, bald bar er zweylange und zwey kuri-e Seite-!/ bald ist errund, bald oval, bald vieleckigt, und ge-brochen; ja, bey sonderbaren Festins pflegetman auch besondere Formen zu den Ta-feln zu erwehlen, immassen dergleichen nachder Absicht der Herrschaffr und nach der Ur-sache des angestellten Festins eingerichtet, diemeisten stellen ein Hufeisen, halben Mondund dergleichen gebogene Tafel für, weilman an die krummen Linien mehr Personenplaciren kau, als nach einer geraden Linie.Ja, es werden auch solche Taseln durchlö-chert, um Fontaine» oder andere zur Ergo«tzung dienliche Machnlen dadurch anzubrin-gen, deShalben auch solche Taseln nicht aufgewöhnlichen Gestellen liegen, sondern nurbloß aus darzn gerichteten Böcken ruhen.Andern theils versiehet man auch rfft dieSpeisen selbst und deren Genuß darunter, z.E. wenn man sagt: Er ycniesset die Tafelbey Hof; er bekomme Tafel-Gelder; erhält eine gute Tafel :e. worzu noch zuzehlen das offene Tafel halten, da ein gros-ser Irmtz gemeiniglich an Galla-Tägen undsolennen Festivitäten en Oremonid speiset,dabey von den Hos - Marschälien, Ober-Schencken, und wem es sonst zukömmt, mit

Nicht weniger

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dem Stab aufgewartet wird:pflegen ebenfalls grosse Ministri in Ansehen

«i«»»-, «,.k -»iihres hohen Principalen zu gewissen Zeiten,

Weg-jeder auch wohl wöchentlich/ >a täglich offenefonsteii Takel zu Hairen, indem sie vor sechs , achtoder zehen Personen zurichte» lassen, welchesie hernach aus denen, so etwa des Mvrgensbey ihnen vilirc und cou? gemacht, erweh-len und sie zur Mahlzeit bey sich behalten.Endlich ist allhier ebenfalls zu gedencken derbekannten Gewohnheiten an grosser HerrenHsfen, da die Tromverer und Pauckerö mitEinstimmung der Kessel - Paucken zur Ta-fel blasen, das ist, das 5-Znal und Zeichen ge-. o» ; ben.

viuucu- ,v!

-nz und etwas rauh/ Der Stengel', 'so an-Ma b ^x^nen >^g, theilet sich in vielekomme,, vieleBlumlem hervor, und nach sol-! ° ^."Taschlei-i, w.e oer-

,, gestaltet/ ^ dünnen stielen

h« dm?ck!> ^ andere Täichel-Krau!vunck.l - grüne/ runde, ting» ye>um e:

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