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Taback
Taback
ckc -/ l^tiret, auf ordentlichenMaschinen sau- auch »ach dem Gel rauch sogleich wiederum rci-ver ge>pon»cn, gepresset, ingleichen geschnil-l»ige»kaü; ausser dein sie svnstcme» sehr üblen
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ten, wieder anqemachet u. 5 f. Hum Gpin-iien jvnderliä) werde» vr^entlicher'Weift ,1nssPersonen ersvrderi. Die erste ist der Spin-ner, die andere die Blätterniacherin, so dieB-alter ausbreitet, die drille drehet das kleine Wesen zusammen/ die vierte ist der AuDse>'/ so die gebreiteten Blatter dem Spinneraufleget, und die fünfte ist der Dreher. Manbraucht eine lange Tafel dazu. Der schwarz 'wird überdies von einer Rolle auf Kopffegejchlaaen, und wie gedacht, mir schwartenLitten Brühen gebeilzet- Die besondern Vor-theile bey allen diesen lassen sich hier nichtVvrirelleii, Man hat aber auch noch andereRanch - Krauter, welche man schneidet, undwie -^aback rauchet/ den die ^lee.iu vorschrei-ben, und nur an-wxlce Taback oder Kräitter--i-aback nennen. Doch dieses ^Ues gehöretnicht hieher. In- Kauffmanns- Lerico findetman mehr von dieser Waare angemercket.Unter denen aus Anierica in Rollen zu mi'kommenden Gattungen von Taback sind derCanaster-und Brasilien-Taback, die berähmtesten; wiewohl mlc beiden Arten grosser Be-trug gespielet wird. Viele stehen auch in dervielleicht nicht irrigen Meynung, daß derDeutlche, um Nürnberg , Hanau Zraiickfurtund andern Orten gewachsene Taback, zuH miburg, Bremen, und iii denen Holländi-schem Handels, Städten, dahin er in grosser
Menge verführet wird, aus allerhand beson-dere Arten zubereitet, und nachgehends, alsein in fremden Landen gewachsenes Gut/ umhohen Preis wieder zu uns gebracht werde.Heut zu Tage wird er in Deutschland auchsehr häufig gepflantzet, und hernach sabrici-rer. Um Bremen/ Hanau, im Brandenbur-gischen, und an viele» Orten mehr. DerGebrauch des Tabacks ist bekannt, daß er nehm-lich klein geschnitten, in eine von Thon ver-fertigte und gebrannte, oder sogenannte Meer-M/umene vderhöltzerne mit Blech gefüttertePseiffe gesteckt, angezündet, der Rauch inden Mund gezogen, und wieder ausgeblasenwird. Die Perser pflegen ihren Taback alsozu rauchen: Sie nehmen eine gläserne Fla-sche oder Krng und dergleichen Geschirr/ fül-le» selbiges über die Helffre mit Wasser, wel-ches offte auch ein wohlriechendes ftyn kaii/lassen von oben herab bis fast auf den Bodeneine Rohre gehe», die zu vberst eine Croneoder Behältniß hat, darein derTaback gesüllelwird. Uiber dem Wasser aber ist noch eine andereRöhre angemacht/ durch welche, indem man dieLuft an sich ziehet, alsdenn derTaback-Reuchweil das Geschirr ausser der obern in das Wasserherab gehenden Rohre keine Luft hat, durch dasW isser in den Mund gezvge» wird; da er den»einen lieblichen Geschmack giebt, weil er in demW isser kie fette und schwanke Materie/ welcheoft der Jinaen empfindlich,D-tzlich zurücke läs-ser. ll»d eben dieß hat Anlaß geaebe», daßman«nick nqsers Orts solche kleine gläserne Taback-Maschinen zu gebrauchen pfleget/ welche so be-«vem verfertiget, daß «is« sie Her, sich führen,
Geruch von sich geben. Der Taback Hai einetrocknende/ wärmende, zertheilende, reinigen-de, darneben auch einebetäubende, einschläfern-de und stai ck purgirende Krafft. Er dienet dieArustzu öfnen, den zähen Schleim abzufü'eren,die unmaßige Festigkeit zu benehmen, die Wur-me im Leibe zu tödren, und die Stein- Schmer-zen zu lindern- Die Blatter in Bier geweichtund davon getruiicken, mache» ein Erbrechen,davon die Magen- und Gallen-Fieber curiretwerden Der Taback heilet auch frische undalie Wunde»/ Fisteln, Geschwüre und Krebs-Schaden, wenn derSüsst aus den Blättern ge-rresstt, m den Schaden gestrichen/ und mitTüci>lein aufgeleget wird Der Balsam ausdeni Sa5t gemacht,todter den Krebs. Die Bl«t-rer in Wasser gesotten, »ud den Kindern dasHauxt damit gewaschen, heilt allerley Grind/und vertreibt die Läuse, welches auch die Ta-backs-Asche thut, wenn sie nach dem K opf - Wa-schen auf das Haupt «estrenel, uns wohl einge-rieben wird. Die Blätter iu starckeu Wein ge-legt, und gichtbrüchige Glieder damit gerieben,brinat sie wieder zurecht. Die Tabackr-.'ischereiniget die Zahne/ und heilet das Zah»-Fle,sch.Das Oel vom Taback, welches aus den altenMissen leicht zu bekommen, einen Fisch oderFrosch auf den Kops gestrichen, ,st ihm tödrlich:einer Kat-en auf die Zunge geträuffr, macht sie»»sinnig, verursacht endlich Zuckungen, und zu-
lept den Tod. Der Taback mäßig gebraucht, ver-süßet das Geblüt, unterhält den Umlauf dessel-ben, lindert allerley Schmerken, verdünnet denNerven-Safft, bringt einen sanffren Schlaff,und bewahret für der Pest, Der Tabacks-Rauch,als ein Clystier beygebracht, worzu man beson-dere Werckzeuge ersuude», ist ei» «nsehlbaresHülffs - Mittel in den starcksten Verstopfungen;wen» aber der Taback übermäßig und bey star-ken Geträncke» genommen wird, da ziehet er dienöthige Feuchtigkeiten ab, zerstreuet die natur-liche Wärme, schwächet das Haupt und dieSinnen, verursachet Schlaf- Sucht und Träg-heit/ und ziehet endlich den Schlag zu. Wer ihnzur Gesundheit brauchen will, thut am besten,daß er ihn lieber aus langen, als aus kurvenPseiffen rauche, weil in jenen das schädlicheund widerwärtige NarcotischeOel eher zunickebleibet; daß er ihn des Morgens nüchtern, oderauch bey einer Tasse Thee, und sonst nicht aljo»bald nach der Mahlzeit weil der Magen mitderDauung noch beschäffriget ist/ nehme; daßer hierzu den besten und ihm am zuträglichsten,weder zu alten noch zu dürren Taback crwehle;und daß er des Tages nicht überdrey oder höch-ste» vier Pseiffen mache; wiewohl ihn anderesolchergestalt nur alle acht oder vierzehen Tageeinmahl zu rauchen erlauben wollen, damit sichdie Natur nicht zu sehr daran gewöhne. ^guten Policey - Ordnungen wird das Taback-Rauche» an gefährlichen Orten/ in Stalle»/Scheune», Heu-Böden, auch in Wäldern unoanderswo, dadurch Feuer -Schaden entstehe»-an, auf Post - Wagen, Land-Kutschen, und der-gleichen rechtmäßig und heilftmlich verboth