Sturst-Acker Sturm-Wind
a^lccwsechil-lMiiiuleii. uns eine Minute, Secunde». Weil aberder Tagn.ei.r von- ien Volckcrn, mid auch überhauptinchrzu ei-» r Zeit an icsange» wird, so beko nine» dakeroauck die Stunden ihre unterschiedene Benen-num'eu, und sind vornemlich glücke und un-°lci<1?e Sumdeu. Die Hilden rangen een Tagmil dem Untergang der Sonne an,und theiltenv°r diesen eine» iede» Tag,er mochte lana oderkM seon, und also auch die Nacht, in - - grün-den, vai,ero waren in lanacii Tagen die Stun-den auch lima, und in kurkeiiTaae» dargege»«urx! die stunden derNacht folglich im er-!?a»e kürker, als im anger», und Vielesbeissc» ungleiche Stunden oder auch Jüdi-sche. Die allermeisten Europäischen Volckerhingegen sangen den Tag von Mirrernacht anjuiehlea bis zu Mittage, vo» Mittag aber zeh-!ms>cbis Mitternacht wiederum Stunden,und diese nennet man gleiche, insbesondereM Europäische Stunden; da im Gegen-theil dieÄiirouvmi und Stern-Kändiger denTag vvii Mittag ansangen, und in einer Reibefttt, bis wieder dahin, vier und zwanzig Stun-den zehlen, welche Art der Stunden Astrono-mische Stunden heissen. Die Mliäner undmiidiesen die Sineser,wie auch die Babylonierzchlen ebenfalls wie die Astronom, ihre Stun-den des Tages vier und zwankig in einer Reihesm,allein ii»t diese»! Unterscheid: dieBabylo-vier fangen mit der Sonnen Ausgang dieAtun-denzuzehlenan, und solche nennet man auchBabylonische Stuuden; die Jtaliäner aber«nd einige andere Orte seken den Anfang desTages, wenn die Sonne untergehet, welcheshernach Italiänische Stunden heissen.Wenndemnach jetzo, da ich dieses schreibe, die SonnenachNittagum »Uhr be» uns untergehet, soisiesnach der Italiänischen Uhr genennet,wmwir/zehlen.um z Uhr; daher kommt es,daß in Nürnberg, woselbst nach gedachten Ita-nanischen Stunden ein Stadr-Seiger zuschlagen pflegt, wenn z. E. die Sonne um 8 Uhrdes Abends untergehet, und es nach unsererMNachmircag um 5 Uhr ist,die Glocke sodenn" Ichläget, und man aus die Frage, wie vielWesieynmoge? zurAiitwott bekommt! EsUhr gen Tag, das ist, es wären noch dreyAnnde» übrig, so gienge die Sonne unter,wche idtunden, wenn sie von achten, als dersm des Untergangs, abgezogen worden, diermx6>>che Grunde; anzeiaen.^ Bu.ry-Acker, heisset ein Stücke Feld, dar-L« ^"welches ge-
^ ^ starcke und hess-uze Bewegung der Lufft, daß dadurch dieDä-ch-rvon denHäusern weggerissen. ganieFäu^
Äe^aus d"r 'brcn
«> r?cln aus d>.r Erde gezogen und über den
«M» gcwornen werden. Die ueuer» Na
Stute
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erhalten solle, so müsse er sich geschwinde bewe-gen; die Lufft aber bewege sich aus einem Ortin den ander» mit desto grösserer Geschwindig-keit,ie arösser der Unterscheid ihrer ausdehnenden Krafft oder Schwere sey, deroweüen ent-stünden Sturni-Winde, wenn dieser Unter-scheid in benachbarten Ländern sehr groß sey.
Stute/ Mutter-Pferd, ist ein Pferd weibli-chen Geschlechts, so entweder zur Zuchi olerzur Arbeit, oder.wie bev denen Baure» geschie-het, z» beyden zugleich gebraucht wird. Wersich Stuten zur Zucht anschaffen will, thut ambesten,er kausse sich erstlich nur zwey- oder drey-jährige ein, die noch nie getragen haben, weilman weniger damit kan betrogen werden, alsda man altere einhandelt. Es ist auch, wennsie zum erstenmal Füllen getragen, daraufsehen, ob sieMilch genug haben,und die .uiueereichlich nähren mögen, denn in Ermangelungdessen/ es mögen auch die Stuten so schon undso edel seyn, als sie immer wollen, werden ihreFüllen nie wohl gerathen, ws ihnen die allerer-ste Nahrung abgehet. So ist es auch eine ab-sonderliche Tugend an einer Stute, wenn ihreFülle» dem Beschehler gleich sehen, weil diesesonsten gemeiniglich mehr nach der Mutter, alsnach dem Vater zu gerathen pflegen. Die alsozur Zucht erwählte Stuten müssen wohl ge-wartet, auch dergestalt gefüttert und unterhal-te» werden, daß sie fein gesund bleiben, undweder zu fett noch zu mager werden. Das be-ste Alter, in welchem eine Stute zu belegen,ist, wenn sie vvllkömmlich drey Jahr erreicht,daß sie nach Verlauf des vierten Jahres ihr er-stes Füllen haben, weil sie fruchtbarer undMilch-reicher werden, und besser zunehmen,als diejenige», mit denen man bis ins fünfteJahr zu warte» pfleget. Zur Bcsci,eklungs-"'elt ist der Frühling am beqvemsten, weil eine
füllen von ihren Müttern, vermittelst der gu»ten frischen Weide, desto besser ernährt werde»,und den ersten Antritt ihres Wachsthums mirdesto mehrerm Vorschub fortseien und ausfüh-ren möge». Denn die Herbst-Füllen werdenvon den wenigsten für so gut gehalten, weil sie,wegen der bald darauf folgenden Wiiiter-Eältemehreittheiis schwach, und also mit ihremWachsthum sehr zurücke bleibe». Wie langeman eine Stute zur Zucht brauche» solle, darfman nicht sowohl die Zahre, als das Vermö-gen ansehen, sonderlich aber die Gesundheit,we,>n sie wohl bey Leibe ist, wohl stisset, gute,»Milch-Zeug hat, auch,wie oben gedacht, schöneund wohlgestalte, dein Beschehler gleiche Fül-len traget : Denn man hat Exempel, daß voi«bereits zwanzig Jahr alten Stuten noch schonestarcke Füllen gefallen. Die Stuten, welcheman zum Zug gebrauchet,müssen bey annahen-derFüllen-Zeit mit schwerer Arbeit ein weniggeschonet, auch besser als sonst gefüttert wer-de» ; wenn sie gesohlcl haben, giebt man ihneneinen Iaulia)len Trank, und rühret ihnen nach-her» ettiwe Tage nach einander Gersten- oderP < Habe?-