2ü4Z Sttolz-Vändgen Stroh-Decke
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Haushaltung, allerhand Manuiaetnren entste- Frost zu verwahren pstezeü. .uuneu rx« rememken, uns überdem wird es bey vielen als ein langen Roggen-Stroh, davon die Aehren abge-Il>.xroäi--!15 nebrauchet, z.E. be» den Bauen, j hacket sind, geinacht werden. Die Länge Ulid
Stroh-Bändgen/ ist ein zartes und schmales von offener Seide verfertigtes und starckmit Gnnrmi angeschmiertes Band, so demFrauenzimmer zu Duchesseu und anderemPutz und Zierath dienet.
Stroh-Balcken/ heissen diejenige schwa-che Bau-Staiume/ die man insgemein zumStroh-und Schindel-Dachern zu gebrauchenpfleget. ^ .
Srrod -Band, Stroh-Seil, ist ein vonlanaen Rognen-Stroh versertigtes und in derMitte zusammengeknüpftes Seil oder Band,worein zur Zeit derErndre die Getraide-Gar-ben gebunden werden. A» vielen Orte» wer-den bey Aufsanimlung des Roggens keineStroh-Seile gebraucht,
Breite derselben muß sich nach dem Maaß derMist-Beete richten. Das Stroh wird einerguten Hand breit dicke, auf zwey Zoll breiteLatten geleget, und damit es nicht ans einan-der falle, mit ander» darauf aepassete» Lattendicht zusammen genagelt, damit solcher Ge-stalt diese Decken der Kälte recht widerstehenkönnen.
Stroh-'Hut, Heisset diejenige von Strohgeflochtene grosse Kappe, welcher sich dasFrauen-Volck bey heissem Sonnenschein zuBedeckung des Haupts und Angesichts inden Gärten und freyem Felde zu bedienenpfleget.
Strohm-Rorb, ist eines von denen Mit-
dem abaebrachten Korne verfertiget: aileinezu geschweige», daß viele Zeit dadurch au? demFelde ohnnothlg versplittcrr wird, so ist be-kannt, daß dasselbe Korn, so sie zu Seilen öden machte Wer emen
und bestehet in einer Art gewisser Korbe, diein ihrer Rundung drey bis vier Elle» weit,oben aber wie ein Jucker-Hut spitzig zuge-jolchen s - - ^ -
Bändern auf dem Acker binden
Korb selbst berei-
stecket eine Rundung von nur
hero am rathsamsten, daß die Bänder sowohl, gleich zu legen,gewöhnlich ein Thaler bezahlet,zu Einsammlung Gersten und Habers, als auch! Bey dem Legen und Gebrauch ist sehr wohl inzu Korn und Weitzen zu beqvemer Zeit von den! Acht zu nehmen, daß er, nachdem man ihn mirDreschern und dem Gesinde in Borrath gema-lDornen angefüllet, recht auf den Grund, mivcket, Schockweise zusammen gebunden, in^zwar nur dem spitzigen Theil in das ilfer »cle-ver Scheune über die Balcken auf'estellet, und! get, und daselbst wohl eingegraben werdenbis znm Gebrauch und zur Emdre-Zeit allda j müsse, dergestalt, daß er entweder mit seinerverwahret, kurs vor dem Gebrauch aber, wem^Oessnunz längst nach dem Flusse hinliege, undsie allenfalls zu dürre, ein wxnig angefeuchtet! alsdenn dienet er statt eines Strich-Zaunes,werden. !oder daß er die Breite seinerOeffnung gerade
Stroh-Blume, von einigen auch Perpe-!gegen den Strob»? kehre; in einer oder dertuel genannt, weil sie zur Zeit ihrer Mtigung'andern gedachten Lage nun wird er mit zweyabgebrochen, nicht verwelcken, sondern steiff bis drey guten Pfahle» befestiget, diese aberund ohne einige Zuthat dauerhafftig bleibet, sollen obenher mit höltzernen Nageln alsdcnnIst ei» zaseriges Sommer-Gewächse, so in ^verwahret werden, daß sich der Korb nichtden Gärten z,:r Zierath gehalten wird. Es,heben könne.
hat lange Blätter, den Cichorien nicht im-! Srrop-Sack, ist ein Sack, darein man ge-gleich, rauhe Stengel, und auf denselben ei-! schnitten Stroh stecket,und solchen in dieBett-ne Blume, die aus einem dunckel-grünen!Stolle» unten hinein legt, oder auch wohlKelche hervor bricht. Dce verschiedene Gak-j sonst nur bloß darauf;» liegen brauchet. Sie-tungen derselben sind : Die wcissc, die^pur- he^Srroh-Tuch.
pur-farbene mitOel-Vlättern, die gefülltewelche sehr schön Purpur-fard oder weiß, diegelbe und mit eingekervren Blättern. Sieblühen den ganeen'Gommer durch bis in densväten Herbst, und bedürften keines sonderba-ren Fleisses noch Wartung, sondern wo sie ein-mal hinaebracht werden, da verwehet derWi.id den Saamen hin und her, und gehenalso nicht leicht aus.
Srroh-Dach, siehe Dach.
Stroh-Decke,womit die Gärtner ihre -K-si-Peete zu bedecken, und solche dadurch vor den»
Stroh-Seil, siehe Stroh-Band. ^Stroh-Teller,, ist ein von bunten Stroh
sauber geflochtener und zusammen gehesstelerTeller, von grosser, mittlerer und kleiner Gat-tung, dessen Gebrauch darzu dienlich, daß bei»der Mahlzeit die Schüsseln, als auch be» demCassee und Cdoeeoiaten-Trincken die Schal-gen dar,.uf gesetzer werden können, damit dasnunel-reitere reine Tuch, oder der sauberiackirre Tisch dadurch nicht sogleich beflecketwerden n'»-e.
Sirc-H das grobe leinene z»ch
zeneip
teln, die man brauchet, ein hohes und perpen-dcsufer
äleich auf dem Felde durch die Schnitter von gewaltige» Einriß des Users zu verwahren,
Stroh-Bänder oder ...... ^ z. ... . . .
sondern die hierzu beusthigten^Banoer so- dicular m die^TteKe gehendes mer wider den