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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
2833-2834
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3rra»p, >!> «,»>»»»>,^... ... ^, .i ?e Vogel, weil einige so hoch als eui Mann!»Pferde si»d- Können nicht fliegen, laufe»aoer wie ein Pferd im Galop, und ordinairnaben sie so. Ans denen Eyern macht manGeschirre/ die Feder» aber braucht nn;n zurZierrach und zum Pracht in Orient.

Streck -Teich, ist eine Arr Rarpffen-Tei-che, daher sie unter diesem Worte erklaretI» finden.

Stvchn Garn, Heisset das gesponnene, ab-licsrulte und über die Wciffe geschlageneNarn, aus vierkig Gebinde» bestehend; ei»Winde aber hält zwankig Fäden in sich;als» gehen in allen uoo Fäden auf eineElredn. Sechs Srrehnen machen ein Stü-cke Garn, oder 4800 Fäden, den Fade» zuwer Älen gerechnet, thut ly-oo El!e». Siehe!Garn.

Streich-Blume, siehe Rhein-Blume,Streich-Bret, Heisset das breite Bret ander rechten Seile des Pflugs, daran sich die!erd-Cchoüen und Klösser legen, und mit um-gewerffen werden.

Streich- ^oly, heist daZ lange Holst/ wo-mit bey Messung des Getraides das Gcmässeabgekriche» wird. Gleichwie ein Hauswirteinerley Maaß bey der Einnahme und Aus-gabe des Getraides haben soll, also ist auchMg, daß seine Streich-Hölker eniürley,und wie ein Lineal schnurgrad abgestoßen sind,dem so sie zur Einnahme etwas mehr ein-wärts, und zur Ausgabe auswärts gebo-gen sind, so finden sich so wohl diejenige»,si Getraide zum Verkaufs bringen, als dieje-nigen, welche dergleichen von dem Haus-Vater yder Verwalter kauten wollen, bösli-cher Mse betrogen, welcher Betrug um soviel grösser wird, ie grösser die Summe desemgekaufften oder verhandelten Getraidesck

Streichen, wird von den Fische» gesagt,mmi die Mtlcher und Rogner zu gewissen

darum in geringerer Anzahl gesehen wird'weil sie, des Frasses halber, dort und daauf Strassen und Miststäten sich zerstreuen,mnd ihres gleichen verlassen muß, um sichdes Hungers zu erwehren. Der Rrammers»Vogel, welcher vielmehr im Winter bey unsQvariier suchet, als von uns gehet. DerRrummschnabel Creuy-Vogel oder Grü-»ik, welcher nicht hinweg, sonder» nur voneinem Wald zum andern streichet, und sichaufhält, wo er Holk-Saamen aus den Fich^ten findet, auch wider aller anderer VögelGewohnheit im Deeember Junge ziehet, wel-che den» im Frühling von uns hinweg strei-che», zu der Zeit, da andere Vögel wiederzu uns kommen ; und darauf im Herbst,wenn Holy - Saamen vorhanden, zu derZeit sich wieder einstellen, da andere Vögelvon uns gehen. Der Rabe, welcher eben-falls nicht der Jahrs - Zeit halber ein Landverlässet oder suchet, sondern allein des Fras-ses wegen. Das Rebhuhn, welches imHerbst ungefehr drey Wochen vor Martini/und denn wiederum im Frühling ;u Ansangdes Mertzen zwar streichet, aber also, daß dieAlten aus bergigten Orien mit ihren Inn-gen sich nur in ebene Felder, jedoch öfftersviel Meilen Wegs weit hinweg begeben, undim Frühling mit Verlassung ihrer Jungen,wiederum nach Hause kommen; da denn dieJungen sich ebenfalls Orte zur Brüt erwäh-le», und am liebsten mit Gebüschen bewach-sene Berge auslesen; wodurch erfolget, daßman an waldigten Orten im Winter derRebhüner zwar beraubet wird, aus ebenenFeldern aber zu solcher Zeit deren desto mehrhat, und denn im Frühling an einem Ortso wenig als a« dem andern einen Abgangspüret. Der Sperling, mit welchem es sswohl mit dem Haus-Sperling, als mit demFeld-Sperling eben die Beschaffenheit hat,wie mit dem Emmerling. Das Zaun --niglein,

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.... >, welches man an allen denjenigen

Mrs-Zeiten an seichten Orten in Flüssen, Orten wo man es im Sommer singen ho-?een und Teichen ihren jungen Saamen und ret, anch im Winter findet. .') In Vögel,Hrut von sich lasse», welcher hernach durch die die grösten Theils hinweg streichen, 'als

da sind: Die Amsel, welche in sehr gerin-ger Anzahl nur da und dort eine, wo Beerestehe»/ sich sehen last. Und ist dieses sowohl bey denen Amseln, ^als ben andern der-gleichen Vögeln merkwürdig, daß sast garkeine Weiblcin, sondern lauter Männleinim Winter gesehen werden. Wer sich dieMühe nimmt, an Orten, wo allerhand Bee-re wachsen, mit Schlingen, oder mit einemgrossen auf^mseln gerichteten Meisen - Schla-gezu stellen der wird den Winter über leicht-lich sechs oder sieben Amseln fangen, er darsses aber vor was besonders achten, wenn erdarunter ein Weiblein bekommt. Und ebendieses trägt sich auch mit Finken, mit Roth-kehliaen und andern mehr zu. Die gelbeBachstelye, welche in sehr geringer Anzahl,dort und da eitie, auch im Winter gesehenwird. Das Braunellny, mit welchem e?eben die Bewandniß hak, als mit demn 5 Kcfl«

Connen!Wärme lebendig wird. .

Streichen, heist bey denen Voaeln so vtel,O davon ziehen. Solch Streichen geschie-ht mekremheils im Herbst, von einigen früher,«on einigen auch spater, viele streichen auchgarnicht hinweg, «der bleiben doch einzelnbey ms. Es werden daher» die Vögel indreyerley Classen eingetheilet; Nemlich 1)in Vögel die gar nicht hinweg strei-chen. Solche sind der Emmerling, de-ren im Winter vielmehr gesehen werden,«>j in unserer Gegend gebrütet worden;der Gimpel, welcher nur von einem Waldin den andern streichet, und an der Zahlnicht sonderlich abiiimnit, als endlich da-durch, daß ihm der Fraß zuletzt seklet,und er aus grossen Hausen sich in kleine«»schlägt, um '

hin und wieder in ihm anstaudiae Beere ;u su-chen. Die Rrähe, welche im Mimer nur

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