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sie ihm ansschneiden/ waschet mit gesalzenemWaffer die Feuchtigkeit fein reine heraus/g> esset folglich warmes Hirsch-Unichlitt, undwmn dieses kalt worden, gelbes Wachs dar-aus. Oder, nehmet Hirsch-Unschlitt/ Ter-pentin und Honig, eines ft viel als des an-dern/ giessßtys warm m den Strahl, undverbindet es etliche Tage lang wohl mitWerg. Oder, waschet die Strahlen niit Heis-sem Eßig, und streuet alle Tage einmahl HeisseAlche hinein. Od-r, nehmer das Weisse voneinem Ey/ und gebrannter Alaun darunter/mtzet Werg damit/ und bindet es über dieStrahlen.
Strangurie, Schneidend Vvasser, isteine Harn - Kranckheit des Menschen/ dader Harn zwar stets zum Abgang dringet,gleichwohl aher nur Tropffen - weise, unddoch mit Schmertzen erfolget, Sie entste-het entweder von Erkältung oder sauremlind gahkenden Getrancke. Die Saure mußalso niedergeschlagen/ und der Leib von
Strauch-Herd
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kömmt, fället er, weil sonst keine andereBaume in der Nähe, aus die Sträuche, undaurd mit der über die Sträuche fallendenWand eiligst berücket. Weil aber der Vo-gel, >wenn keine andere Wand nicht wäre,gar leicht durchwischen könre, so wird noch ei-ne Beywa'-d zu Hülffe genommen, die abernur bloß aus die Erde geieget, und nicht ver-decket / oder eingeschlagen wird; dahinge-gen die andere breite Wand unverdeckt nichtliegen kaii/ und dahero, wie die Garn beydenen Wald-Herden, nochwendig eine Garn-Grube haben muß. Unter diese Beymandkommen die Vvrläuffer, um die beyden Wän-de aber die Lock-Vögel, deren Käfige mitgrünen Zweiglein bedecket werden. Einigevon der Locke stecket man auch auf Stäng-leiN/ und zwar etliche Schritte vom Strauchentfernet / damit sie, wenn die fremden Vö-gel den Gesaug der einheimische» nicht s»weit vernehmen selten / ihr Geschrey besserin die Ferne erschallen lassen- Es haben
aussen sowohl als innewendia mit viel wax- zwar einige den Gebrauch bey Strauch-Her-men Thee erwärmet werden. Zum ersten!den, ihre Locken auch zuweilen unter die Bü-Zweck dienen Eyer - Schalen, Kreide/lsche im Herd zu setzen: allein dieses ist nichtKrebs-Augen :c, Ei-i Haue-Mittel ist auch'nwhlrgrhsam noch verträglich; denn die Lock-bisweilen, wenn man Kuchen-Sqltz aus der Vögel werden durch vieles Zuziehen erschre-Aunge schmelzen lässet. Ja der 8piricu- l->u- cket und scheu / verhindern sich selbst im Lo-tst auch, nur in drey bis vier Trvpffen genom-cken und Gingen, schaffm also bey demmen, gut, ' >Strauch-Fang dem Vogelsteller wenig Nu-
Stvassen-Röth, siehe Gassen-Koth.^ Heu. Die Hütte wird nur über eine ausge-Gtraube - Zeug/ Heisset an einer Mühle/ grabene Grube mit etlichen Büschen verfer-iyenn die Wasser-Rads-Schnüffeln oben an tiget; weil aber der Vogel sich offt auf dieder Stirne desselben eingesetzet zu befinden/Hütte eher / als auf die Sträuche zu setzenpnd qm Stirn - Ende mit Stecken oder Stä- pfleget / sy haben einige Vogelsteller in Ge-ben wider die Gewalt des Wassers verwahret wohnheit/ dürre Aeste auf selbige zu legen^Werden, D^ese Räder werden gebrauchet/ wo den heran fliegenden Vogel dadurch von derman nicht Wasser genug zu einem Staber-Hütte abzuhalten/ und hingegen denselbenRade, und auch nicht gehörig Gefälle zu ei- auf die grünen im Herde stehenden Sträu-inein uberschlächtigen Rade hat; wie denn das che zu treiben. Es haben die Vogelsteller stattGefalle öffters etwa nur drey Fuß, und der der Strauche ehedem vielmahls nur Disteln,Wasser-Stand anderthalb Fuß. Sie haben Kletten und andere Gesäm - Kräuter aufge-auch kein gewisses Maaß wegen ihrer Höhe stecket; da sie aber befunden, daß der Vogelund Weite, und werden überhaupt nach Be- nicht sowohl zu dem Gesäme und Fressen,finden des Wasser - GefälleS, und dem Gut- als bey dem Grünen zu dem Gesänge sichduncken des Meisters gemacht- nahe, haben sich solche in Sträuche verwan-
Stvauch, snche Staude« delt, zuinahlen da durch Kletten und Disteln
Strauch-Herd oder Busch - Herd, ist nur Unkraut in die Felder gebracht wird^kjnesArt von Vogel-Herden, welche auf das welche Arbeit die Eigenthums-Herren derfreye Feld, iedoch nicht allzu weit von ei- Felder gerne unterlassen sehen, weä das Un-nem Wald angeleget/ und allerley Arten kraut auch ohne Pflanzung mehr/ als zu sehrkleiner^Vögel/ als Fincken / Zeisige / O.secker,wachset- Dieser Strauch - oder Busch-FangpderGvgler, Hänsflinge, Stieglitze und der- hebet sich um Bartholomäi au; man stelletgleichen, niit dreyßig bis vierzig Schuh lan- von frühe Morgens bis ohnqefehr um neungen Wänden gefangen werden. Man ste- oder zehm Uhr, oder bis auf den Mittag,cket uemlich bey vier Schritt lang und an-.Nach Michaelis, und wenn es bald Met,derthalb Schritt breit grüne Wald - Strau-'und der Vogel auf dem Busch nicht gerneche und Büsche, (wovon der Herd den Nah->mehr fallen will, lassen manche Vogelstellermen führet,) in die Erde, und «war fein fe- ein oder auch etliche Fuder lanaen Mist/ «M
ste zusammen, damit der Wind nicht vermö-gend sey, solche^» verwehen. Uiber gedachteDusche richtet man eine Wand von einer ziem-lichen Breite, daß sie nicht allein füglich überden gantzen Busch und Strauch, sondern auch«loch etwas auf d-e Erden fallen und schla-gtiijMl, Sol-ba!d nun «n M-zAM an-
einen hierzu bequemen Acker führen; denfel«bigen ziehen sie sein nach der Länge der Wän-de, wie sonst der Busch zu seyn pfleget, ste-cken auch wohl einzelne Reisser darauf; dafället denn der kleine Vogel auch wieder em,und werden also damit noch siele Vogel gc-
Strauß,