Storch
Storch-Schnabel Strahl 28ze>
jyiiichStorch ,
ist ein grosser Vogel, der einen
ner B 'um sieht unser» Qviircli-Bäunien! Blute, geußt darauf ein, oder wenn die Stör»" ^ che schon eimäs groß sind, zwey Psund Oel,
fevet die Kanne in einen Kessel mit Wasser,lässet es mit einander wohl sieden, schlagetes durch ein Tuch, und sel'et es an die Sonne»i einem Becken, so s-l^sich das Oel oben,und mag Mdenn abuenoinmen werden. Esi>l vortreflich für alle Geschwulst, auch für dieSchmeryen des Bodagra^ Anfänglich hat
lmae» rothe» Schnall, eine furtze -.unge,' d I^iqe rothe Beine hat. Es giebt der-^bcii zweyerle» Ärlen, we.sse unv «antzHwarye. D-e weissen in-r s.l)war«e!i Fit>^n im» geniliü, hatten „ch gerne nahe an,
j. auf den Häuser», in Städten und Dorssern E?chmeryen des Podagra. Anfänglich hatunten gerne auf de»Dächern und Schor dieses Oel einen ftkr widerwärtigen Geruch,
«eieeii, oder gestümnleilen hohen BäumendDie gantz schwaryen aber sind lieber in denWidern. Sie »uhre» sich von allerley lln-.e-ic-cr, Fröschen, Schlaugen, Eydereu undtergicichen, so sie auf nassen Wiesen, m w»o«rasten and Sülnpssen zujamiuen lucheu, ?ee>-se» euch die Brüt von Lerchen, WachleinlmdMd-Hünerli, wo sie dergleichen fwden,dt>«r,der« sind sie denen Bienen sehr schäd-lich, welche sie in denen Wiesen von denManen dermaßen häufig abgelesen, daß man>hrer vfftmahls ganye Hände voll bey denselbe» gefunden Hai. Ihre Brüt währet dreyWochen, und bringen sie meistentheils dreydi« »icr Junge aus, denen sie erstlich lauterhalb zerqoetschre Speise an Kröten, Froicheu,u»d andern dergleichen vorlegen, bis sie sostarck werben, selbsten etwas zu zerreissen, daihnen denn von den A!:en die g«»tzen Stü-cke» »I dem Schnabel zugetragen werden.Wenn man einen jungen Storch aufziehet;so kan man ihn gewöhnen, daß er des Tagesaus ine Wiesen »ach seine»! Futter ausgehet,Ud des Abends wieder zurück kommt; esIM dein ein Ungenutter, Plan - Regen oder«Srmm - Wind -u erwarten, da sie frühzeiti-ger nach Hause kehren- Zu Hause giebt manilMi abgestandene Fische, Frösche und das«» genommene aus jungen Hüner», Taubenund anderem Geflügel zu freien. Gegen denYcrssi ziehen sie weg, und kommen im Früh-ling zeitig wieder zum Vorschein. Man dält»kr ein gutes Zeichen, wo sie gerne horsten,dahingegen soll dem Hause ein nahes Unglückbevorstehen, wo sie ibr Nest, ausser der gewöhn-lichen Zm ihres Abzuws, rerlasien, oder garInnigen. ^IHr F lei'ch ist schwarz und raugr>»u,t zum e>>en ^n der Ärlmen dienet dieMe von dem Storch, oder das Aiicktme Salkw eine Ess'ny gebracht, wider den G-ffr und^», wie n-chr weniger die ans seinem Bl'.rime,:ece Latwerge. Der Kstk mit W assermigmsmmen, dient wider die jchwere Noth.?.^agen oder mir die innere jVn-t ge-»udäep-iivm, ist ein kräfft'geS Mittelau..r den Glitt. Das Fett vertreibt das Zit-
>»' k"! ^'!i^er"' "nd stillei das Podagra,u >ch.s auch die aus der Haut bereitete So-^ l.,uw ^ii, besonderes Oel von Stvt-«' .> wird a is versertiget: Man nimmt eind horche, die noch Nestlinae
. jchiieidet ihnen we Keblen ab, und ias-d. «n- imnerneKanne, rupffet
welcher aber mir der Zeit verüctzer, und lci-dentlicher wird.
Storch-Schnabel, Gicht-Rraut, Got-tes'Gnade, ist ein gutes Wund-Kraut, wel-ches gerne an ?äuncn, alten Mauren, undauf feuchten Stein - Haussen wachset Lshatems lange, zasigeund rotheWuin-el, röth-liche haar-ge und knoriae Skenzel, rotdüchezerkerbte Blärrer. und Burpur-farbene Blu-men, woraus ein Schönem in Gestalt einesStorch - oder Kranich-Schnabels kommt, anwelchem der Saame Hänger. Das Kraut istherb und zusammenziehend, »ertbe-iet dasgeronnene Geblüt, reiniaet die Wunden undsaule Geschwüre, heilet Schlange« -und an-derer gifftiger Thiere Bisse. Der Saffr da-von heilet Fisieln und fressende Geschwüre.Mit Eßig und wenigem (IM zerflossen ausdie Kuß - Sohlen gebunden, lindert die Hiftein Fiebern; Gepüwert in die Nase gezo-gen, stillet das Nasen-Bluren, daher esauch Blm-Rram genennet wird. DasKraut gedörrt, zu Pulver geflossen, und dem.'lind-Vieh mit Saitz zu lecken geaeben, treibtsolchen den verstandenen Harn fort. Manfindet des Srvrch - Schnabels noch mehrAlten, davon ciniue auch in Ganen unter-halte» werden.
Stränge, heissen die Stricke, womit diePferde an den Wagen oder Pflug xesxaiinerwerden-
Sträng-Leder, siehe Reit - Scheiden.
Strahl, ist in des Pferdes Huf derjenigeTheil, welcher weicher und höher, als das in-wendige des Fusses ist, und zwischen den Huf-Eisen sich zeiget, auch bey der Fersen sich en-Wenn eklem Pferd die Strahlen schwä-ren, so wsssfhchm gar dünn auswircken, neh»met hernach ein halb Pfund Terpentin, undsoviel Bocks-Unschlikt, lasset es zusammenIbers Feuer in einem Tierel oder Psanneschmelzen, streicht cs eus Hanffen-Wergoder Leder, legt es auf die Strahlen, und ver-macht es mit Creust - weise in N'e Hns-EiseneingeKemmre» Spanen, so werden sie wiedergut, und hören auf zu schwären. Oder, be-schneidet und beräumet den Strahl wohl, bä-het den Fuß mit warmen Wein, nehmet als-denn Wachs, Hark, Ur,schütt, Weyrauch undgepälverten Grünspan, zerlasset solchen untereinander, und thut es alle Tage warm auf denStrahl. Oder, nehmet ei» qut Theil Alaunund Vitriol, zerlasset es in einem lZ-iartierwaschet die StrahlenWerg darauf. Da
Strahle-! faulen, so lasset
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