Srschas Steht -s-ü
zz-5 Stock-Feder Stober
Stock -Feder, Stock-Riel, ist der äus-jter, weiche das Suchen und Revieren von
Natur an sich haben; sie sind gemeiniglichbunt-scheckigt an Farbe, und müssen nichtweitläuftig in den Feldern herumstreichen,scndern nur kunz vor dem Weydemann aufzehen bis zwankig Schritte revieren, aufsu-chen und fort stöbern, damit d>e Wind-Hun-de, den Haien einzuholen, nicht zu weit lauf»fen muffen, der Falckenier auch seinen Vo-gel recht «»brinaen könne, und nicht fehlstossen lasse. ol>er der Weydemann nnt sei»ner Flinte einen weiten Haftn nicht fehlenmöge; denn die weitiäussrnen Stöber über-schnellen nicht allein leichtlich die Fährde,sondern lassen auch manches Huhn, Schnepsseoder andere Vogel miberuhret siken, die sieaus Unachtsamkeit nicht suchen, weniger aus-treiben. Man nimmt meistens zwey bis dreyoder vier Stober-Hunde nnt sich , das Feldallenthalben reinlich auszusuchen , man mußsie aber vsrhcro hin und wieder von ein-ander zu suchen angewöhnet haben, damit,wenn gleich einer etwas findet, die anderndennoch ihr Suchen fortsetzen, wiewohl esanfänglich schwer halt, daß sie nia>t gleich
,'ttire Feder-Kiel an dem Flügel einer Gans,weicher etwas platt und harter ist als die an-
^Srock Fisch, ist ein bekannter Fisch, wel-cher haussig unier Norwegen gefangen, undeii>clltl,ch Cibeiiau genennet wird, wenn eraber emge> ikcn und ausgedörret zu uns ge-bracht wird, fahret er einen andern Nahmen,
»achtem er nemlich getrocknet worden. Dennist dieses nur in offener freyer Lufft gesche-hen, heißet man ihn Laberdan; oder wennes auf ren Klippen vorgenommen worden,xüpp-Fisch,und wenn er endlich so gar hatt«tteckiiet worden, daß man ihn erst mürbeküssen muß, bekommt er gegenwärtigenNahmen, »nd heisset Stock-Flsch. DasFleisch des frischen Fisches ist rein und zart,md jederzeit vor eine gesunde Spei>e gehal-worden. Der Stock-Fisch behalt solche^Mlichkeit auch noch, wenn er nur wohl zu-«mchret wird. Die Kunst beruhet daraus,d»ß man eine gute Sorte bekomme, und wirdder so genannte Rundfisch andern vorgezo-gen ; daß er mit einem holkern^n Hammer, ,
oder Keule wohl geklopffet; iy stiessxnd Was-leinschnmig zusammen fort jagen solten; esser geweichet, und solches etliche mahl abge-muß ihnen aber dieses nM mit Schlägen,wechselt; in einemTopff gemächlich «iidnicht.'sondern niit guter Art abgewöhnet werden,schaiff gekochet, auch darbey nicht gesalket;isonst wurden sie nicht von einander, ssn-i« Wasser davon wohiabgeseiger; die Stü-dem beysammen, oder einer hinter dem an-cke sauber in eine warme Schüssel geleget, dem suchen lernen, und also nur einer Dien-und mit einer braunen, noch besser aber mitlste thu», auch manches solchergestalt sitze»einer, durch vieles Umrühren, dick gesottenen bleiben.
frischen Butter übergösse» werde. Man kanauch eine Brühe von Kümmel, Senff, Zwie-beln, Rahm oder Milch daran machen. SieheCabeliau.
SrockGarbe, siehe Forst-Garbe.
Stock-Morgeln, suche Morgeln.
Srock-Pärsch, siehe pärsch.
Srock-Raum, heisset im Forst ei» abgeholtz-ter Plak, wo die Stöcke noch stehen.
Stock-Rose, suche Pappel.
Stock-Scheite,, heissen dse>enigen Scheite,welche von denen in der Erde stehen gebliebe-xen Stöcken geschlagen werden.' Diese Sto-
Stöchas/ ist ein Kraut, so dem Laven-del gleichet, und vielen Nutzen in derArkney-Kunst hat. Wird auch Welscher Lavendelgenennet.
Stöhr »der Stör, ist einer von denjenigenFischen, die zwar ordentlich im Meer wohne»,oder aüS demselben in die süssen Flüsse undStrome, uud zwar nicht vhne Unterschied inalle, sondern nur in die grösten, als in dieDonau, Elbe,Oder, Weichsel und dergleichenaustretm- Er hat einen langen, starcken,spitzigen Schnabel oder Rüssel, auf jeder Ges-te vier mit einem harten Deckei verwahrte
cke werden' mit grosser Muhe ausgegraben, Kieffey, und fast unter dßii Auzen am Unterw denen kleinen Wurtzelu aereiniget, unditheil t>es Rüssels, ein so kleines Maul, ohneysrnach gespalten St^'ck- Scheite zu ma-!?ahne, daß er alleine saugen muß, wenn erAn,st eme saure Zttbech und muß man da-!seine Nahrung suchen will. Vor demselben,5"^ svlcheAafftektwek-bis dreymalchangen gleichsam zur Beschützung vier Za-Clastter Kern-Scheite zu!sern, als ein doppelter Bart. Der Bauch ist.. .. . . istach und weiß, der Rücke» aber eckig und
klei-'dunckel- grün, welche Farbe an den Seiten« , "'Mmcin auf büche-lichter wird. Die Floß-Federn sind weiß-
Mi» ^"kwLder a pnrr Ijch, z>xey silzen neben den Kieffen, zwey am
let '^^rsilie z»gerich-,Bauche, eine innerhalb des Bauchs an dem
wisset?^.» ^ ge-Schwqn», und eine auf dein Rücken, nicht
^ ^ ^ ^ abgedorret verbrauchetjweit vom Schwanke. Langst dem Rucken... 5. . . ^ . jund auf beyden Seiten ist er mit starckenm/ÄSchilden, in sunss Reihen der-
"m verwahret, daß man ihn daselbst mirschärffsten Degen nicht leichtlich verwnn-
werden.Sröber,
kleinen Schilden, m junst Reihen
Rebbüne^ ^ wird, Haien, «nässen verwahret, daß man ihn raseidst
Widern n,','n^n Pöiiel in^dem schärffstenDegen nicht leichtlich verwu»-
nwami man ^ Darzulden kan. Vom Kopff lauster durch den Rü-
»er-, >u,.d u-,d emem Hü-jckei» bis an den Schwank, zu Befestigung
- > uid ^.achsknecher gefallene Zwit-zdes zanken Fiiches, eineFingers dick? Senne,
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welche