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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
Entstehung
Seite
2803-2804
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-8oz St->!!deN''Schn<!?ver Stech-Palme'Staüde»-Hopffen,wird der wilde Hvpffeugenannt, sic e Hop!?-».

Stauden-Schnapper, ist ein kleiner Vo-gel, in der Größe e,.icr Hanf -Meist.' DasMaimlein isr a a Äexf schscrp. l'iüer de-nen Auaen schön weiß, am Mckea hinab,bis auf die Mitte, ist es auch schwärzlich,dernach wird es bräunlich, bis, wo ierScnwani> ansangt. >a es wieder weißlichteFedern bat; der Schwan:; .st zur Helffte rvtd.' " dunckel- scywarft i <u> der Kehle

" kffe;

Stech'Wuui! Steck-Leuchter

wie am Kops'

zur He'.ffte

ist es ebenfalls ^ohl-luiw.!!"-,^an derBruK aber ist es eech Ziegel-rvth, wei-ter hinunter ist es wie'esu . weiß, biS zudeu-Schwan«; der Schnabel ist jehr >nbtil. undnebst den Füssen „ans schwark. Das -^öeib-lein hingegen hat nichts von allen die«eu Wür-ben, und ist nur über und «her dunkel-braun , wie die Weiblein der Rothichwän^lein. Der Gestalt naci» kömmt dieser Vogeleinen, Rvthkehligen gleich, denn er bat einebreite Brust, und macht, wenn er stehet,eben solche Geberden, wie dasselbiee, <rr ist

lisgek ein ^chr lan». ehe denn er ausgehetD.k< Erdreich scl! lut. nicht zu scuchr, auchnicht zu trocken senn. Wenn dieses Ge-wächse einmal eingewurtzelt. so blühet es alleSommer, und bringet seinen Saamen inden Beeren, wird auch des Prosts bald ge-reehnet. Man findet davon drei, Gatlunaen-!it glatten, mit rauhen, und niitscheckig-ren oder vergiildeten Blättern. WeisseRostn auf einen iungen Stainin von Srech-Palmen oeulirel, bekommen eine grünliche

Farbe, ohne Geruch . , ,de von Stech-Palmen vergrabet man

Die abaeschälete Rin-sawt

den Blattern in die Erde an einen feuchtenOrt, und lässet sie zwölf bis vierzehen Ta-ge darinnen lieaen, damit sie faulen, stöffetsie nachmals, un^ waschet sie in reinem Was-ser; was zähe und schleimigt bleibt, giebt ei-nensein

wten Vogel-Leim. Ein Zweig von die-Sewächse üb«r die Thüre gehängt, soll dasHaus für dein Donner-Wetter bewahren.Die Blätter in Wasser gesotten, und davonqetnincken, ve-trechen den Husten, Seiten-Srechen und Bauch-Grimmen; gevülvert,

^!?!^Äüblin^q" den Hirn und Stein, und dnaiei,

d. rst/m' d?r' die Gelb-uci-r. Die frischen Blät-er

ne, K v<k?I>,' der ««r.'> den .-heil'rnd' hören ^ aufgebunden, lhu» ges«wvllenen Füsse» gut.

ders im Wachholder-Gebusche. nur am der ^ »»»>>». e

Erde«, oder doco kau :: Grannen hocy/ lu.d erw^zcht ne i.r-

chet aber sein Nest sehr dichte und dauerMcharte.cn G'edn

mit Moos, Wollen, und was er in der v.a- nm .'g-jn«l-j

befindet. Er hat meistens vier bw sunf! Stech-^Vur.n, ^„ew->0ut.u, mein U«.

Lw»»»»-«-»-.«»» -MMMi. MiiKKSÜ

Stech-DornS-^^ "'ollen. Sie sind untcrschiedeiier Art, etli-

Stech-Heber,

Röhre,

offen, in der Mitten aber bey »etwas wei- h<chen. und sie be» Zeiten ablesen; beymAd-ter ist, damit man Bier ooer Wein aus ei-j jesen gher sich in Acht nehmen, daß man nichtnein Fasse heben k-n. indem man ihn emlicv^an den Baum oder das Reiß Sosse, denn sonS,n das Haß hinein stovt, und hernacy die obere, ^,1 s,x gleich herab in das Gras, als ob sieffttttng ^ beyin Herausziehen nnt dem! 5^5. waren, fliegen aber nachhero bald wie-veriwffet. daß der hine-!, getterene,^r Höbe, und fressen aufs neue anicht wieder daraus lanssen kan. Zu die- denen jungen Sproßlein

Sein nicht wieder daraus laussen kan. Zu diesem Ende muß die untere Oeffnunq c: »meinmerckliches kleiner seyn als die obere, welchemit dem Daumen zugehalten wird.

Stech-Palme, Vva!d-Distel, ist einStrauch, welcher in Wäldern an kalten undschattiaten Orten wachset. Hat eine holsngeWurstel, einen starckcn Stamm, zähe Aeste,eine glatte grüne Rinde, Blätter den Lsr-beer-Blättern nicht ungleich. nur daß sieeckig, und an den Ecken mit scharssen Sta-cheln versehen sind, weissewohlriechende Blü-the, und rvrhe Beere einer Erbse groß, ei-nes süßlichen aber eckelhassten Geschmacks, inwelchen vier weisse Kerne. Man braucht die-ses Gewächse in Gärten zu Hecken, und wirdxs durch Ableger oder aus dem Saamen fortgevflanket. Dieser wird in nassem Sand geim K'rjl Furchen-weise «ze^et.

Weichet,

Steck-Fluß, in eine Kranckheit, die ent-weder vom überflüßiaen oder dicken Geblüt,oder v?n übermäßia fetten Gängen und Ge-fässen, oder von einem Schleim, der ans deinHauvt herab auf die Lunge, Lufir-Rohrs,ja gar das Heri? fallet, oder von, sauern undzähe» Geblüt in der Lunae verkommt, denOthem hindert, und ein Ersticken verursachet.Wenig essen, leichtes und warmes Gettäncke,das Geblüt verdünnende Mittel, ciue niäßiiieBewegung :c. find die Haus-Mittel nebst ocmAderlassen.

Stecb Garn, siehe Flack-Garn.Steck-Leuch.'er-, ist eine Art eines Wani.-Leuchters. ter aus einen! kr,t"en dol»en!ciiGriff bestecht, so hinten eine starcke eiscrilsSpifte hat, über derselben aber und zu AidemididesHoltzes befindet sich eine blecherne