.zoi Stanze Staub
»«Räuife geßecktivird, damit diePferde nicht-»sammen konimen, und einander ^chmeissen
'^Srange, heissen die Jäger ein eintzelnes5iornpoai Geweyhe eines Hirschen.
Stangen, sind zwev auf besondere Art ge-krümmte Stück Lisen, welche init den, einenLiide a>n Hanpt-Gestelle, mir dem andern aberM Zügel besestiaet sind, und das Mund-Stück, das Kerraen und die Kinn - Kette-wischen sich füi>reu. Man theilet die Stan-gen aus orc» Stücke, als i) aus das Theil,m d,!s Mund - Stück eingcmacht ist ; 2)auf das Theil, welches oberhalb des Mund-Stückes hinaus gehet > worein das Haupt-Gestell eingegürter wird; und z) ^aus dasTheil, so unterhalb des Mund-Stuckes ist,ive die Zügel angemacht sind. Die oberenAuge» oeer Löcher, darein man das Haupt-Gestelle fürtet, sollen ziemlich weit und rundansgeseilet seyn, da« die Riemen darinnenKaum haben, auch die Haakc» an den Kinn-Ncissen recht liegen können, und an ihren ge-bührenden Ort kommen mögen. Zudem sol-le» die Stangen oben, wenn sie hoch sind,Mi des Pserdes Kopf ein wenig auswärtsgebogen seyn, damit sie das Pferd oberhalbdem Mul an dem Backen nicht wund ma-
Staub-Mehl Stauden-Korn 2x02
ne liegen bleibet, oder bey desselben Reine-machmig durch die Korn-Fege fället. Der^?taub von dem Winter-Weiden und Roggenwird denen Schweinen upit untergemenget.Vom^Sommer-Gettaide giebt es mehr Er-den-^taub als Spreu-Staub, daliero solcheshierzu nicht dienlich.
Staube oder Staupe/ heist eine durchgän-gige anneckende Land-Seuchc. Auch heist derOrt, wo in denen Städten der Staup-Besengegeben wird, die Staupe.
Staub-Federn, siehe Federn.
Staub-Mehl, Flug-Me!,l, wird dasfluchtige Meql genennet, so von dem Mah-len verstäubet, und sich in der Mühle andenen Wanden, auf dem Staub - Bode»und anderer^Orten ansehet. Dieses wirdin denen Mühlen fleißig zusammen gekehret,und zu Mästung der Muller-Saum ange-wendet.
Staub-Sieb, ist ein enges Sieb, welchesgebraucht wird, das unreine Getraide zu sie-ben/ und die guten Körner von dem Staubeu sondern.
Stauch oder im Stauch, gehet ein Müh-len-Rad, wenn das Wasser so groß angewach-sen und im Gerinne so lief worden, daß das
chm, und dienet solches Auswartsbiegen auch Rad wegen Widerstand des Wassers nicht wohl^arz», daß sich die Stangen unten nicht so!herum gehen kan. Diesem nachtheiligenleichtlich über einander >chrei!cken. Die ge-Hinderniß abzuhelffen, dienen vornemlich dielchniiibtei, Stangen sind zwar wohl gut, oavHeh-Paiister-Zeuge.
............ Stauchen/ heist den aus der Roste gekom-
men, wenn ein Mund-Stück untauglich, baldei» giiders imd bessers einschrauben kan; da-serne aber die Schrauben nicht absonderlichmhl gemach: und verwahret sind, giebt esi»i Reuten Unordnung nnd Verhinderung;^da hingegen die »»geschraubten Stangen vielncherer smd. Die Länge der Stangen müs-lm nach des Pferdes Hals und Kopf propor-lmiiret ftvn. Wenn man nemlich das Pferd»«k den, ^opf recht in Positur stellet, und»»den, Orr an, wo das Mund-Stück lie-M, bis dahin, wo sich Hais und Brustscheidet, mir einem Zoll-»i7tab misset, sowird man gemeiniglich die rechte Länge ha-; so man sich aber einer Uiberzäumuug,« deiurchtcn, machet man das Unter-weil einer Qver-Hand kürtzer, als das Maaß
Htanncii-Leiinvant' / ist eine besondereW einer aetuodelteu Leinivand.
menen Flachs in die Sonne zur DurruugBusen, weis, unten breit aus einander auf-undaussehen.
Stande/ Strauch/ ist ein holkiges Ge-wächse, welches aber nicht zur Höhe einesBaumes gelauget, auch nicht einstämmigwächset, sondern mit vielen Neben-Sprosse»aufschiesser, uie an den Hasel - Stachel- undIohannesbeer-Dorn- und andern Sträuchernzu sehen.
Stauden-Rorn oder Stauden-Roggen,
ist eine besondere Gattung von Roggen, derin Norwegen sehr gemein, von dar nach Pom-mern gebracht, in Schlesien, und folglichauch bey uns bekannt worden. Er hat sei-nen Nahmen daher, weil aus einem Korne vielHalme wachsen. Seine Achren smd sechs bisacht Zoll laug, uno stecken voller Körner.
Staugcu-Pserde, siehe Deichsel-Pferd,^rangeii^aiim/ suche Zaum mw Sran-
wAM'/ ist ein Fisch, welcher starr
tl»sseu '»"u . ihn mit der
Ae» Hand anrühret, he.sset auch Steif-
Alierklemste, so bemndt,« Getraide« au, der Scheuu-Ten-
Man säet ihn ebenmäßig vor Winters, wieden ge üemcü Roggen. Wenn man ihn sonIim Frühling zugleich mit Gerste auf ein Stu-cke saet, >v wird die Gerste iui Sommer reiff,und kan einzeerndtet werden, der Stauden-Roggen aber bleibet noch den Winter durch,iedöch folgenden Sommer reiftet er auchgar, und kan man also den Ack« zweyfachnu^en; wiewohl ihn unsere Ackers-Leute wermg bauen.
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