man das Rücken an ihnen nicht gewahr wer<den möge- Hat es böse ^üfe, die viel Rin-ge haben, so seilen sie dieselben hinweg/ undmachen den Huf fein eben und glatt/ be«schmieren ihn auch mit Wachs/ Pech oderWagenschmiere. Die Vollhüfigen lassen sieauf Leder oder Filn beschlagen/ beschneide»es sein glatt und sauber/ daß man, wen»man ihnen schon den Fuß aufhebet, es den-noch nicht gar wob! mcrcken kan. Daß mander schwachen Ribben des Schwankes nichtgewahr werde, so schneiden sie ihm inwendigder Ribben, die Nerven ober Adern, soaus dem Rückgrad bis dahin gehen, halbab, daß die Ribbe lahm, und so Keiff undstarr wird, daß sie keiner mit der Hand zubiegen vermag, »der sie schweiffen es feinans, und der den Possen nicht weiß, mey-net, es geschehe des Wohlstandes wegen.Den langseirigen Pferden, oder die viel weis-
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und^ich - Mgrctten, ircm durch gantze Lieieruuaen nach Höfen, an Ärmeen und Regi^memer, oder aber an einzelne Personen ge-mebe» wird. Sie haben den letzten Nah-men vom Tauschen und Verkehren, als wel-die älteste Art des Handels in Deutsch-land nnr> Wie denn auch viese Handel schaffteine der crßcn und ältesten in Deutschlandik. Doch lassen sie sichheut zu Tage liebervserdc-'.'dei,' Roß-Händler, und zwar mit«ieSt, nennen, da ihr Handel meist durchGeld heut -u Tage geschiehet. Sie müsseneuie-i guien Verstand von Pferden haben, auchdergleichen sonderlich aus seinem Maul, Zäh-ne'«, Lefzen, Zmmen, Kinn, Nase, Augen,
Stlwe, Kspss, Ohren, Schopff, Mähne,
Schweif Hals, Brust, Bugen, Creui;, Bauch,yeschröte, Füssen, Hufen, Wirbeln zc. wohlzu judiciren wissen. Die Betr'iqereyen dergemeiuen Roß-Kämme, (welches man ehrli-> , .
che-i. Rsß - Händlern hiermit nicht zu nähere Flecken auf dem Rucken haben, legen sieAmben will), dadurch sie allerhand Mängel'einen grossen langen Sattel auf, daß' er denuiidZehler bey denPserden verbergen wollen,'Rücken bedecke, damit man die Länge dessind inzehlich, Nur etliche davon anznsüh-!Pferdcs, oder die weissen Flecken nicht se-ien, ss wissen sie^ibnen die langen Ohren mit hei: möge- Hat ein Pferd einen schwereneinem gewissen Eisen, dsrein sie die Ohren'Alhem, so Helffen sie ihm mit allerhandftssm, meisterlich zu beschneiden, und wieder Kräutern und dienlichen Artzneyen, undsplsig z» machen. Wenn es Mangel am Ge- schneiden ihm die Nasen-Löcher auf. Sol-sjchte hat, daß man sich beftrger, es möchte ehe Künste aber währen nicht aar lange,wir der Zeit gar blind werden, so pflegen sie Wenn es trage und saul, daß es nichts nachdemselben mit Aderlasse», monatlichen Kern- den Sporen ftaat, so schärssen sie ikm bisSiechen, die Mäuse auswerffen, das Fett in Seite mit einer Fliete aus, reiben gestossenden Hshlen über den Augen schneiden, auch Venedisch Glas darem, und lassen es zuhei-mit Wassern, Krautern und Salben die Felle len, welches man abermahls erkennen kan,einiger Massen zu vertreiben. Sie feilen den wenn man Achtung darauf giebt. WennPferde» die zwölff vorder» Zähne, daran man es die üble Gewohnheit an sich hat, daß esderselben Alter erkennen kan, kürtzer, schlagen sich in dem Wasser gerne nieder legt, so rei-ihnz» solche mit einem Meiselein wieder hohl, ten sie es geschwinde durch, schreyen, stos-legeu Schwefel oderMaiweikerne'in die Grub- sen und schlagen tapsser zu; weil es nun schonlein, und halten ein glüendes Eisen daraus, osst mit Peitschen und Prügel» aewitzizetst bekommen die Zähne den Kern wieder; worden, so gehet es durch das Wasser, alsMini mm aber mit scharffen Pfriemen, oder ob Jeuer Hinter ihm her wäre. Ja eben da-emem spitzigen Eisen darinnen gräbt, so kan durch, daß sie die faulen Pferde im Stallemi! Elchen auch wieder heraus thun, welches osste an der Krippe, und zwar allemahl,aber an jungen Pserden nicht geschehen mag; wenn sie mit der Peitsche klatschen, bravl>e teilen aucy die Haacken-Zahne spitzig, da-hauen und peitschen, werden diese endlich»mdas Pferd deuo junger scheine, allein man gewöhnet, wenn sich nur bey dem Kaufs ihrerarff dieselbe nur inwendig begreissen; sind Peitschen hören lasset, zu springen und som glatt und eben, so sind sie gesellet worden:'muthig zu thun, als wenn es das rascheste«Mdis von N'atur junge Haacken - Zähne und jüngste, oder aesundeste und wvhlaesut-M imsndig nicht glatt, sondern haben Grn-terteste muthigste Pserd wäre. Will es nicht5N.? Hoo>e, werben man diese» Un- laussen, sondern widersetzt sich, lassen sie ei«" kan; ja etlicheschlagcnlnes oder zwey mitlauffen, damit es diesen>yne» jolche yaacken- Zahne aar aus. d?mir di-stn ^<>>> >,>,?> »»inil,-». Parirt es
der demmehr denn ein-
^ .--^7'"- »!»i»>»v» >»» dem Prügel zum Pariren gebracht,
K-1 ^>^ütttewe!N hinweg zu trei- an die Seite oder vor bin, dieser aiebt ihm,
es, wem, das Pferd eine Zeit^wenn es inne halten soll, ei» Zechen, da-
erkennen kan, es müsse innehalten,^ kau.!oder alten Weise entsetzlich geprü-
..... ^ ^em Spat oder Leist behafftet^gelt werden- Denen Pserden mit dürren
Mäulern, die auch hartmäulichr sind, (ge-stalt gar selten einer von diesen benden Feh-ieru vorhanden ist, da man n cht aucli den an-dem antrifft) legen sie ein neues Mundstück^54 mit
aus, d!>mit^desto eher'und williaer nachfolge,^/le, welches^nicht gerne, so stellen sie einen,Die Georec,)en an denen.Pferde wohl bekannt, und es niehr^.»u.creni winen sie ihnen aus eine Zeit >!,«., >„^1 «,,>
^?^^^^'^"ka!i.!vder nach der alten Weise entsetzlich «eprö»iß ^ Le.st behasstet' ' '
en ^5° «drehet, daß es mit
««t und greulich-n cmaneer gehet so lassen sie es eine W'i-zuvor icltcn, damit es warm werdet und