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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
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2313-2314
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2ZIZ Qvatember Qvecksilber^

Qv ehlen

... . ^ -Z»4^

allerhand darein gehangenen Büschletn gezie-!als auch die in Adria, fünff Meilen von La-ret; eben solcher Art sind auch diejcnigen^io bach oder Lanbach, an den Venetialiischen

man den Pferden in die einaeflvchtene Mah

ne zii hanaen pstc.it, oder soiisten hin und wieder zum Aufputz gebraucht.

Gr>are»ibcr/ ist ebenfalls eine Abtheilungder Zeit, und soll so viel bedeuten als v"-ruor rem^vra t^rms ^uni» welche sind derLenk oder Frühling s der Sommer, Herbst

Grenzen; oder grgulicht und glänzende«treiffeu haben, dergleichen die Qvecksilber-Grube giebt, welche ohnweil der Haupt-StadtLaybach oder Laubach in Crain sich befindet;man trifft es auch hänffig in America an, undhalt insgemein vor ein sicheres Kennzeichen,paß allda in der Erde Quecksilber verborge»k.-r iuan auG Anlaß aenom- >>c?e, wo man im April und May des Mvr-n.-»7die.e»i--n.i.. diesen Zeiten ans gewisse acns^nch -mengen Dm,st niedrig bey

Nicht weiter in die Höhe steige. Von diesenErsten wird es durch Dcstilliren aus einerRetorte in die andern, die mit Wasser ange-füllet, und demnach nicht durch blosses Feuer,weil es mit diesem verrauchen würde, herausgezogen. Seine Güte wird auf verschiedeneArt erkennet, vornemlich aber muß das rei-neste und beste Quecksilber schön weiß, rein?lebendig, und recht fiiessend serm, wie dashelleste Qvell-Wasser, auch soll es nach demGolde das schwereste Gewicht haben: es lassetsich aber mit Bley und Zöißmmh verfälsche»,welches doch bald wahrzunehmen, denn der-gleichen Quecksilber ist trag und schwach inseiner Bewegiing, lässet immer eine starck;

Termine geseifte Abgaben oder Steuern, eben-ftils mit diesem Nahmen zu belegen. Siehe(Nvartal.

Nvecken, Quecken-GeaS/ ^undö-<?u<iS,ist euie Gattung Gras, so gerne auf den Ae-ckern wachset, dieselbe aber mit jeiner sichsehr ausbreitenden und dick in einander laus-Mden Wurxel dergestalt verderbet? daß mitder Zeit gank und gar nichts mehr daraufwachsen würde, wenn man sie nicht herausschaffte. An einigen Orten graben und ha-cken die Bauren, die Qvecken aus denen Fel-dern nach der Erndte/ oder reissen solche imFrüh-Iahre mir der Ege, oder mit gewissenzwey - hackigten eigentlich oarzu gemachten

Qvecken - Hacken, oder Haacken - Wügm Haut,.und ^ auf' dem^ weissen Papier eine

aus, lassen sie dürre werden, und verbrennensie nachzehends auf dem Acker, und streuendisAscheumher, welches demselben zurDün-gung dienet. Sonsten macht dieses Gras ei-

Schwärke hinter sich zurück, wenn es bewe-get wird^ ist auch an der Farbe dunckler undgleichsam todt. DerNutz und Gebrauch desQvccksilbers ist vielerlei, : Die Gvardeinen

nen schönen Rasen. Die Wurtzel^welche^nd Scheide-Künstler bedienen sich dessenwcix, ju? und knotig, wird a s e, omienoes z,,!,, Scheiden des Goldes von andern Metal-Mtttel in Ver,iopssu:neu der Leber, der M.Ik,>ien; die Goldschmiede zum Vergolden; diedes Gekröses und oer Harn-Gange, auch entwedor innerlich bey den Frankosen-

der die Bauch-Wurme und wider den Stem Euren, bey der Darm-Gicht und sogenann

gebraucht.

Gveckev/ siehe Gväckev.Gvecker, siehe Palmen-Wein

teil mei, oder äusserlich mit dem

Schwein-Schmalk gemischt, und in die Ge-lencke gerieben; auch pflegt man daraus diesogenannte Reuter-Salbe wider allerley Lause

Quecksilber, ist eigentlich ein Mineral-und zuzurichten; in einer leeren Hasel-Nuß odermetallischer Safft, der schwer, fluchtig und:sonst wohl verspündet, am Leibe getragen,fluiuq ist, sich auch wie ein gläntzender Sil-jsoll es Mensche» und Vieh wider die Pestber-Fluß ansehe» lasset, kan weder gehämmert,und alle üble ansteckende Kranckheiten ein be-noch zu einem fezren Corper gegossen werden,'währtes Mittel aeben. Zu den Sriegelnund dennoch wird solches insgemein mit zuMrd es als ein Grund und genonimen,den Metallen gezehlet. ^6 svll diese stußige-und in ^etl L3rc>merris dienet es, hie TchlVöteund doch darbe» nicht nasse Materie, nach ei-der Lufft zu erforschet,.

Niger Naturkundrger Meynung, aus der Ver-mischung einer schleimigen Feuchtigkeit mit Qveder, siehe Rödcr.den fe,listen scyweflichen Erd - Theilen ent-j

springen, woraus endlich, nach dem Unter-' (Nveklen, bedeutet in den TLäsch-Jnvenscheid und des^Hinzusakes eines nietallischenjtariiS schnial gewirckt aus Leinwand," Zwil-

Wirckung^Iich oder Damast geschnittene Tücher, damitder untermischen Kraffte sowohl / als dem'man sich das Gesicht und Hände eines Theils(^imaii! der hliiimliichcii, alle ubnge Metalle^abziitrockneii pfleget, weläies hernach zumnacy ihren verschiedenen und besondern Ar-!>interscheid der folgenden ^and-Q.veblenten erieachjen sollen. Es wird aoer das Qveck-^genennet, und insgemein an allen SeitenIilver entweöer pur und fließend m den Berg-^gesäumet werden, mit denen auch überein-welcken gcfuin cn, wie deiin die eentraliiche kommen die Rüchen - c!>ve!ne», nur daß^arme dasselbe bis über die Erde treibet, sie etwas kleiner und geringer au der Lein-

Theils hat man auch Puy»gewöhnlich von Damast

5..^ 11' ^ ci. ^ «tt» i.-»^t/ auch überdies zuwe^-

nnc? von welcher >,rt Ivweyi die luigarische, len mit Spiken besetzt seyn- so giebt es auch

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