2o6l Ober-Zager Ober-Iagermeiste^i>äs Ober- Holfi , sonderlich das grosse und
Ober-Knecht Oblate 2062
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^sgd - Ordnungen strenge gchairen^agen anzustellen ist, batAA.'^eiaget werye.i soll, »u
werde
»as t^ver- .pv«y, jon-oe , - ^ ...
weitästige/ benimmt die Sonne; die AarckeTrorffen, so zur Zeit des Regens davon fal-len/ verderbe» dieWeide oderGras, vornehmi,ch aber das junge Unter-HM, und diegrossen starcke» Wurkel» ziehen alle Feuchtig-keit und Nahrung zu sich, und von diesen ab,daß also wenig vor dasselbe übrig bleibet.
Wenn das Unter-Ho!tz gefallet wird, ss sollman von dem Ober-Ho^ auch so viel, alssich thu» lassen will, abtreibe», damit es also-bald znaleich ausaemacht, und der Schade i»künfftiz'n ^omnicr - Latte» dad»rch veihütct werden könne. Be» Anweisonq oder Per-kanffnng de!> .Ober-Hollzes M wohl z» beob-achten, daß man ausgewachsen Holn, unddem nichts mehr oder wenig Wachsthumzugehen ka», fortschaffe», und hingegen das-jenige, so in seinein besten Wachsthum ste-het. und dem jährlich was zugehe!, ßehenlasse.
Gber-Iagd, suche hshe Jagd.
Sber-Iäger ist/ nach Anweisung seinesBiädicars, einer von denen ober» Jagd - Be-dienten, weicher bey den, Jagen den dazu ge-hörigen sämtlichen Jagd-Zeug, Iaaer. zumZeug verordnete Bediente, Iagd-Frshner ?e.unter seinem Commando hat, und das Ja-gen selbst forniiren und commandiren muß
Beym Treiben führet er das Corxs v ^
Die Rechnungen
st-r aen-imet werden. Vedürffenden FaUe-jM^''müssen der Ober-Jäger und Eichmeister
einander secundiren. An theils Höfen «der k."
verrichtet der PürschmciSer zual.ich desZW'
Ober-Jägers Dienste, wodurch daslemge.- Ftte Mrch- .^ang. )>.U, endlich?>^wird b!e>cm geben inu^ie- '«'"'»L'-lvgxch aufgewandte Kosten durch den hierzu/ . 'bestellten Jagd Schreiber ordentlich führen
<vder-I«gevme:ster ist das HiMPt von derjzu lasien.aanken >ckqerey eu^ Landes, welcher über alle- <ybcr-Rnechte, Heisset der erste von denen.<aad- und Forst - Sachen zu gebieten, ^ und Pferde-Knechten bey einem Land-
er deckzli erknn-
^ was für Wildprec daselbst zu
^ vergebliche Kosten vermiede»i>eis.n. Die hierzu gehörige Jagd - Froh-neu aufzubieten, doch über die Gebühr und>xS Heikeinnie» niemand zu beschweren,noch auch um Geld oder Gunst iem>md er-^asien, hingegen emem ieden seine Arbeit auf-legen, varueben, was iknen an Unterhaltoder Lohn gebühret, reichen zn lasien, undnicht zu gestatte»/ daß jemand mir Schlägen,oder «üdeem lliberlast begegnet werde: Ui'-erdie angestellte Jagd ei» gut Tag.-Ruch hal-ten, die sei:, den Ort, und gucs, was dabe»furgefallen, was vor Leute, w>e viel undwelchergestalt i:e dabev gebrauchet >v«rde».v. w. umstündlich bejchreile» ju lassenAuf diejenige», so in dem Lande des Wagensverechriger, cm wachsame« Anae zu ^aben.und die der Herrschasst zustehende gemeinsa-me, öder logenannte Koppel - Jagden nichtzu veriaumen: Auf die 'Abschaffung derRanb-Thiere bedacht zu sevn, Wejsss - Gruben,Fallen und Fänge/ mich, wo es die Gelegen-heit giebt, die Welffe> )agden zu rechter Zeitzu bestellen: Die Unterhältst»« der zur Za-, n,u» Fe^v gehörigen Hunde nicht allein in dei»Häusern, sondern auch, wo es her-gebracht, aufMuhlei,, Schäfereyen und Feld
Jägerey, »,.d die Hos-Jäger commandiren^
iuf den Flüaeln, welche dahero Flugel-Mei-j?^ Wilvorc^ so
und Jagd-Gerechtigle-t Äeltt gebe, da» den- Nje^n^Orten Schirrmeistcr genennet wird,selben «on niemand «Niger Eintrag geschehe
5«r die llnterhaliung der Fürstlichen ZeugIaad- und Forst-Häuser, und gebvrige War-tung der zum Jagen gehsriae» Zeuge Tü-cher, Gar» , Wagen und dergleichen Sorgetraae: Die Geleaenheit des Landes, derWälder, Forste. Iaad - Mal?e, und gewöhn-lichen Stände des Wildes von allerley Gat-tung ihm begannt mache: Die notkige An-stalten/ das Wild zu Hägen, und nach Gele-genheit zu erhalte» vorkehre. Dazu gehöret,
daßdie^ " "
Hoster
Grenftc», wo es leicht übertritt, und daherGveny - oder Nasch-Vl^ildpret genennetwird, aeonrschet, bev harten Winter» und an-der» ^ällen^dem Wild Hülsse verschaffer, undiiiszemein über den ausgelassenen Wild - und
Siehe Schirrmeister.
Oder-Schale, Heisset man einiger Ortenbey dem Einkauss des Rind - Fleisches dasobere Stück Ziem, so von der Kenle des Rin-des'aehacket wird.
Gbei'schIäclirlI,vderlli!'erschlächtig,wirdeine Nliikle gen.ninet/ da das Wasser von obenaus die Rader fallet, und solche umtreibet.
<!>biatc, ist ein gany düores Gebackens/wel-ches nach seinem unterschiedenen Gebrauch zu-bereiteiweroeil ka». Die gewöhnlichsten/ de-rer sich die Zucker-Becker zu den Böde» derMarcipanen, Macronenund dergleichen bedie-nen , werden aus gutem Weipen-Mehl undWasser, aber auch zuweilen aus Mehl, Milchund Eyern zu Anfang gar dünne, nachdem aber»was dicker angemacht wie eine Klare, die als-,senn mit einem Löffel auf ein warmes Eisen, so4 aus