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2 (1764) Des oekonomischen Lexici zweyter Theil
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Narcisse

Nase

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seil, denn dieNeben-Brut wird ihnci! al-lein durch Entblössung der Erde weggenom-men. 4) Die licht-gelbe oder l'elle VVein-farbene '.Narcisse, die auch den Nahmen k-auiii-»der >>cNa linniia fülsz führet/ hat ei-nen subtilem, krümmcrn, und nicht so rundenStengel, als die vorhergehende, bringet auchweniger Blumen Herfür, welche etwas kleinerund an der Farbe lichter als die vorigen sind.Diese und Die rothe Nareisse stehen besser ingrossen Scherben, als in einen, mageren undleicyten Lande. Man muß sie über drey Fingertieff nicht in die Erde seken und sehr selten aus-geben. 5) Die runde Rugel-Narcisse, vondenen meisten Gärtnern <^ii,n<!»ie genannt,treibet ihre Blmne, ehe man den Stengel da-von zu seben bekömmt, wenn sie nun allgemachin dieHöhe steiget, öffnet sie sich wie ein Maul,in welchem man noch mehrBlumen entdecket,die, wenn sie sich aufallen Seite» ausbreiten,eine oder Kugel vorstellen; oben auf

Hem Gipssel des Stengels wachsen sehr vieleund etwas lauge Faserlein, zwischen denen »ochmehr kleine z>reyeckigte, eines Fingers breite,und fünff bis sechs Zoll lange Stengel hervorkommen, die grun mit roth vermischter Farbesind, und kleine Knöpflein, wie die Saamen-Häurtlein der Tulipanen haben. Unter die-

rother Farbe, mit drey oder vier in Oliven-Grosse bestehenden Körner», und Absätze wieeine Traube, iede derselben kat dren oder vierschwärizlichteKernc, wie kleine Faseolen. Die-se Narcisse wird am beste» in einen Topff, somit magerer und sandigter Erde angefüllet ist,drey Finger tieff gepflan^et. Wenn dieBlät-ter dürre worden, muß man sie zu andern Ge-wachsen ihres gleichen, an eine» trockenen undlufftigen Ort, unter ein Obdach bringen, ihre»Kiel aber niemals ausnehmen. Der Cameel-Halö/also genannt, weil der Stiel, daran dieBlume hänget, sich wie ein Cameel-Halskrümmet; wird auch sonnen die gekronte^ar-cisse, oder die Narcisse mit dem lange» Kelchegeheissen. Dieses Eameel -Halses finden sichdreyerleyGattungen, i)der einfache »veisse,-) der bleich - weifle ; und z) der gefüllteweisse. 1) Der einfache weisse C»>i>neel-hat sechs weisse Blätter,aus deren Witteei» Becher hervor gehet, welcher ol^'n herumuiit einem rothen Saum eingefaßt ist. -) Derbieich-weisse hat eine kleinereBlume, alleiner träal deren auch viel mehr, indem sich vierbis füuff auf einem Stengel befinden. z)Dergefüllte weisse wird wegen seiner vielen Blat-ter, und wegen seines Goldfarbenen Kelches,welcher rings um den Rand mit einem rothen

Kälte wohl verwahret sey», s) Die geschupp-te »TIauclsse, sonsten anch Iiiliicum,»der grosse Indianisihe .zeitlose genannt,ikrerHulse eineBlunie, wie eine

jen Stengeln sind einige, die unter sich hängen,^Strich, .als mit einem Saum eingefaßt, undandere aber stehen aufgericht; aus dein Gipffel 'gicichsiü) von enier.Krviie umschlossen ist, mitentspringt einefünf-blätterichte Blume, dereniRecht die gekrönte Narcisse genennet: DennBlatter Carmesin-rvth, oben zurücke gebogen, idiese ist unter allen, sowohl was die Gestalt, alsoder umgeschlagen und gekrauset sind; das !auch die Menge der Blätter, und den lieblichenäussere Blar steiget gleichfalls in dieHöhe, »ndlGern i.> betrifft,die schönste,und die am werthe«hat sechs Fäden in der Mitte» von gleicher Far-isten gehalten wird. Einige von denen Fran-ke, so sehr lieblich anzusehen; diese sind mitlesen nennen sie !>>.-n«rie O.imc, oder un-kleinen beweglichen Knvpfiein-sderHätlei» be-!ser lieben Frauen Rose». Alle drey Gattungendeckt,die alle zusammen in derFarbe abnehme», > von dieser Blunie stehen gerne in einem fettenund braun-gelb werden. Der siebende Fadeniiind feuchten Bodem vier Finger tieff und eineist länger als die ander», wird dicke, und roi!ct!Spannc weit voneinander. Damit sie destosich oben zusammen» daß cremen Äurpurfarbe-l leichter blühen, muß man,sie bey dem Setzenneu Knopf macht.Die Blumen stehen dreyFiu-^mit Erden, wie zu den Küchen-Krautern ge-cer weit, oder ein wenig weiter von einander-.mommen wird, bedecken. Aiiedrey Jahre wer-sie blühen nach einander, und vergehet nicht ei-jden sie wieder ausgehsben, und die Neben-ne einige, daß nicht an ihrer Stelle eine andere!Brut davon abgenommen. Von denen pt-u-blühe. In dein Monat September kommenl-w-^zrcii!!«, oder Meryen-Äechern/ Ion-sic hervor, und dauren fast einen Monat lang, ^qvillei,/ und Tazzerren, so ebenfalls unter dieDiese Narcisse wird, wie die vorhergehendere- Narcissen gerechnet werden, ist unter ihrerbauet, und will vor nberflußiger NW und cwien Benciinung gehandelt.

suche Spicaiiard/voer Lavendel.

Narrcn-Rolben, suche Rolir-Rolden.. . . . Nase, bedeutet an den Menschen das in der

bringet aus ihrer Hülse eineBlunie, wie eine Mitte des Gesichts überhabene Theil, bey denGranate mit sechs, zuweilen auch mchr schönen Thieren aber die Oeffnungen am Ende desFeuer-rothen Blättern, und in diesen Blu- Kopffs. Es bestehet diese aus Beinen, Kner-men sind noch sehr viele kleine halb geöffnete pelm Mauslein, Haut und Gefässen,welche zu-Leibfarbene Blumen-. Aus einer jede» von die- sammen unterschieden werden, in die auswen«se» Blumen gehen drey rothe Fäden oder Fä- dige «iid inwendiae Theile. Der auswendiaeserlcin mit einem gelben Hutlein oder Deckel nach der Mitte erhabene Theil heißt derRu-hervor. Wenn diese Blume verblühet hat,und cken der Nase, der spitzige Theil die Gräte, dasihr Stengel in Saamen treibet, so schlagen Ende derselben der Ball »der die Kuael, und dieerst die Blätter unten am Füsse aus, und kom- Seiten-Theile Sie Flügel; inwendig theilet der

men chvt nicht, als bis die Blätter von den Knorpel,so man die Scheide -Wand nennet, dieBäumen abgesallen sind. Sie will aber in Nase in zwey Gänge oder Nasen -Löcher, einunsern Landk» Sicht allezeit blühen. Der Saa-iedes Nasen-Loch hat wiederum zwey Adrhei-men kommt nach vciwelckterBiume in hoch- lunzen, die eine gehet hinauf bis zum Siep-

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