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Mandel
Mandel-Baum
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zogenen Mandeln darein; leides^di-^7so lasset man sie über Nackt, oder doch ein?gute Weile darinnen liegen, machet he-nackein frisches Schmaltz, oder auch nachden Banm-Oel (davon sie noch besser undglantzender werben sollen) in einerheiß; nimmt alsdenn die Mandein mit einemeisernen Toffel, so wcitc Locher h.it, ans demZucker und Rosen-Wasser heraus, lasset sieein wenig verseihen, undwirfft sie also in dasheisse Schmal», oder aber hebt sie i.Wlmumit dem Loffe! in die Hohe, bis man sicherdaß sie gelb werden, nimmt sie sodenii heraus, leget sie aus einen grossen Teiler, undschüttelt dieselbe» immer hin und her, daßsie nicht zusammen kleben, so lange bis sieschon glanfieud und kalt sind. Oder man le-ger die Mandeln, wenn sie abgezogen, eineWeile in srisches Wasser und trocknet sie demauf einem Tuch oder Teller wieder ab/ lassetselbige hernach im Oelwoh! heiß werden, undbäcker diese Mandeln schön licht-gelb heraus,leget sie sodenn auf ein Papier, und rütteltsie wohl durch einander, daß sie gläntzuidwerden. Mandeln zu backen, daß sie wieeandirt sehen! Zieher Mandeln ab, weichetsie in Rosen-Wasser ein, seihet aber solches,wenn sie eine Weile darinnen aelegen, wie-hälber Finger dicke bleibet. Hierauf stichtjderum davon ablasset SchmM in einer Pftn-man mit einer darzu in Bereitschäfft liegenden ne wohl heiß werden, schwinget die Mand lnblechernen Mandel-Kern-Forme den Teig,jin gröblich zerflossenen Zucker, lezet selbigeals ob es Mandel-Kerne waren, aus, setzet! geschwind in das heisse Schmal«, und bicketmeiner Pfanne Schmalk aufsFeuer,und thut,^ie schon licht heraus. Die Zimmet-Man-wenn es bald heiß ist, von dergleichen Man-!deln werden folgender Gestalt zubereitet,deln hinein, backet sie nicht gar zu heiß her-jZerklovffet dasWeisse von einem Lv nuten»aus, und fähret so lange damit sort, bis man!wenig Rosen-Wasser/ werffet die abaezege-deren genug hat. Dergleichen Mandeln aussnen Mandeln darein, lasset sie durch einen
' ° Seiher oder Durchschlag wieder verseihen,
schüttet klargcstvssenen Zucker in eine Schach-tel, thut die Mandeln nach und nach dazuhinein, schüttelt und rüttelt sie hin und her,damit sich der Zucker an dieMandeln hänge;werffet denn selbige in eine andere mit klarae-stossenem Zimmet angefüllte Schachtel, schüt-telt sie wie zuvor, damit der Zimmer an demZucker klebend bleibe; leget sie denn aiifeinmbreiten zinnernen Teller, und verwahret sie a»einem trockenen Ort. Man kau auch die abge-zogenen Mandeln, wenn sie eine Weile in Ro-sen-Wasser, darein ein wenig geriebener Zuckergeworffen worden , geweichet, aus heisse«Schmal» schon gelblich! heraus backen, und >obald sie aus der Pfanne gekommen, aus einemmit klein gestossenem Zucker und Zimmer dicküberstreuten Bogen Papier geschwind herumwalken, denn wenn sie nicht »och warm sind,nehmen sie auch den Zucker und Zinnnet
sehr verderbten Mäzen, womit ein schwa-cher Magen-Husten ocrknüpffet ist, wenn mandamit etliche Monate fortfahret. Ist ein be-währtes Haus Mittel. Die davon überblei-bende Traber, sind denen Hünern und an-derem Geflügel sehr schädlich, ja gar todtliey,und stehet >n Niicell. /^m>o 8 dliler-var. -,?/ daß 1677 INI Iulio, als zuBreßlau in Schlesien ein Apothecker-Gesel-le das Oel von bittern Mandeln ansgexres-set, und die Träber in den Hof geworffen,sind alle Hüner, die davon gefressen, umge-standen, also daß von sieben Hunern nur ei-nes, dem man Theriae eingegeben , errettetworden. Gebackene Mandel,,/werden ent-weder die von eineni mir Zimmet und Zu-cke^wermischten Teig geformte, und aNSSchMaltz gebackene Mandeln, welche nur vonder Gestalt den Nahmen haben. oder auchdie reckten Mandeln, wenn sie aus Schmal«?vderOel gebacken werden, genennet. Zu dererste» Art nimmt man Mehl, thut es auf ei-nen Back-Tisch, schlägst zwey gantze.Ly/rund noch vou zweyen das Weisse darzu, schüt-tet vier Loth Zucker, und ei.i Lorh gestossenenZimmet hinein, wircket daraus einen nichtgar zu festen, auch nicht gar zu weichen Teig,treibet ihn hernach auf, daß er etwa als ein
eine andere Art zu backen, schürtet man schönes Mehl in eine Schüssel, nimmt von sechsoder achtEyeril die Dottern, oder aber zweygantze Eyer und drey Dottern, klopffet selbigezuvor wohl, thut ein gut Theil Zucker dar-unter, giesset ein wenig Rosen-Wasser dazu,rühret das Mehl damit an, und macht^ denTeig zusammen. Hieraus saltzetuud würtzetman denselben mit kleingeschnittenen Zim-mer und Cardamomen, mischet ein wenig garklein gestoßene Mandeln darunter, und rüh-ret alles wohl durch einander. Nach diesemleget man den Teig aus eiu mit Mehl bestreu-tes Bret, und wircket ihn ferner aus, dochdaß er weder zu fest noch z» weich, auch nichtzu naß sey, weil sonst der Teig an der Man-del-Kern-Fvrm kleben bleibet. Wenn er nunvhngesehr zwey Messer-Rucken dick aufgetrie-ben worden, so sticht man sie mit der Formeaus, legt sie auf ein Bretlein, und bäcketendlich ein gut Theil auf einmahl aus uichtgar zu Heissem Schmaltz gelblicht heraus. Dieandere Art, die Mandeln selbst zu backen, istdiese: Man ziehet so viel Mandeln ab, alsman will, rühret klargeriebenen Zucker mitRosen -Wasser ab, lauer aber de» Zucker zu-vor ein wenig darinnen zergehe», denn dasRosen -Wasser muß von dem Zucker etwas dick-licht werden, und schüttet iv denn die abge-
nicht leicht mehr an. Ausser diesen lassensich auch die Mandeln aus vielerley Art ge-brauchen, und manches sowohl Zucker-Gc-backenes, als auch anderes »übliches darauszubereite», wie solches etwas weiter uncciiausgenihrer worden.
üka'idci Vamn, ist ein Baum von einerZiemlichen Grosse, welcher einen srarcken, kur-zen
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