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Zactucke
Lactucke
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gleichwohl immer mit neuen Kräfften wiederanhält, '->lS er sein eigener Fischer wird, und sichselbstm fänaet.
Lachs Fobre,ist eineMittel-Gattuna zwi-stiien dem Vachs und ^er Forelle, gemeiniglichgrösser als diese, nnd kleiner als jener. Hat ei-nen b au-bräum chten Lücken, grünlichteSei-ten, m t schwaryen und röthlichten Punctenbesprenget, deraleichen auch an ihren obernFlossen and auf dem Schwanke zu sehen, einengelblichten Bauch, uudarosse schwärze mit ei-nem gelben Kreis umfangene Augen. SeinFleisch ist fett »nd röthlich, wie des Lachsen,jedoch zärter, ausser diesem aber an der Güte,und Geschmack demselben allerdings zu Ver-aleichen. Er stehet seine in «rossen Seen, da-durch ein Fluß gehet; es werden zuweilenwelche, sonderlich in dem Genffer - See, wsder treffliche Lachs-Forellen-Fang, gefangen, die über andetthalbe Ellen lang, undbey vierkia Pfund schwer sind. Dieser Fischstreichet im Nonemder, und wird von Mi-Haelis bis Weihnachten mit Wathen undSetz-Garnen gefangen. Er muß, gleich denen'Forellen, frisch verspeiset, und kan ambesten aus Saltz und Wasser abgesotten, nndmit Eßig genossen, oder sonst auf andere Arteben wie dieselben zubereitet werden; wie-wohl diese Fische viel zu edel seyn, als daßman durch vielerley Hinzuthun ihren naturlich herrlichen Geschmack verderben svlte.Siehe Forelle.
Lachs-Morene, siehe Morene.
Lach-Taube, siehe Taube.
Lachter-Baum, nennet man einen Baum,daran ein Grentz-Zeichen gehauen. SieheSreny-Baum.
Lacriyen-Holy, suche Süß-Holy.
Lactade, heisset eine iedewohlbereiteteEr-frischuna und Stockung.
Lactucke, Lattich, ist eines der gemeinstenKüchen-Gewächse, welches fast durchgedendsunter dem Nahmen Salat bekannt >jt Er wirdverschiedentlich eingetheilet. Etliche machendessen achterlei) Sorten, welche bey uns die ge-bräuchlichsten sind als i) gemeiner Lartucke,so sich nicht in Köpffe schliesset, s) RrauserLactucke, welcher auch keine häu'.'ter setzet,z) Capu?mer-Salat oder Lactucke mit lan-gen Blättern, welcher aufgebunden werdenmuß 4) Endivlen Lattich oder weiß Som-mer Endivien. ;) Römischer Lactucke oderbraune Sominer-Endimcn, dieserkan durch
kömmt, und in (z) Ropss Lactucke, welch»seine Blätter wie ein Kopf zusammen schliessetWieder andere gehen noch kürzer, undiheilenalle Arten von Lactucke in die frühen und spa-ren ein. Die frühen Lacrucken können garsrühezeitig auf ein verlohren Mist-Beet gesäet,nachdem sie aber erwachsen, an warme OnedeS Gartens in sette feuchte Erde, allemahleinen autei! Schuh weit von einander gexffan-zet, nnd vor der Hitze zwey oder drey Tagebedecket und fleißig begossen werden, Manpfleget sie in kleine Grüblein, wie den wis-sen Kohl zu sekeu, und wenn sie erwachsen,mit kurzem Mist zu umlegen, auch wie denweissen Kohl zu behacken, so werden sie iinieinen guten Theil grösser, und halten sich auchlänger. Die späten Lactucken oder Sala-te können entweder auf ein Mist - Beete,oder an eine Mauer oder Wand auf Mat-ten, wo sie die Mittaas -Sonne haben, undvon denen Nord Winden befreyet sind, gesäetwerden. Jede Art kan man allemahl Mei-nem Stöcklein unterscheiden, damit man da-nach weiß, was vor Arten man gesäet Haie,und daß man sich im Vsrpflantzen besser dar-nach richten kan. Solche Aussaung pflegetman gemeiniglich im Anfang des Merken imWachsen des Monden, in einem lusstigen Zei-chen der Zwillinge oder Waaa vo";michmen,Wenn diese Salate etwas erwachsen nnd, somuß man sie im Wachsen des Lichts, in erstge-dachter lusstigen Aeichen einem, in aute fettefeuchte Erde, wo die Senne und freye Lvffthinkonimen kan, ordentlich nach der Schnüre,allemal einen Schuh weit von einander pii-m-zen, und die Beete fünss Schuh breit abthei-len, lind jederzeit fünff Reihe» auf ein jedwe-des Beete pflantzen. Will man sich dse Mühenehmen, so kan man diese Salate, wie vorae-dacht, in Grüblein »stanken, so dauren sie de-> sto länger und werden um ein gut Theil nrös-ser. Der Salat ist allemahl gut zu pflaum,wenn eS geregnet hat, da der Himmel nochtrüb und die Lnfft kühl ist, so darffmanderMühe mit Bedecken nnd Giessen nicht. Ks»man es aber nicht allezeit so treffen, so >mman sich das Gicss'U und Bedecken nichtm-driessen lassen. Man muß alle Monat Sa-lat-Saamcn säen, und hernach verpflanze»,damit man das gantze Jahr durch guten Km-Salat habe. Welchen man im Keller, meine Zeitlang zu gebrauchen, im Winter be-halten will, der muß erst geaen Johanuis ae-
Ausbindung der Blätter auch abgeweisset, oder! säet werden, wie der Winker Endivien gesa'ctzur Weisse gebracht werden. 6) Der Ropff-! wird. Wenn sie gewachsen und Häupter be-kommen haben, muß.man sie noch vordemWinter in ein Mist-Beet pflantzen, damit m»'wein, es srieret, dieselben zudecken könne. Mpfleget sie auch sonsten wehl m laiigeKaiienisetzen, und im Winter im Gewachs -Hauie ci«im Keller zu verwahren; diese, wenn nia»l«zuweilen bey gutem Wetter in die Liisst brmU
werden sich bis nach Weihnachten a»tunbmi«
halten. Theils pflanyetman auch im Kellen»
Lactucke oder Aopff-Salat, vw> dreyerleyArte», weiß, aelbund grün, dieser letztere wirdabsonderlich der grüne Frießlander genennet.
7) Der braune oder Spanische Ropff-La-ctucke, und,8) der vielköpfige Salat oderLactucke also genannt, weil auf einem Stielzwey, drey bis vier Köpffe wachsen. Andereschliessen alle diese Sorten nur in drey ein, nem-
lich (1) in gemeinen, der breite lange Blätter i .
hat, und wie obgedacht, keine Köpffe sekt; (2) Sand, müssen aber zuvor wohl abgettv«»»
li, krausen, welcher ebenfalls keine Häupter !>e
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und gjsdeim eingesetzet werden, s» bleibn