Ienipapan Igel
Icnipapan, ist eine Art kleiner, wie einHtten-Ev «rosser und länalicht runder Kür-bisse/innewendig mir einem Fleisch versehen,daraus man einen schürfen, anaenehmen undaesunden Sasstroh mit dem Munde ziehenkan, wächset auf einem Stam>?>, der wie eineEsche fast aussiebet, aber keine Aeste hat,bis a» den Wippel, wo die Frucht mit einemBüschel kersür bricht.
Jerusalems - Blume, ist eine Blume, wel-ch« keinen Geruch, aber eine sehr schone aufMennig oder Granaten-Blüthe-Art spie-lende Farbe hat, wiewohl mm auch gantzweissc und Fleisch farbige siehet; ist theilseinfach, theils gefüllt, beyde aber ihrer Na-tur nach einander gan? zuwider, beim dieeinfach"» werden aus dem Saamen erzielet,die gefüllten aber, weil sie gar keinen Saa-meu w!l?en, durch die ?erthei!ung der Wur-zel im FrnkUüg, und ob schon solches auchdnrck dieAusschlitz-und Einlegung der Gten-<»el in das Erdreich aeschehen kan , so schla-gen sie doch selten an, sondern verderben ge-meiniglich annoch in dem nächsten Winter;die einfachen Jerusalems-Blumen daurensuch die strengeste Kälte im Felde ans, die ge-füllten aber nicht, und die weissen find sozart, daß sie auch von der geringsten Kaltermd Reißen Schaden nehmen, doch kommendarinnen beyde mit einander überein, daß sieeine freye Lufftund gutes Erdreich erfordern;wei! aber selbige sehr starck wurkeln, so istnotliia, solche alle Jahre zu beschneiden undwiederum in frischen Grund einzusetzen/Nächst dem wollen sie es mit der Bemessungsehr nett haben, und nicht zn viel, auch nichtzu wenig,bevorab mit keinem Eiskalten Brun-,-en- Wasser begossen werden, weil sie davonKar leicht ihre schone hohe Farbe verlieren,sich abbleichen und ausrosten.
Jesus - Dlümlein, sucheDreyfaltigkeits-Blumlein.
"Isen -Daum, siehe Tax-Vaum,
Igel, ist ein viersüßiges Thierlein etwain der Grosse eines Caninichens, hat einegantz stachlichte Haut, oder mit so spitzigenund langen Stacheln besetztes Fell, daß manihn ohne Verletzung nicht wohl angreiffenkan, das Maul und die Füsse aber find knrtzund glatt, und wenn sie von einem Wenschen, ode? sonst von ihren Feinden, darun-ter die Schlangen, Bären, Wolsse undFüchse die vornehmsten sind, ertappet wer-den, rollen sie sich wie eine Kugel zusam-men, daß man sie nickt wohl möge anrührenkönnen, so bald man ihn aber mit Wasser be-giesset, lässet er die Stacheln sallen, und istalsdenn leicht und ohne Verletzung anzugrei-fen; dieses weiß der Fuchs sehr wohl, denndieser besprengt den Igel mit seinem stin-kenden Harn, daß er sich austhun, und ihm, >m Raub und zur Speisedienen muß- DerJiel sind vornemlich zweyerley Geschlechte,neulich die Sau-Igel, welche ei»en Rüsselw e ein Schwein haben, und die Hunds-Igel,welche ein Maul wie ein Hund habe». Man
izs-,
theilet sie auch indiewildenundeinheimiscbmIael. vn, h -iren sjch ?e>n. m Wlldniss^M»i Wäldern; diese aber mehr in Häusern uns „m^die Häuser auf; den erstaedachten ist nochzufügen der> Meer- Igel oder d-!s Stachej-! Schwein davon unter diesem Wert f«»ernichzuiesen. .Es gleichet der )geldcmDMin vielen Stücken, denn er suchet des Nzchizseine Nahruni wie der Dachs in Obst, Ge-würme und dergleichen, doch wie der Dachs! grössere Gewürme, als Kröte», Frösche, W-i'che ze. suchet also thuts der Igel in kleinen,I geflügelten Ungeziefer und Gewürme, Mj Kä'er, und was sich im Grast zu haltenMzu kriechen pflegt, wie solches ihre Gckuged«! Gegend, wo sie sich gerne zu halten! nebst ihrer Losung zur Gn-'g« anzeigen iü-i dem die ordentlichen ff,,!?-Afade durchs Gnjifie bald verrathen; so ist auch die Gestades! Igels dem Dachse sehr qi.ich, imwasse«erdie Fährte im Fortlsuffen eben so formjket,als auch den Tag eben also, wie der Dach»,scheuet: doch wird dem I.zel pneschriewi,daß er des Nachts seine Nahrung,nach Pro?«r-tio» seiner G-össe und Ohnmacht, am wei-teste» suche, denn er bey anbrechenden! Uor-gen zur Sommers - Zeit ans denen weit«»Feldern zu Holtze oder Hecke eilend, demWeidemann inanchmahl im Anstellen an-kömmt und ihn betrüget. Er vcrdirgct sichallezeit gerne, und zwar im Sommer mid.YMin die dicken Hecken und Zaune Winkels Zeitaber in hohle Baume; seine Nahrung besie-het in Aepsseln, Birnen Weintrauben unddergleichen Flüchten, nach welken er auf dieBaume klettert und selbige ab>chütte!t, her-nach sich in den abgefallenen Früchten herumwäitzet, daß dieselbe an seinen svitzlaen Sti-cheln stecken bleiben, und gehet also damitnach seiner Hole zu, wiewohl er nicht ss vieleinträgt, daß es durch den gantzen Ämterdauren sollte, sondern er zehret, wenn tti»Vorrath zu Ende, vom Leibe so wohl als derDachs; in seiner Hole machet er allezeit MSLöcher, eines gegen Mitrag, und das anderegegen Mitternacht, damii er, wenn derWindvon Mitta-; herkommt, das Loch gegen M-taa, und wenn der Wind von Mitternachtwehet, auch das Loch gegen Mitternacht ver-machen, und doch durch das andere Luffthaben möge- In den Weinbergen thut ergrossen Schade» an den Weintrauben, dieer seinen Jungen zutraget. Er frißt «Mäuse, wenn er sie haben kan, wessalo er
mit unter die Raub-Thiere gerechnet, am
in de» Hausern, sonderlich aus denen Krrli-Böden star einer Katzen gehalten wird. Wemdas Weiblein ihre 'Heckzeit vermerckt,aet sie i» einen dicken Zaun oder anders M-sträuch einen Ballen zermalmetes dürre»Gras oder Schmeelen eines Kopffs Grossesammen, und setzet darein vier, sechsacht Junge, welche sie mit ihrer Mucverziehet, den» sie ihr Gesäuge unterm uivhat als ein Dachs. Wenn man einenabziehet, siehet er gemeiniglich fetti aus, ^