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HZfft-Wehe Hülse
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selben ein neues Eisen sein weit zurichten,daß sich der Huf unten von sammen gebenund wüchsen kan; darnach richte man demRoß folgenden fetten Einschlag zu: NimmGchwe.n Mist vierLothHasen-Fett, einVier-tel-Pfund alt Schmeer, ein Pfund gestobenenLein Saamen; diese« durch einander gerührt,und aekocht, dem Roß warm eingeschlagen,und vier Wochen nach einander contmmret,so bekommt das Pferd wieder gute Hufe-
Huhn, suche Henne.
Hüfen, siehe Hagebutten.
Hüfner, suche Anspanner, it. Hübe.
Hüffre, ist dasjenige Theil des Leibes, wel-ches zu beyden Seiten von denen letzten Rib-bendisa»'die Hufft-Beine reichet, um wel-che Gegend die Unter-Kleider schlüsselt undder Gürtel angeleget wird.
Hüsst Horn, siehe Hief-Horn.
^üfft-'Wehe/st eine ArtderGicht-Schmer-zen', -reiche inivndcrheit an denen unternHüfft-Ribbe» und an der Hüffte auf eine sehr em-pfindliche Weise gefühlet werden, vornemlich«der aus die Abführung des überflüßigen Ge-blüts durch die Güldene Ader abzielen. Eswerden dabey die Seiten und Lenden-Mulcelnso sehr zusammen gezogen, daß der Kranckegany krumm gehe» und sich ohne Schmertzennicht ausrichten kan, sonderlich findet sich die-ses Uibcl bey denen alten Leuten ein. Vor-her» hilfft sonderlich freywillige Bewegung,wie auch daß man dem Geblüte Lufft machedurch Aderlassen. In dem Schmertzen selbstaber kau man nebst der Gedult, Venetiani-sche Seiffe in Wasser auflosen und daraufleaen, sich auch mit warmen Tüchern reiben,»der aber das Attich-Oel brauchen. SieheAttich.
Hülse, heißt zwar überhaupt die Anwen-dung leiner Leibes - und Seelen - innerlichenund äußerlichen Kräffte an Vermögen, Anse-hen :c. zur Beförderung des vollkommenernZustandes eines andern Menschen, ode? aberinsonderheit zu dessen Beystand, oder Erret-tung in Nöthen, oder zur Erleichterung derNoth, dazu uns die gesellige Liebs, iedochnach verschiedenen Stusen und in Ansehungdes einen Menschen vor dem andern aus be-sondern Ursachen verbindet. Ingleichen heißtes auch die Hülfe, wann Eitern Kinder aus-statten, oder ihnen zur Hülfe und zu ihremAnfang der Wirtschafft etwas mitgebe», wo-zu allerdinges Eltern aus besondern Ursachenund am ersten verbunden sind. Allein imgantz engen Verstände heißt die wircklicheVollstreckung eines ausgesprochenen gerichtli-chen UrtelS in bürgerlichen Streitigkeiten,welche, in» Fall sich der Verurtheilte nichtfreynMg dazu verstehet, von dem Richterdurch Zwangs - Mittel in der no» denen Ge-setzen vorgeschriebenen Ordnung zu dem En-de geschicht, damit der Kläger seine Befrie-digung, so viel möglich, erhalte und klaglos«»stellet ittde. Da»»» handeln ab« dieRech-
Hülfs-Gelder Hüner-Biß
. te mit mchrern. Ein Wirt muß nurejnj^Begrifdavon haben,und wissen, daß er vrde„.licher Weise, und-so lange er kan, wenn er i»der bürgerlichen Gesellschafft lebt, die M.welche auch die Execution genennet wird, bdem Richter suchen und von demselben ers-ten, nicht aber sich selbst, wie etwa»» im G,,.'de der natürlichen Freyheit, und in dmmbesondern Fällen, da sich selbiger auchin der bürgerlichen Gesellschafft äusser» W,helfen müsse.
Hiilfs - Gelder, heissen die Gelder, IMin gewissen Fällen und an gewissen Qm,nach denen Gesetzen vor die Vollstreckung derHülfe denen Gerichten, eheste geschiehet,be-zahlet werden müssen, und sich offt zu zrchrVerzögerung der Justitz auf ein hohes, j» U5 von loo erstrecken, gleichwohl aber, d«selbe nun einmahl unter die vvtnehinjil»sruKuz jur>5cl>Aioniz oder Gerichts - NiltzUIWund da die Gerichte mit denen Land Güter»verknüpfet sind, dadurch zu derselben ausswwesentlichen Einkünfften gehören, «der li»grosses Theil derer sogenanten GerW-Sporteln ausmachen.
Hüllt und Fülle, unter dieser RedenS-Wwird insgemein daSieniqe begriffen, was >u t!»Leibes Kleidung, Decke und Erhaltung ichlchund nöthig ist.
Hülsen-Früchte, werden diejenigen Früch-te genannt, deren Körner oder Saamen nichtin Aehren oder Rispen , sondern in EchmoderHülse» wachsen, dergleichen sind dieÄd-sen, Kicher», Linsen, Wicken und Bohne»,welche insgesammt unter das Somnier-Se>traide, oder besser zu sagen, unter die Som-mer Früchte gezählet werden.
Hüner, diesen Nahmen führen unterschie-den: Arten von dem Feder-Vieh, welches ss-wohl zahm als wild; doch begrelffet mn ins-gemein darunter nur die Haus-Huner
dem
unter dem Wort Henne weitläufftig.worden, weil die anderen, verinittelß MBey - Nahmen mercklich unterschieden «»>darunter auch beschrieben zu finden: mRcdHüner, Virck-Hüneu, Trnt-Hü«r<u, s- f.
Hüner-Aug, sind Schwielen und —. ^
so an denen Jähen und Fuß-Sohlen von M
kem Drucken und Zwängen der SKGwenn sie zu enge sind, entstehen, mid MSchmertzen verursachen. Man muß sie w'weder, nachdem sie in warmem Wasser er»ausgezogen, sauber ausgraben, oder M«mit Saltz uiid Wein-Eßig geflossengen, oder sie mit schwarten Schneckendig reiben, bis diese sterben, solchean höltzerne Spiesse stecken und in der ^ne dürren lassen.
Hüner-B,ß, Hüner-Darm,Rraut, oder Vogcl Rraut, ist eM gem «und jedermann wohl bekanntes Kram^welches verschiedener Art ist, »"d MS
Kr«kt- und andern Gärten, als sonst an