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[1] (1764)
Entstehung
Seite
981-982
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<M Grasen Gras-Aeichen Graupen Grenade 98s

Grase»,heisset das Gras vvü Rändern, Rai-! welche denen Bauer-Weibern,so die ffeld - oderneu,Dämmen in Gärten:c, und ander« ange- Hoi^Graserey von einer Herrschafft gemie-wiesene» Grase-PIäize», worauf man mit der ttzct, zugestellet werden, um solche, wenn sieSense nicht hauen kan, mit der Gras-Sichel grase» gehen,bey sich zuhaben, oder aber de-abbnnaen. Eine Art zu arasen, ist auch das nenGrase-Mägien zu aeben, damit sie, wo sieSchraxffcn des Melkens uns andern Gettat- el»an von demHvltz Förster,Fuicr oderLand-.des , das sich überwachsen will- Siehe Knecht des Grasens halber angesprochen undSchrapftn. verpfändet werden weiten, sich dadurch legi-

Gras-Hecht, ist der Nahme, welcher der timiren konn.n.kleiüsten SorteHechte von den Köchen beyge- Graupen sind jweysriey: Gerste,, - »nd" - leget wird. , ! Weiyen-Graupen, wenn nemlich«»»denen

", - Gras. Hüner, werden diejenigen Huner qe- Gersten- oder Weisen - Körnern durch denNtiinel, so vonven junze« Schlag Hol,! Geha- Müh^Stein, oder aber durch besondere Grau-- ! gen oder Gehauigen, wenn sie so srarck wieder pen-Glampftn die grodxn Hülsen und Spike»aufgewachsen, daß mit der Sichel »ein jungen abgeflossen sind.. Die lelttere Art siehet besser

- . Gewächse (Wieder Wüchse) nicht mehr Scha- aus, da die^aus dem Aiübl-Stein gemachte^ ! de zugefüget werden kan,vor die darinnen »er- mehr dem Schrot gleich kommet. Wer seine

stattete Gräserey entweder in n-rur- von den Graupen selbst in den Stampfen maeven will.

Banern au die Eigenthums Herrsch ifft gelie- uiuß die Korner erstlich etwas weniges nesen,

fert,, oder ein benanntes an Geld dargegen ab- und hieraufalso naß in dem Stampff so lange

^ stattet wird- stauipffen lassen, bis man siehet, daß die Hülsen

Gr<»s Lammer, ist ein »othwendigerTheil abgehen; darnach schwinget man die hülsen

.. eines Hof-Gebäudes, welche gleich an dem in einer Wanne ab,thut die reinen Kömer «ie-

Rind-Vieh-Stall angebauet, und mit Mauer- der in den krampst, menget etwas iveiüene

Steinen ausgepflastert seyn soll,um das von de- K leyen darunter, und stampffet es wiederum

, nenMagden zur täglich benothigtenFütterung, eine gute Stunde, lässet es hernach durch ein

auch zu gewissen Zeiten in Borrath emgetra- Sieb lauffen, so sind sie fertig. Wenn die

. gene GraS, Kraut, Rüben, Mohren, und der- Graupen gaus rund gemacht sind, werden sie

' / gleichen drinnen zu verwahren,uu>> soll vor die- Perlen-Graupen genenn^t, wegen deren Iu-

' se leptere ein besonderer »erschlossener Unter bereitung die Nürnberger vor andern denPreis

schied darinnen seyn. Man steiler auch den behalten. Die Graupen geben eine wohlze«

Hack-odec Stamxss- Trog und die Traben- schmückte Speise, und eine gute Nahrung, wo

oder Träber Fasse hinein,damit man beydes in sie aber zu viel genossen werden, fallen sie nicht

- der Nähe habe. nur dem Magen nur Drücken beschwerlich, son-

<Sra!'e-Rorb, ist ein wirtschafftlich Aerck- der» verursachen auch Blähungen, dahingegenzeug, darinne das Gras eingetragen wird.. > der Schleim davon denen Krancken von denenGras-Mücke, ist ein Vogel, in der Grosse Artzney - Verständigen sehr recommendireteines RvthkehlichenS, hat aber einen kärtzern wird. Sie sollen aber, ehe man selbige mit^ Schwantz, und siehet von Farbe sprenglicht- Wasser zum Feuer seket, zuvörderst recht rei-grau,am Bauch aber geldlicht. Er suchet sei-ne gelesen werden,dä sie denn einkochen müs-, ne Nahrung allezeit in Wiesen und dabey be- ftn, hierauf giesset man entweder Milch dar?findlichen Gebüjchen, unter welche er seine an, und lässet sie vollends weich kochen; daBrüt leget, und gemeiniglich vier bis fünff sie endlich gesalyen, mit einem Stück ButterJunge ausbringt. Er kan keine Kälte leiden, gut aemacht, und also angerichtet, mit brau-v»d i-ehet daher» bey Zeiten hinweg, kommt «er Butter übergössen, aufgetragen werdenauch «ehr,pake wiederum dieser Orten an. Bey können; oder einige nehmen stat der Milchdiesem Vogel ist sonderlich merckwürdig, daß, gute Fleisch-Brühe, würben sie mit Sals,wie die Eyer von andern Vogel» inehrentheils Jngber und Pfeffer, welches ebenfalls eine ge-sprenglicht, dieses Vogels Eyer hingegen recht snnde wohlschmeckende Speise.^ Himmelblau sind. Man hat auch anzemerctt/ Grauwerck, ist eine besondere Art grauen

- daß, wenn der Guckguck seine Eyer in das Nest Rauchwerckes, so in der Menge aus Lieflandeiner Gras»Mucke legt, solche vv» derselben und Moscau gebracht wird, dessen man sich zuausgebrütet, und die ^unge,als wenn es ihre derW nter-Kleidunq bedienet-

wären, anferzoyen werdenGras-Schnepfe, siehe SchnepffeGras Senfe, suche Sense.

Gren, siehe Gran,

Grenade, ist ein Gerichte, welches man ausgut Teutsch eine gespickte Pastete nennen mych-

Gr»'. -^tche!, siehe Sichel - te, und wegen seiner besondern Delikatesse zu

groües viereckiges Tuch grossen Ausrichtungen, ja aufKonigliche» Ta-vvn grober dichter Leniewand, an den vier Eckeii se!» gebrauchet werde» kan; es "wird aber wl-^ von Werckgemachte:! und^ ches"solgendergestalr gemacht. Nehmet fünsswie Zone gestochtenenAipftin versehen, wor--Pfund derb Kaib-Fieisch von denen Keulen,^'M^ten die Gras - Mäade das schneidet solchesScheibenweis gantz dünne, undG.as auf den Rucken »ach.yau>e tragen; und klopffet es. Hernach nehmet Speck, ichneidetdi^sis heisset svdsiineme Bürde Gras. ^ ihnsoklein, alswoltetihr Reb-Hänerspicken,gewisse auf Blech- spicket damit die Scheiben des Kalb-FleischöS«tuck-eü! geschlagene, oder auf Holtz, Papier, fein sauber, so viel ihr deren brauchet. NachPappe Zk. mit Siegel-Lack gedruckte Zeichen,! diesem schneidet SpeckFleckivkise, ie grösser, «e

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