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[1] (1764)
Entstehung
Seite
871-872
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871 Gar»-Aeschem Garn-Handel

Garn Gericht Garten

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Weiffe (Haspel) gewunden. Wenn diesezwanstigmahl uiuaedrehet worden, also daßpV'Uikiz Fädeii aus der Weisst so wird einmahluntergebunden, und ferner mitWeiffen undllu-terdinden so lange fortgefahren, bis vierzig sol-cher zwanftigfädniater Gsbinde oder sogenann-ter Fixen aufder Weiffe find, welche zusammeneinen Strehnen ausmachen, der sodenn von derWeiffe abgenommen, und bis man eine Quan-tität Strehnen zu äschern beysamim'n har, aneinem trockenen Orte auhehilnget wird. Imgroben Garn, welches ungeschickte und lingang-dare Strehnengebräuchlichauszekenvie ^,,

ziafädniaten Gebinden oder Fiken bestehen, i Landmann. ^

Wenn man dieses Garnes von einer und Verschlecht aufs Garmpinnen, iedoch unterm«andern Art einen TK-u! beysammen hat, so muß. gewissen und Manufactur mäßigen Aiiffichili-selbiges, ehe es aewirckel oder zu Zwirn gema-^ge; andere aber, die mußig gehen, oders«,,chet werden kan, von dem ihm noch anhangen-, oder doch so was thun, welches nicht««

Flacl>s-Ha>iff-und Wollenbau entstebi"»^viel bedeutet, noch mehr aber ausmachet m ldas Garn im Lande zu allerhand Manu»?ren verarbeitet, nickt aber von denen«,.«"fern oder denen Landwirten selb't wi>führet und verkauft wird. Weaen dich^?.Handels sind diejenigen Dienste undj beo denen Land.Gütern gar nüklich,d!,die>>ütcrthane» gehalten sind, eine gewisse Zln^'lGarn umsonst oder vor ein aeringes in se«IMaasse^u spinnen, sonderlich wenn der^-chen Guter einen guten Flachsbau hab«,, s>„

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sonderlich aber das weiblich!^

den Uurath aereiniaer.und die noch grobe einge-sxonnene Theile woh! ausgekochet und ausge-lauaet werden, so man äschern nennet. DiesesGarn - Aeschern geschiehet folgenderge-stalt : Mau muß in einem Kessel Wasser siedenlassen, und indessen das Garn mit sauber gesieb-ter Ascke in einen Juber thu»/ sodenn das sie-dende Wasser darauf schütten und umrühren,und so lange stehen lassen, bis man die Hand

fortwähret, z. E. die Obst-und andereM«,oder Weiber, ebenfalls dazu angehalten w-den. Siehe Marpergers Manufactur W,Mm sehe auch nach: Spinnen.

Garnelen, siehe Srv.l'ben.

Garn- und Feder-Gericht, wird imHaasen aestellet.

Garniture, nennet man nichtnur denMpuft und die wohl zusammen gesuchte AM-

darinnen erleiden kan; darnach muß man eiln firung an Kleidern und andern Schmuck! so-wenig Roggen-Stroh (wiewohl Gersten-Strohs dern man verstehet auch darunter die be»von vielen Haus-Müttern vor besser gehalteil^dernAuszierungcndcrSpeisenausdenZEwird) in den Kessel einlegen, damit sich das? sel-Rändern durch allerley Gebackenes, M-Garn nicht anlege, aus das Stroh aber einen l menwerck, mit grünen Blättern oder derMStrehnen nach dem andern hinein schlichte.und! chen, wie solches bey einer iede» Spe>se»«darzwischen immer ein wenig Aschen einstreu- j mercket >vorden.en, bis der Kessel mit Garn so weit voll wird,, Garn-Sack, ist ein zum Fischfang gelMdaß es räumlich sieden kan; sodenn soll man ^ und in Gestalt eines langen SackesgcsmWdas im Zuber gebliebene Langen-Wasscr, wel-j Nebe, welches beym Eingang weit, «»Mches das heraus genommene Garn nicht in sich Zweyen Wänden versehen ist, nach und«gezogen, über dasselbe in den Kessel schütten,! aber immer enge-wird, also, daß esausdttMund also bendren Stunden sieden lassen; nach!ga!!tz spi!<ig zuläusst; damit aberdieser«?m»diesem muß man es in kaltem Wasser auf das, seiner Rundung ausgespannt bleibe, >M«sauberste answaschen, und über Nacht in lau- nach der Weite des Sacks einige Reiffeu ui^lichtes Wasser in einen Juber legen, damit sich > wisser Distanl) von einander inwendia «»Pdie Rothe völlig heraus ziehe. Endlich laßt > macht, auch gleichsam ein gestrickter TmKman es auf Stangen hängen, und (weil diese, mir eingebracht, der enge zusammen gehet»Arbeit gemeiniglich und am füglichstenimFe- nur einen kleinen Durchgang hat, wod!»»bruario, da das meiste G«rn den Winter durch Fisch wohl hinein, aber nicht wieder M>gesvonnen seyn muß, zu geschehen pfleget) heraus kan. Sie werden neben einander^»dasselbiae wohl ausfrieren, denn ie mehr sei-Flüsse und Ströme geleget, und stA! ,biges gefrieret, ie besser taugt es auch nachge-! Wände als dcrZipffel vom Sacke anhends zum Wircken, und desto geschwinder! festiget. Ein FaU-Sack ist ein grosser, Mw .läßt es sich auch bieichen; wenn eS aber an gen Wänden versehener Garn -Sack,der Sonnen getrocknet wird, muß man es offt- - ,

mahls schwingen,ss bald es recht trocken, wiederabnehmen, zusammen legen, und denn Streh-nen-weis auf einen Stock mit Kolben und

Schlegeln schlagen und bläuen, darnach wie-, . ...

der aufreissen, die Agen auSfchivingen, und also !men, »der mit allerhaud in die Hau«» ^bis man eS dem Leinweber oder Bleicher über- dienenden Kräutern, Wurtzeln uno A .

oder mit Spakier-Gängen, Hecken, P« ^den, mebr zur Lust,

>en versehener Garn-«acr, ^alieine einen grossen Bach odew >gen Fluß überstellen kan. .<>»«

Garten, ist ein mit Mauren, Plancks

chem man

Zäunen umgebenes und wohl verwähl'^,..

cke Landes, welches entweder mit

giebt, zum Wircken oder Iwirnspinnen bereithalte». Aus diesen allen nun entstehet derausträgliche und an einigen Orten sehr wichtigeGarn-Handel, und das Garn-Spinnen,welcher sonderlich in Schlesien, Nieder- undOber-Lausitz und andern Orten mehr, qus dem

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Blumen, und audeni inehr

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nmhel» gar fWch m folgende vier

Nutzen versehenen Dingen; ^er^zur Medicin dienlichen in- und au«> ^Gewächsen bcftktundbepflanyet ist/