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S;i Gänge seyn Gänse-Hsltz
Gänse-Laus Gänse-Stall
und verderbet werde. Man hat auch Holtz-Gange, deren Menge man nicht ohne Nothvergrös.er» lassen muß, weil es insgemeinHol« Diebes-Gänge sind. Siehe Gang.
Gang- seyn, sagt man bey der Iägerey vondenen Thieren oder Hunden, so wohl laufenkönnen.
Gänse-Blumlein, siehe Margarethen-Blümlein-
Gänse-Distel/ Hasen-Roll! oder Sau-Z?tstel, ist ein wildes Kraut, welches einenhohlen und xur braunen mit einem Milch-Safft angesüliten Stengel, und an dem Fußdesselben zerkerbte, rauhe und mit langen,harten und spitzigen Stacheln versehene Blatter von dunkelgrüner Far'>e b.at. Die Mn-
,ne», weiche Büschelweise beysammen wachsen,sind gell? und nm ein merkliches kleiner, alsdes kvw?n Zahns. Nach diesem folgen kleinelans.ichle Sarmcn-Körniein, so an demvbern Theil mit Feder-Büschen besetzt sind.Die Wurtzeln sind klein, weiß und zasericht.!Dieses Kraut wird in Entzünd-und V-rsts-!xfuna der Leber, wider die erhitzte Galle/mich in Fiebern, und als ein treibendes Mit-tel in Stein - Schmer,-e» nützlich gebraucht;wenn es noch jung ist, kan man es unterdie K anter-Salate nnt nehmen. Es wachsetin Garten, auch auf Wiesen und Kraut-Fel-dem. Sonderlich aber ist es, wenn es ge-hacket wird, vor die jungen Gänse ein gutesFutter. >
Gänse Fuß, ein Kraut, welches aekerbteMatter hat, die einem Gänse-Fuß ähnlichsind. Ist ein Gras Kraut.
G -inse Garbe, siebe Ganserich.
Gänse-Gekröse, Gänse-Rleint, kleineGans, wird unfeinem Wort, der Kopff,Hals, Flügel, Füsse und Magen von einerGsnS gcnennet, welche man, wenn sie rechtreinlich geputzet, der Magen aufgeschnitten,die inwendige Haut abgezogen, und allessauber ausgewaschen worden, entweder aelbMit Saffran, oder mit Semmel-Schnitt-gen, oder Petersilien-Wurtzeln, oder auchmit dem von der abgewürgten Gans auf-gefangene» Schweiß zuzurichten pfleget, wel-ches letztere man insonderheit das Gänsc-Schwary nennet. Welcher nur gedachtenZubereitung oder denen Brühen allezeit erstvorgehen muß, daß man das Gänse-Rleinrzuvörderst ein wenig gesaltzen mit Wasserzum Feuer setzt, es abkoche, daraus aus-kühlen )asse, und sodenn erst mit erwähn-ten Brühen zurichte. Wenn die Leber nichtsonderlich groß ist, nimmt man sie auchdarzu, ausser diesem aber ?iebt sie a «artezubereitet ein belieates Essen. Jngleiehenwird von einigen das Eingeweide oder Ge-därme auch dazu gerechnet, und wenn eszuvörderst offtmahlen gereiniget und ge-waschen, gemeiniglich um die Füsse gewi-ckelt.
Ganse-Holn, ist ein länglich, an beydenSeiten zugespitztes, il^der Mitte aber schma-les, und nnt einem viereckig len Loch versehe-
ne« Holtz/ welches denen GänftüT^^zu braten verlanget, mit seinen zwe»tzen von innen heraus gleich hinter den ^geln durchgestoßen wird, daß, wenn »m, s-'bige am Spieß gestecket, und mit dessen s»'tze durch die mittelste Oeffnung dieseszes hindurch gefahren, sie durch die si».eingebraten, am Spiesse nicht schlag °schlaudernd werden können.
Gänse-Rraut, siehe Rannen-Araut
Gänse-Laus, ist ein kleines, lanaej Mgeschwind laussendes Ungeziefer, braun-odergraulicher Farbe und mit sielen Füsse» ^>.sehen, welches sick? unter den Feder» derbefindet, und diese dergestalt gra'let, dirüenicht gedeyen noch zi'.nekchien können.sie zu vertreiben, siebe Gans-
Gänser, Gänserich, Gänsert,
Mann unter den Gänsen gcnennet. AM-cher von seinen Weibern unterschieden, Mvor denenselben zn erkennen, siehe G«,Man pfleaet aemeiniglich aufsunffzehenEiilse einen Gänser z» rechnen.
Gänserich,Gänse Garbe,Silber-Ar«»t,ist ein bekanntes Kravt, welches in grafichtl»Auen und feuchte» Gründen, wie arch«»qrasichten Wasser-Gestaden, fümMchd«die Gänse weiden, gesunden wird, aliichnes auch seinen Nahmen bekommen Kimmag. Es hat eine längliche zäserichte Wur-zel; die Blätter, welche zum Theil ansi«Erden liegen, sind vielfältig zerspalte» Mrings herum zerkerbt, den. Blattern d«Odermennige, oder des Rheinfarrens adMoben arün, unten aber Aschen-öder «ci-sarbig, und von der Wolle, damit,ic Er-zogen sind, gantz lind und zart anzugrM,Die Wnrtzel stvssct neben den Blattern«lange, dünne Näncklein oder nmdew»aus, so hin und her aus der Erden km»»,und scitvne bleichgelbe und funstdlal»Blümlein brinaen, welche denen
oder FÜnssfinger- Krauts -Blumen
gleich sehe». Äieses Gewächs, so eiiiu! -derlicheu Geruch oder Gelchmack 'die Versehrten Därmer, vor gerönne,.ASvon Stössen oder Fallen h-rkom,nendc»E«te, wie auch vor Fisteln undund äusserliche schaden M a» > ^dörret und zerrieben, m die Wundendas Bluten derselben P!>'N.
Gänse-Schwary, siehe G..nft-io
'"'Gänse - Stall, "°rin,wn MÄrdieAdes Nachts einsperret, »"d F"füttert, muß in einer Hof-R th-
n einer . pa-
her vor Winden und '-^eOrte angebracht sey»: ?cn.i ohGänseben Tage aerne Ae» !>>'
Teichen »ich aushalten, so
Nacht-A-it gerne einen wa m^ u^
nen Stand und Sitz.et man ihnen offters ^lsilieswelches sie nicht "»r w'"w'"'d »-«>sondern ihnen auch am Wacy y