7-z Feld-Geflüzel Feld-Maaß
und nachgehends mit Steinen ausgemauert,oder zuvörderst ausgestacket, und mit Leimenausgeklebet werden müssen. Die auszumau-ernde Felder werden entweder aufs Viertel,oder auf den hohen Stein abgebunden, dasist, wenn die Mauer-Steine der Breitenachüber einander geleget werden sollen, mußda» Hslk über sechs Aoll dicke seyn, wird derStein aber aus die schmale Seite gesetzet,verrichiet es etwas über 4 Zoll-
Feld-Erbsen, siehe Erdien.
Felder Düngung, suche Düngung.
Feld-Früchte, siehe Äcker-Früchte-
Feld-Geflügel, darunter werden die Trapxen, Fasanen, Rebhäncr, Brach - Vögel,Wachtel», Lerchen und alle andere Vögel be-griffen, welche sich mehrentheüs in Feldernund Gebüschen aushalten, und daher» ^ sichso wohl von dem Wald - und Wasscr-GeflUgel,a!S von den Raub-Vögeln unterscheide».
Feld - Geschirre, siehe' Acker - Geschirre
Fcld- Graftrcy, suche Gräserey undGras.
Feld-Huhn, siehe Rebhun.
Feld-Rümmel, dieser Nahme wird zweyenverschiedenen Kräutern bey^eleg -r, und zwarsübret solchen nut Recht, der bekannte Wie-sei! oder Speise Küminel, welcher auch Rar-vc oder Garvcn, zum Unterschied des Rö-mischen oder grossen Garten - Kümmels, ge-neunet, und, ob er wob! genug wild wüchset,toch auch in denen Gärten und Feldern ge-säet wird- Ausser diesem heisset man an sehrvielen Orten den kleinen eder wilden Quen-del ebenfalls, wiewohl unrecht, Fe!d-Rüm-inel. Wovon unter den Wörtern Rüinmclund «Wendel ein mehres.
Fev-Lattich, ist die wilde Art der La-ktucke, so man auch Acker - Salat heisset. Sie-he Lactucke,
Feld-Lerche oder Rorn-Lerche, sieheLerche.
Feld-Maas?,, oder das Maaß, wodurchaller liegenden Gründe, als Aecker, Wiesen,Hölyer, Teiche, Gärten ?c- Inhalt und Giss-te erkundiget und gemessen" werde» kau, istso vielerley, als Länder und Provinzen sind,ja fast eine iede Stadr hat ihr besonderesMaaß. Auch die Benennungen sind uuter-sevieden: denn an einige» Orten wird dasje-nige, was in Sachsen Acker heißi, ein Mor-N!» oder T<-gwerck genennet, und jenesWvrt bey Feldern, Hol,; und Teichen, die-se? aber bey Ausmessung der Wiesen gebraucht,di hingegen in Sachsen ein Morgen, sei-nem Inhalt nach, nicht mehr als ein hal-ber Acker ist. Anderer Orten, wie in derSchweitz und anliegenden Landen, heißt einAct er in Ausmessung der Felder und HolkesIuchart, bey den Wiesen aber Thauen, dereniede andertbalbc Jucharte ausmacht. Manhat auch noch sehr viel andere Worte dasFeld-Maaß anzuzeigen, als-. Nösel, Ge-lenae, Dreyzartcn, Striegel, Gehren, Sot-
Feld-Marck
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teln, Stricken, Stücke, Joche,nnd bey denen Wiese», Tazewercke, Cab?,nMasen, Theilungen,Fuder, die dochnicht alle ein dekerminirtes Maaß, sonder» nurüberhaupt »ach Unterschied der Ebenen derBerge, der Güte und der geringer»Artgleiche» des MaasseS der Aussaat, (dahin ge-höret , Titus hat so viel Scheffel M z/bald ei» groß oder klein Stück Feld a>i!ci«nwelche denn auch nur durch Mahlsteine undRaine unterschieden und bestimmet werde»sie mv!en nach Ruthen wenig oder mehr hchte». Denn die Alten waren noch nichi Er-dengeiftig, weil Land aenug vorhanden Nr'daher sie denn auf das Äusmessen nicht so sWderlichsahen, sondern nur nach derFruchtkr-keit und Unsrnchtbarkeir, oder nachderUuzxder Zeit und Nvthdurfft derer zumnöthige» Thier-Kraffte, die Theile ihrerU-der bestimmete». Eine Hufe lwtte also oftim schlechten Lande viel mehrAcker oderMr-gen nach heutiger Ausmessung als eine Hchinrguten Lande, Daraus entstehet sondMnoch der Unterschied der steuerbaren in inSteuer verschiedentlich angelegten Huseu.Ja eben daher entstehen auch z. E, kmd-Dorf- Haken - Heeaer - und Tripel - Huscii.Man kan hievon Oettingers l'rliK. d-jor-l^^irum.LinckvomGreny.Rechte undRohrsWirtschaffts - Recht Niichsehen. Wir niolleiallhier nur des in dem Churfürstenthum wach-sen gebräuchlichen Feld - Maasses nach Ackernund Hufen gedencktn: Daselbst harderMw(welches Won so wohl bey Feldern und Wie-sen, als Hvlkern und Teichen durchzeheiidSgebraucht wird) drey hundert Creutz-MQvadrat - Ruthen, deren iede achthalb Ml»und zwey Zoll Leipziger Maaß in die Me, und Breite hält, das ist: Ein Acker muß sie-beiizehe» Ruthe», vier Schuh, zehen ZchLeipziger Maaß lang, und eben auch so lmtseyn. So hält auch ein Stücke Feld, das die?Ruthen breit uud hundert Ruthen lang; Mfünf Ruthen breit und sechzig Ruthen laii»!oder sechs Ruthen breit und fu»M >a>iz;oder zehen Ruthen breit und dreyßig RM»lana; oder funszehen Ruthen breit u"dk^'zig Ruthen lana ist, iedc mahls elnen W»Das ^usen-Maaß differiret nach derdes Landes, nnd iedeS Orts Gcbrauai, wniachen bald zwölff. baldfunsszehen, baldzehen, ja einiger Orten auch M.mer Müvanlzig bis dreyßig Acker eine HuttAn einigen Orte» wird bey den seldcwder das Wort Acker noch Hufen gebMiMsondern man rechnet den Inh? !,?!.«>Stücke nach der Aussaat, und oa 'Ich habe so und so viel Scheffel W ^Von denen übrigen Worten, die cm »Maaß anzeigen, wird an ihrem Ortdas nöthige anzcmercket werden-
Feld-Mag-Saamcn, sieheRosen.
Feld - Marck, oder schlechterdings Mr»wird ein Stücke Landes oder Feld ge"^>s? in seinen Grentzen mit Marck-oder