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Cederbauni, ist eil! !,«»u«disches Gewäch-se, welches heut zu Tage in vielen Gärtengefunden inrd. Es ist aber hier nicht die Re-de von dem Syrischen oder grossen Ceder-Baum, der aui dem Berge Libanon anzu-treffen ist/ d-WSü Üeye Philosoph. ll.>-»icoo ;sondern von dc.n kleinen uüd >scen«nnteno^-c^r-,, Welcher aus PHLmeien seinen Ur-sprung hat/ auch auf denen Bergen Istriensgefunden^ wird. Cr ist einer SSachholder-Gtaude ähnlich/ und 5mm Armes dick, mitvielen Aesten, als mit e.'ingeln, besetzet/seineNadeln stehen alle über sich, wie die an derFichte/ deren Farbe sie auch mehrentheilshaben, sind aber viel subtiler, schmaler undspchiger. Seine Frucht bestehet in rsMich-ten Beerlei«, au Gestalt den Myrten>-Beer-lein gleich, so bitter von Geschmack, und ei-nes schlechten Geruchs sinv. Der Stammoder das HM h >t eine rauhe Rinde, welcheauswendig gelblicht, und inwendig roth aus-stehet, Dieser Baum, welcher Sommer unvWinter grüner, und seitzig in Pyramiden ge-zogen nurd, witt ein gutes und fettes Erd-reich haben, und wird theils durch abgebroche-ne Zweige, theils durchs Einlegen, ingleichcnauch durch den Saamen sortzepsiaiincr.
Cedro, wird insgemein der wohlschmecken-de und gut rie bende Extract von Citronenzenennet, weichen man wegen seiner gutenEi euschasste» nicht nur iii Ermangelungder Citronen, an die Speisen nehmen lau,und in das Geträncke, als Wein , Thee, :c.tropftet, sondern auch an stat eineszu Aomade, Puder, Schnupfftaback und der-gleichen gebrauchen kan.
Telaster- Baum, ist ein Baumleiu unge-fehr Manns hoch, i^at ein hartes HM und Ae-ste, so erstlich grüulicht sind, und hernachgraulich! werde». Die Blätter, welche alle-zeit gegen einander stehen, und Sommer undWinter grün bleiben, sind Innglicht, obenSaat grün und unten etwas lichter. An denäussersten Aesten zwischen denen Blatternwachi«,kiemeStengel, woran gelb-grüne!insüuff oder sechs Blättern bestehende Blumenhervor wachsen-welche einen guten Geruch ha--ben, aber sehr lan e verschlossen bleibe»/ in-dem sie gemein!-lich im Herbste, zuweilenauch erst im folgenden Frühling ausblühen-Die darauf wachsende Frucht ist erstlich arün,hernach roth, und endlich Coralien < farbig,runkelt sich aber zu Anfang des Auausti undwird dunckelsarbig. Inwendig hat sie ei-nen dreyeckigten Kern fast wie ein Weinbeer-Körnlei», mir einer hart.'!! Schale, und einemweissen ?!uß-farbigen Fleische, welches miteinem Saffran - gelben Hautlein überzogen ist.Dieser Kern wird aber, wenn ein harter Win-ter ist, selten zeitig. Die Vermehrung diesesBaumes kan durch Anlegung junger Zweige,daran noch etwas altes HM befindlich ist,oder durch den Saainen, wenn er reiffwird, ae-schehen. Der Grund so-ll sandigt mir zwey'jährigem Pferdemist und Erde, welche durchbie Lufft und Sonne wohl temperitt ist/ ver-mischt seyn.
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Cement, ist eine besonders gute Art einesMörtels, der insonderheit im Wasserund feuchten Orren zu gebrauchen
üiuch aber ist es in
Siehe Mörtel. EigenChymie ein Pulver, welches bey dem Cent-ren gebrauchet wird, wann nemlich ein M,'taliischer Cörper damit su^er
eine Zeitlang ins Feuer gesetzet wird, j. xuui Go!-> zu einer hohem Farbe zu biin^Dieser Cement wird mannigfaltig zubereitetSonderlich bercmimt diese» Nahmen ein zer«,-gendes Cement- Pulver aus Ziegel-Mehl 4 lh., aemein Salk 2 rh. gebrannt Kupffer;lü»sser >^ Theil, womir die zernaaende Calcinatioii ze-^ machet wird- Siehe Natur-U--x., Centifolie, ist der Nahme, so einer Leibfar-' denen Art Rosen bevacleget wird. Diel «rossen von diesen Rosen werden HolländischelCeMifoiie genennet. Siehe Rosen.! Eentner, ist einGewichte von hundertMn-!den, doch weil diese einander nichl aller Orten! gleich, sondern an einem Orte schwerer, m! andern aber leichter sind, so gehen auch alleri Orten nicht gleich viel Pfunde auf einen Cem-lner. An den meisten Orten hat der Cent-ner 100, an andern 1 > 0, auch > 1 ö Pfund; i»! Schlesien, und sonderlich zu Vreßigu, thut! der Centner '6? Pfund; in Spanien besteheti er aus 1-0 Pfund u, s. f. Ails Metalle und! Mineralien, so aus der Erde gegraben Werd«,> pfleget man nach dem Centner zu no Pfund ze-! rechnet zu verk-iuffe». Siehe Gewicht.! Cerinthe, ist ein wildes Heil Kraut, >rcl-' ches mit dem Rnrretsch stet Vorragen eioer-l le» Kraft und Wirckung h.t. Seine WuMl!isi weiß, lana, groß und dick, aus welcher vier! bis tüuffrunde, Safft - reiche und Ellen-lM! Stengel i» die Hohe steigen- Diese sind ringshcruui init lanulichten, vornen stuiupffen,»»dem Stiel aber etwas breiten Blattern umge-ben, welche einer blaulicht-grüneu F«be,hin und her weiß - sieckiat, und ein wem? ha-ucht sind, Zwischen denselben kommen läng-lichte gelbe Blumlein, so bisweilen auchauftseither etwas Purpur-färbig sind, und vende»Bienen sehr «eliebet «erden- Aus die L!»-'inen folget in besondern Kelchlein ein lch^ar-zer Saamen, wie a^i den wilden O'sen-M-gen. Dieses Kraut, dessen Blätter eine».Geschmack, wie neues Wachs haben, >rMIgerne inseuchtem und fettem Erdreich.lhar noch ein Geschlecht von der CeriMhe,!«! dem vorigen fast >n allen gleich, ausser das»»>gante Gewächse an Stengeln, Blatter«,i Blümlein und Saamen viel zärter und klamist, sonsten aber gleiches Erdreich mit demjci-chen lieber. ,,
^ Cerr>c!.".t ^ Vvurstc, sind kurte, dicke, MSchweine-Flci>ch und i?pcck gefüllte, wkl>i^ gewürktecherbaestoxssre und gerauclicrteste, welche vor dem meist aus Italic» k««'anieko aber eben so gut auch bey uns ^Teutschland verfertiget werden können, e»»also roh verspeiset, oder mir unter die Italiensscheu Salate gebrauchet werden.
Eliagrin, Heisset nicht nur die aus der
key kvtuiileiidc/unv durch Eenfftvrner au^